4. Woche im Advent
Das Licht scheint in der Finsternis
Predigt zum Ersten Advent von Pfarrer Dr. Johannes Holdt, Schömberg
Das sprechendste Symbol der Adventszeit ist das Licht, das im Finstern scheint.
Das Licht der Kerzen auf dem Adventskranz: es ist ein lebendiges, warmes Licht, kein kaltes Neonlicht.
Langsam zunehmend von der ersten bis zur vierten Woche des Advents scheint der Adventskranz immer heller, bis sein Licht schließlich einmündet in das Lichtermeer des Christbaumes. Auch die Roratemessen im Advent haben ihren ganz eigenen Zauber. Die Kirche am frühen Morgen oder am Abend ganz dunkel, nur erleuchtet vom Schein der Kerzen, die vor jedem brennen – das lässt niemanden unberührt. Da versteht jeder mit dem Herzen unmittelbar, um was es geht: Die Welt ist dunkel und kalt, aber es ist uns ein Licht geschenkt, das uns erleuchtet und wärmt. Weiterlesen
Aus der Krippe lächelt mich die Liebe Gottes an
P. Karl Wallner über Weihnachten und ein neues Hörbuch
21. November 2009, Zenit.org, Dominik Hartig
Weihnachten ist das „Fest des Herzens“, an dem auch weniger religiöse Menschen die Berührung durch den unendlichen Gott erfahren können. Das betont P. Karl Wallner OCist im vorliegenden Zenit-Interview zur herannahenden Adventszeit.
In diesen Tagen wurde im Stift Heiligenkreuz Wallners neue Hörbuch-CD „Die Weihnachtsgeschichte“ vorgestellt. Sie will angesichts des weit verbreiteten „kulturfremden Mythos vom Weihnachtsmann“, dem ein Tritt verpasst gehöre, den Sinn für Gottes Menschwerdung neu schärfen. Weiterlesen
„Unsere Zeit braucht eine neue Schicht von Akademikern“
Der Weg zur Krippe ist ein Weg innerer Befreiung
Rom, 17. Dezember 2010, zenit.org, von Jan Bentz
Ein Plus an „intellektueller Bildung, moralischer Disziplin und religiösen Eifers“ im Stil von Kardinal Newman und seiner „Idee der Universität“ wünschte sich Papst Benedikt XVI. gestern in Gegenwart von tausenden von Studenten und Hunderten von Hochschullehrern. „Unsere Zeit braucht eine neue Schicht von Akademikern“, Menschen, die fähig seien, den sozialen und kulturellen Wandel richtig zu interpretieren, um keine abstrakten, sondern konkrete und realistische Lösungen anzubieten, so der Heilige Vater.
Dies betonte Papst Benedikt XVI. in seiner Predigt während des Vespergottesdienstes mit den Studierenden und Lehrenden der Päpstlichen Universitäten und Athenäen im Petersdom am vergangenen Donnerstag. Er bekundete zunächst seine große Freude darüber, mit den Studenten und Professoren der römischen Athenäen zusammen diese Vesper feiern zu dürfen und drückte seine Wertschätzung für die Bemühungen um den christlichen Geist in der Kultur dieser Stadt Rom aus. Weiterlesen
Total verklemmt – oder was?
Die Geschichte einer Begegnung mit der kirchlichen Sexuallehre
Ich las, „dass meine Sexualität von Gott geschaffen, also gottgewollt und gut ist“ – Von Margarita Seiwald
Wien kath.net, 18. Dezember 2010
Als pubertierende 16-jährige war ich fest der Meinung, dass die katholische Kirche und an ihrer vordersten Front der Papst in Fragen der menschlichen Sexualmoral total verklemmt seien. Damals hatte ich auch absolut keine Scheu, diese meine Meinung sogar lauthals bei Diskussionen von mir zu geben. So kam es, dass ich bei einem katholischen Jugendtreffen der Bewegung „Youth 2000“ in Walsingham im Rahmen eines Workshops zum Thema „True love waits“ (Wahre Liebe wartet) wieder einmal die Haltung der Kirche zum Thema Verhütung, Keuschheit und so weiter aus voller Überzeugung als vollkommen „hinterwäldlerisch“ hinstellte. Weiterlesen
Religionsfreiheit – der Weg zum Frieden
Vatikan: Religionsfreiheit Thema für Weltfriedenstag 2011
Rom, Radio Vatikan, 14.7.2010
Papst Benedikt XVI. hat das Motto für den kommenden Weltfriedenstag am 1. Januar 2011 bekannt gegeben. Es heißt „Religionsfreiheit, der Weg zum Frieden.“
Das steht leider außer Frage: Nicht jeder Mensch auf dieser Welt genießt Religionsfreiheit. In vielen Teilen der Erde ist die Religionsfreiheit eingeschränkt oder schlichtweg nicht vorhanden. Menschen werden wegen der Ausübung ihres Glaubens diskriminiert, ausgegrenzt oder sind gar Gewalt ausgesetzt. Das allein reicht aus, um Papst Benedikts Wahl des Themas für den Weltfriedenstag nachzuvollziehen. In dem Vatikanschreiben von Dienstag wird die Religionsfreiheit hinaus als Freiheit aller Freiheiten beschrieben. Sie wurzelt tief in der dem Menschen innewohnenden Würde und richte sich hin zu einer Suche nach der „unveränderlichen Wahrheit“. Weiterlesen
Über 45 000 Mini-Kinderbibeln verteilt
Für Großmütter mit scharfen Augen
Über 45 000 Exemplare der eigenen Mini-Kinderbibel hat Kirche in Not verteilt
Die Mini-Kinderbibel passt in jede Tasche. Über 45 000 Mini-Kinderbibeln hat unser Hilfswerk im vergangenen halben Jahr unters Volk gebracht. Geschäftsführerin Karin Maria Fenbert teilte mit, dass wegen der großen Nachfrage in Pfarreien und Familien demnächst eine zweite Auflage gedruckt werden müsse.
Die Mini-Kinderbibel ist ein farbenfroh bebildertes Büchlein, gerade mal so groß wie eine Kinderhand. Sie enthält auf über hundert Seiten in 99 Kapiteln eine große Auswahl von kindgerechten Texten über die Geschichten des Alten und Neuen Testaments. Weiterlesen
Vatikan: Papst fordert aktive Rolle der Kirche in Politik
Papst Benedikt XVI. hat die Forderung nach einer aktiven Rolle der Kirche in der Politik bekräftigt
Beim Antrittsbesuch des neuen ungarischen Botschafters beim Heiligen Stuhl, Gábor Györiványi, betonte er, dass es jedoch nicht darum gehe, Vorschriften zu machen:
„Sicher wird vom Staat nicht erwartet, eine bestimmte Religion vorzuschreiben; er soll vielmehr die Freiheit des Bekenntnisses und der Ausübung des Glaubens gewährleisten. Es geht nicht darum, Gebote und Verhaltensweisen denen aufzudrängen, die den Glauben nicht teilen. Zu Beginn des nächsten Jahres wird Ihrem Land erstmals die verantwortungsvolle Aufgabe zuteil, den Vorsitz im Rat der Europäischen Union zu übernehmen. Ungarn ist in besonderer Hinsicht berufen, ein Vermittler zwischen Ost und West zu sein.“ Weiterlesen



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