Gottesmutter Maria

Mit Maria ins Neue Jahr

Wie keine andere Gestalt greift Maria besonders an ihrem Fest zum Jahresanfang „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute“ auf

Quelle
Maria Vesperbild
Wallfahrtskirche Maria Vesperbild: Der Wallfahrts-Direktor

Ziemetshausen, kath.net, 31. Dezember 2015

Auch wenn der Jahreswechsel heute nicht mehr von den Bräuchen umgeben ist, wie sie zum Beispiel im Handwörterbuch des Deutschen Aberglaubens unter dem Stichwort „Neujahr“ geschildert werden, geht doch wohl keiner von uns unbefangen in den Übergang vom 31. Dezember zum 1. Januar, und das zeigt sich auch in der Gestaltung dieses Wechsels.

Ignoriert wird er von keinem, und kaum einer wird an diesem Tag Gedanken an das vergangene Jahr und Hoffnungen oder bange Erwartungen für das neue Jahr vermeiden können. „Was bringt die Zukunft?“ — diese Frage brennt sich an diesen Tagen durch jedes Phlegma durch. Es ist die Hoch-Zeit modernen Aberglaubens, der noch in keinem Lexikon erfasst ist. Unglückspropheten und Katastrophenfetischisten, Astrologen und Kartenleger haben Hochkonjunktur.

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Moment mal!: Durch die Bibel gesagt

‚Katholischer Klartext‘

Moment MalMsgr. Dr. Wilhelm Imkamp: Weitere Beiträge zum Autor

Der Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild Msgr. Dr. Wilhelm Imkamp gibt keine frommen Floskeln von sich, sondern redet katholischen Klartext. Seine Predigten sind realitätsnah, anschaulich und wortgewaltig. Vor allem bringen sie die Lehre der Kirche ungekürzt zum Ausdruck. Die originellen Wortneuschöpfungen des Predigers, der auch Mitglied der päpstlichen Theologenakademie ist, machen das Buch zu einem wahren Lesegenuss‘.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Monsignore Dr. Wilhelm Imkamp, geboren 1951 in Kaldenkirchen/Niederrhein, wurde 1976 in Rom zum Priester geweiht. Der promovierte Dogmenhistoriker ist seit 1988 Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild / Bayerisch-Schwaben. Ein verkleinerter Nachbau der Wallfahrtskirche „Maria Vesperbild“ steht auch im „Legoland Deutschland“ in Günzburg.

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Das Sonnenwunder der Barmherzigkeit

Keine Kuschelpädagogik

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Fatima: Diverse Beiträge

Vor hundert Jahren wurden wir von Maria noch einmal dramatisch über die Realität der Sünde und Hölle aufgeklärt. Erlösung aber sucht und findet die Kirche seit acht Jahrhunderten in jedem heiligen Jahr neu im Blick auf ihren Sohn, in dem „Gott, der Erbarmer,“ bis zum Ende der Tage sein menschliches Gesicht gezeigt hat.

von Paul Badde

Von allen Gebeten, die wir kennen, stammt eines aus dem Mund der Gottesmutter persönlich. Davon erzählen uns jedoch nicht die Schriftgelehrten, das wissen wir aus alten Zeitungen, weil Maria dieses Gebet am 13. Juli 1917 vor drei unschuldigen Zeugen gesprochen hat, und zwar auf portugiesisch, wo es so klang: „Ó meu Jesus, perdoai-nos e livrai-nos do fogo do inferno, levai as almas todas para o céu, principalmente as que mais precisarem!“ Auf Deutsch: „O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden! Bewahre uns vor dem Feuer der Hölle! Führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen!“ Die Kinder Jacinta, Lucia und Francisco, denen sie dieses Gebet beibrachte, hatten keine Ahnung, was sie damit meinen konnte. Doch sie schärfte ihnen ein, diesen Zusatz fortan jedem Rosenkranz am Schluss jedes einzelnen Gesätzes hinzuzufügen.

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Muttergottes von Guadalupe

Papst feiert Messe zum Fest der Muttergottes von Guadalupe

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Maria von Guadalupe: Diverse Beiträge

Papst Franziskus feiert am Samstagabend zum Fest der Heiligsten Jungfrau von Guadalupe (Santisima Virgen de Guadalupe) einen Gottesdienst im Petersdom. Radio Vatikan überträgt die Messe ab 18 Uhr, allerdings ohne deutschen Kommentar und Übersetzung. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Papst an diesem Tag eine Messe zelebriert. Die Guadalupe-Gnadenmadonna ist die Patronin Amerikas. Franziskus reist im Februar nach Mexiko und besucht dabei auch die Kirche der Muttergottes von Guadalupe in Mexiko-City. Sie ist eine

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Unter deinem Mantel ist Platz für alle

Hochfest der ohne Erbsünde Empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria

El Greco SchutzmantelmadonnaQuelle
KathTube: Papst Franziskus – Seine Ansprache beim Besuch der Mariensäule in Roms Innenstadt

Jungfrau Maria,

an diesem Tag des Hochfestes deiner Unbefleckten Empfängnis
komme ich, um dir die von Glaube und Liebe erfüllte Huldigung des
heiligen Volkes Gottes zu überbringen, das in dieser Stadt und in diesem Bistum lebt.
Im komme im Namen der Familien, mit ihren Freuden und Mühen;
der Kinder und der Jugendlichen, die offen sind für das Leben;
der alten Menschen mit ihren Jahren reich an Erfahrung.
Besonders komme ich zu dir im Namen der Kranken, der Häftlinge,
all derer, die ihren Weg als sehr hart empfinden.
Als Hirt komme ich auch im Namen all jener, die aus fernen Ländern
auf der Suche nach Frieden und Arbeit angekommen sind.

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Ausserordentliches Jubiläum der Barmherzigkeit

Heilige Messe zur Eröffnung der Heiligen Pforte

Quelle
Papst Franziskus öffnet die Heilige Pforte!: KathTube

Predigt von Papst Franziskus
Petersplatz, Dienstag, 8. Dezember 2015

Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria

Gleich werde ich die Freude haben, die Heilige Pforte der Barmherzigkeit zu öffnen. Wie ich es schon in Bangui getan habe, vollziehen wir diese ebenso einfache wie symbolträchtige Geste im Licht des Wortes Gottes, das wir gehört haben und das die Vorrangstellung der Gnade deutlich hervorhebt. Mehrere Male findet sich nämlich in diesen Lesungen etwas, das auf jenen Gruss hindeutet, den der Erzengel Gabriel an ein junges, erschrockenes Mädchen richtet und mit dem er auf das Geheimnis hinweist, in das sie gehüllt werden sollte: „Freue dich, du Begnadete!“ (vgl. Lk 1,28).

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Franziskus: Maria ist Mutter einer neuen Menschheit

Die Verbindung zwischen Maria Empfängnis und Barmherzigkeit hat Papst Franziskus beim Angelus-Gebet an diesem Festtag herausgearbeitet

Quelle

Die Verbindung zwischen Maria Empfängnis und Barmherzigkeit hat Papst Franziskus beim Angelus-Gebet an diesem Festtag herausgearbeitet. „Die unbefleckte Empfängnis bedeutet, dass Maria die erste war, die von der unendlichen Barmherzigkeit des Vaters gerettet wurde“, sagte der Papst vor den Zehntausenden Menschen auf dem Petersplatz, die zur Eröffnungsmesse des Heiligen Jahres gekommen waren. Somit sei Maria die Erste des Heils, „das Gott jedem Mann und jeder Frau schenken will“, fuhr Franziskus fort. In der unbefleckten Empfängnis Marias seien „wir eingeladen, die Morgendämmerung der neuen Welt zu erkennen, die vom Heilswerk des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes verwandelt wird.“ Maria bezeichnete der Papst bei dieser Gelegenheit als „Mutter einer neuen Menschheit“.

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