Gottesmutter Maria

20. Februar – Gedenktag Heilige Seherkinder von Fatima

Was die Nichte der Seherkinder von Fatima von ihrer berühmten Familie hält

Quelle
Fatima (114)

Was die Nichte der Seherkinder von Fatima von ihrer berühmten Familie hält

Von Elise Harris

Fatima, 20. Februar 2020 (CNA Deutsch)

Wie fühlt es sich an, wenn der eigene Onkel und die eigene Tante heiliggesprochen werden sollen? Die Nichte von Francisco und Jacinta freute sich 2017 über die baldige Kanonisierung. Am heutigen 20. Februar gedenkt die Kirche der heiligen Seherkinder von Fatima.

Im Gespräch mit CNA erzählte die damals 74 Jahre alte Jacinta Pereiro Marto zum Anlass der Heiligesprechung, wie es war, in einer Familie aufzuwachsen, zu der waschechte Heilige gehören.

„Meine Familie, meine Grosseltern, meine Eltern, wir haben das alle immer als Geschenk Gottes akzeptiert“, sagte sie.

„Gott wählte meinen Onkel und meine Tante aus weil er dies so wollte, so sehr dass mein Grossvater immer gesagt hat, dass die Jungfrau nach Fatima kommen wollte und seine Kinder wählte, aber dass wir nichts davon eigentlich verdienten“, so Jacinta Marto gegenüber CNA.

Weiterlesen →

Ungelöste Rätsel der Christenheit *UPDATE

Menetekel – Prophezeiungen, Visionen, blutende Hostien: Mysterium – Ungelöste Rätsel der Christenheit, Band 2

Band 1
*Als die Madonna blutige Tränen weinte

Im zweiten Band seiner Reihe „Mysterium“ widmet sich Bestsellerautor Michael Hesemann erneut kirchlich anerkannten Wundern – Manifestationen des Übernatürlichen, die als himmlische Zeichen gelten. Es geht unter anderem um die erst 2002 in einem Vatikan-Archiv entdeckten „Geheimnisse von La Salette“, die erschreckend genau Ereignisse der Zukunft voraussagten: die unheimliche Päpste-Prophezeiung des Malachias oder das berühmte „Dritte Geheimnis von Fatima“. Aber auch um das spektakuläre „Sonnenwunder“ von Fatima, das sich 1950 wiederholte, und das „Wetterwunder“, als Papst Benedikt XVI. Auschwitz besuchte.

Dabei berichtet Hesemann von persönlichen Recherchen und zitiert wissenschaftliche Untersuchungen, lässt aber auch kritische Stimmen zu Wort kommen.

Weiterlesen →

Querida Amazonia ist ein „Dokument der Versöhnung“

Kardinal Müller: Querida Amazonia ist ein „Dokument der Versöhnung“  *UPDATE

Quelle
*Zeitung: Franziskus dankt Kardinal Müller

Von AC Wimmer

Vatikanstadt, 12. Februar 2020 (CNA Deutsch)

Der ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, hat das „mit grossen Hoffnungen und bangen Befürchtungen erwartete“ Nachsynodale Schreiben Querida Amazonia als ein „Dokument der Versöhnung“ bezeichnet, und als eine „Gesamtschau der Herausforderungen und Chancen für dieses Land“.

„Dieser Text kann die versöhnende Wirkung haben, auch innerkirchliche Parteibildungen, ideologische Fixierungen und die Gefahr einer inneren Emigration oder offenen Widerstands abzubauen. So ist zu hoffen, dass die Interpreten dieses Dokuments sich unnötiger Schärfe enthalten und die Anliegen des Heiligen Vaters wie echte Söhne und Töchter der Kirche in einem Geist der Zustimmung und Mitarbeit aufnehmen.“

Gleichzeitig übt der deutsche Prälat auch behutsame Kritik zur „Wesensbestimmung des Priestertums“: Hier greife der Text etwas zu kurz.

CNA Deutsch dokumentiert den vollen Wortlaut des Kommentars von Kardinal Müller.

Weiterlesen →

Tagebuch zum Synodalen Weg

Tagebuch zum Synodalen Weg: „Querida Amazonia“ ist ein Paukenschlag von Papst Franziskus

Quelle
Die Stärke und Gabe der Frauen

Von Dorothea Schmidt / Maria 1.0, 12. Februar 2020

Was für ein Paukenschlag! Papst Franziskus hat heute um 12 Uhr das postsynodale Schreiben Querida Amazonia („Geliebtes Amazonien“) veröffentlicht: Es wird keine „Viri Probati“ und keine Weihe von Frauen zu Diakoninnen geben. Er hat zudem nochmal deutlich den besonderen Wert der Frau in der Kirche herausgestellt, deren Vorbild unsere Gottesmutter Maria ist.

Ich bin zutiefst erleichtert und froh, dass dies vom Heiligen Vater klargestellt wurde. Wörtlich sagte er: „Ein solcher Reduktionismus würde uns zu der Annahme veranlassen, dass den Frauen nur dann ein Status in der Kirche und eine grössere Beteiligung eingeräumt würde, wenn sie zu den heiligen Weihen zugelassen würden. Aber eine solche Sichtweise wäre in Wirklichkeit eine Begrenzung der Perspektiven: Sie würde uns auf eine Klerikalisierung der Frauen hinlenken und den grossen Wert dessen, was sie schon gegeben haben, schmälern als auch auf subtile Weise zu einer Verarmung ihres unverzichtbaren Beitrags führen.“

Weiterlesen →

Blitz im Petersdom

Heute vor sieben Jahren schlug der Blitz im Petersdom ein

Quelle
Papst Benedikt XVI. beim Heiligen Antlitz von Manoppello
Vatikan: Papst Benedikt XVI.

Von Paul Badde, 11. Februar 2020

Rom, 11. Februar 2013: Ein ungeheurer Schlag erschütterte am Abend den schwarzen Winterhimmel über dem Papstpalast. Ein gigantischer Blitz fuhr in die Spitze der Peterskuppel. Es regnete aus Kübeln. Rom unter Schock. Als Johannes Paul II. starb, entlud sich die Ewige Stadt hier in spontanem Applaus auf dem dicht gedrängten Petersplatz. Jetzt fällt Trauer über die Menschen. Eine Trauer, die nicht weiss, wohin. Ratlosigkeit. Nichts hatte die Römer vorbereitet, und auch nicht die 1,2 Milliarden Katholiken auf allen Kontinenten. „Wie ein Blitz aus heiterem Himmel“ hatte die Nachricht vom Rücktritt Benedikts XVI. sogar die Kardinäle in der barocken Sala del Consistorio im päpstlichen Palast überrascht, sagte Kardinal Sodano in seiner ersten Reaktion auf die Rücktrittserklärung. Weil Benedikt XVI. das persönliche Schreiben gegen Ende der Sitzung mit seiner brüchigen Stimme leise auf Lateinisch verlas, hatten nicht wenige Kardinäle sich wohl auch gefragt, ob sie denn das soeben Gehörte auch richtig verstanden hatten. Der Papst tritt zurück! Unmöglich! Wie soll das gehen? Bei Benedikt XVI. ging vieles, was nicht ging, er war von Anfang an für Überraschungen gut.

Weiterlesen →

Eine „neue katholische Frauenbewegung“ in Deutschland

„Was Er euch sagt, das tut!“: Eine „neue katholische Frauenbewegung“ in Deutschland

Quelle
Salus populi romani

Von Petra Baum

Berlin, 29. Juli 2019 (CNA Deutsch)

Eine „neue katholische Frauenbewegung“ in Deutschland, nicht nur in Antwort auf „Maria 2.0“: Unter dem Motto „Was Er euch sagt, das tut!“ hat sich eine Initiative katholischer Laien gegründet, die „nach der Glaubenslehre unserer heiligen katholischen Kirche leben“ will – und der „schweigenden Mehrheit“ Gehör verschaffen.

Nach dem Vorbild der Mutter der Kirche soll es um eine „gesunde Beziehung zu Christus“ gehen, gemäss der Botschaft der Muttergottes, die kein „Update“ brauche.

Weiterlesen →

Jeder Rosenkranz führt nach Jerusalem *UPDATE

Rosen in Jerusalem: Vom Handwerk des Betens

Quelle
Paul Badde
Rosenkranzfest
*Jeder Rosenkranz führt nach Jerusalem – 7.10.2018

Von Paul Badde / Die Tagespost, 7. Oktober 2019

In Jerusalem blühen auch im Winter Rosen. – Dunkelrot, rosa und weiss wie Schnee leuchten sie mir in der Dämmerung entgegen, wenn ich in der Früh durch den Garten zur Abtei hinübergehe. Es ist immer wundervoll, zurück zum Zionsberg zu kommen, besonders schön ist es zu den Laudes der Mönche in „Mariä Heimgang“. Wo auf der Welt könnte es friedlicher sein? Jetzt ist vor meinem Fenster wieder ein Wiedehopf in den entlaubten Feigenbaum geflogen und spreizt seinen Federkamm gegen den Himmel.

Hinter dem Baum umschliesst ein Gitter die Ruine, wo die Apostel die Gottesmutter nach ihrem Tod aufgebahrt haben, bevor sie die Jungfrau unten im Garten Gethsemani begraben haben, wie es sich die Jerusalemiter seit Generationen erzählen. In der Christnacht sind wir zu Fuss nach Bethlehem geeilt. Sanftes Licht der Sterne beschien die Stacheldrahtgebinde auf den Hirtenfeldern. Am Abend war im Osten der Gipfel des Ölbergs kupfern aufgeleuchtet, darüber ein Himmel in türkis, darin eine Wolke, im exakt gleichen Glühen wie die Erde darunter, gerade so, als sei es eine zweite Schöpfung in der Höhe.

Weiterlesen →

Kategorien

Vatikan.va

Archiv

Empfehlung