Familien-Pastoral

Apostolische Reise nach Sydney (Australien)

Anlässlich des XXIII. Weltjugendtages, 12.-21. Juli 2008

Papst Benedikt XVI.: An das geliebte australische Volk und die jungen Pilger, die am Weltjugendtreffen 2008 teilnehmen. 

„Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird, und ihr werdet meine Zeugen sein“

Gnade und Friede von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus sei mit Euch allen! In wenigen Tagen werde ich meine Apostolische Reise in Euer Land zur Feier des Weltjugendtages in Sydney beginnen. Ich blicke mit grosser Erwartung auf die Tage, die ich mit Euch verbringen werde, vor allem auf die Gelegenheiten zum gemeinsamen Beten und Nachdenken mit jungen Menschen aus der ganzen Welt. Weiterlesen →

Botschaft von Benedikt XVI. zum WJT in Sydney

Anlässlich des 23. Weltjugendtages in Sydney (Australien)

„Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird, und ihr werdet meine Zeugen sein“

Liebe Jugendliche!

1. Der XXIII. Weltjugendtag

Mit großer Freude denke ich noch immer an die verschiedenen Momente, die wir im August 2005 in Köln gemeinsam erlebt haben. Am Schluss dieser unvergesslichen Kundgebung des Glaubens und der Begeisterung, die mir in Herz und Geist eingeprägt bleibt, habe ich Euch zum nächsten Treffen eingeladen, das 2008 in Sydney stattfinden wird. Es wird der XXIII. Weltjugendtag sein, und er wird das Thema haben: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird, und ihr werdet meine Zeugen sein“ (Apg 1,8). Der Leitgedanke der spirituellen Vorbereitung auf das Treffen in Sydney ist der Heilige Geist und die Mission. Nachdem wir 2006 den Heiligen Geist als „Geist der Wahrheit“ betrachtet haben, werden wir uns 2007 bemühen, ihn tiefer als den „Geist der Liebe“ zu entdecken, um uns dann auf den Weg zum Weltjugendtag 2008 in Sydney zu machen, indem wir über den „Geist der Stärke und des Zeugnisses“ nachdenken, der uns den Mut gibt, das Evangelium zu leben, und die Beherztheit, es zu verkünden. Weiterlesen →

Macht die christlichen Familien zu Heiligtümern

 „Attentate gegen Christen beleidigen Gott und ganze Menschheit“

Rom, Radio Vatikan, 2.1.2011 Papst Benedikt beim Angelus-Gebet

Papst Benedikt XVI. hat das verheerende Attentat auf Christen in Alexandria, bei dem am Samstag mehr als 20 Menschen umkamen, als „niederträchtige Geste des Todes“ bezeichnet. Gleichzeitig rief er die Christen zum Gewaltverzicht auf. Er habe mit Schmerz die Nachricht von der Attacke auf die koptische Gemeinde in Ägypten gehört, sagte der Papst nach dem Angelusgebet an diesem Sonntag Mittag vor Tausenden Gläubigen und Besuchern auf dem Petersplatz:

„Diese niederträchtige Geste des Todes – ebenso wie jene, Bomben vor die Häuser von Christen im Irak zu legen, um sie zum Auswandern zu zwingen – beleidigt Gott und die gesamte Menschheit, die eben gestern für den Frieden betete und mit Hoffnung in ein neues Jahr ging. Vor dieser Strategie der Gewalt, die auf Christen abzielt, und die Folgen für die gesamte Bevölkerung hat, bete ich für die Opfer und ihre Angehörigen und ermutige die kirchlichen Gemeinden, im Glauben zu bleiben und weiterhin die Gewaltfreiheit zu bezeugen, die aus dem Evangelium kommt.“ Weiterlesen →

Pueri Cantores

3.000 Mitglieder von Jugendchören singen bei Neujahrsmesse des Papstes

Rom, Radio Vatikan, 01.01.2011

Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade – das singt ein Chor zum Auftakt der Neujahrsmesse von Benedikt XVI. im Petersdom an diesem Samstag Morgen. Etwa 3.000 Mitglieder von Jugendchören aus vielen Ländern – „Pueri cantores“ – sind bei der Feier mit dabei, ausserdem die beim Heiligen Stuhl akkreditierten Diplomaten. Musikalisch gestaltet wird die Papstmesse vom Kölner Domkantor Oliver Sperling und vier weiteren Chorleitern. Junge Sänger und in Ehren ergraute Diplomaten, „Missa de Angelis“ und Aufruf zum Frieden – das sind die beiden hervorstechenden Akzente beim ersten Gottesdienst Benedikts im Jahr 2011. Weiterlesen →

ALfA: Aktion Leben für Alle

 Gebet für Kinder ein öffentliches Ärgernis? 

Gebetsvigil des Papstes für ungeborene Kinder
Von Alexandra Maria Linder*

Rom, 24. November 2010, zenit.org

Papst Benedikt XVI. hält an diesem Samstag eine Gebetsvigil im Vatikan für Kinder vor der Geburt, ein Termin, der für Lebensrechtler ein großes Hoffnungszeichen darstellt. Eigentlich sollte dieser Vorgang in den Medien Aufsehen erregen. Denn überall dort, wo öffentlich für diese Kinder gebetet wird, gibt es scharfe Proteste.

Dabei wird von Nötigung und Belästigung gesprochen. Sogar Kirchen werden vor den Betern verschlossen, wie vor einigen Monaten in München geschehen. Zeitungen schreiben über die Unerträglichkeit dieses Anblicks, Gerichte müssen angerufen werden, um das Beten vor einer Abtreibungseinrichtung zu erlauben. In Österreich gab es sogar einen gesetzlichen Entwurf, diese Tätigkeit unter Strafe zu stellen.

Was ist am Gebet für diese Kinder auf der Straße so empörend? Warum stoßen die Beter auf solchen massiven Widerstand? Weiterlesen →

Kinder brauchen Vater und Mutter sowie die Wärme einer Familie

Papst Benedikt XVI. beklagt Anschläge auf Kirchen

Rom, Radio Vatikan, 26.12.2010

Papst Benedikt XVI. beklagt Anschläge auf Kirchen auf den Philippinen und in Nigeria zu Weihnachten. Beim einer kurzen Rede nach dem Angelusgebet auf dem Petersplatz an diesem Sonntag erinnerte der Papst auch an Pakistan und andere Teile der Welt, die in diesen Tagen zu Schauplätzen der Gewalt wurden. „Ich möchte meine tief empfundene Anteilnahme für die Opfer dieser absurden Gewalttaten ausdrücken“, so Benedikt. Am Tag der Heiligen Familie, die die dramatische Erfahrung der Flucht nach Ägypten machen musste, erinnerte er auch an alle jene, „besonders die Familien, die dazu gezwungen sind, ihre Häuser wegen Krieg, Gewalt und Intoleranz zu verlassen“. Weiterlesen →

Heiliger Abend 2010 Evangelium nach Lukas 2.1-14

Wir wünschen all unseren Besuchern ein Stück des Friedens und des Lichtes
aus dem Stall von Bethlehem

 

In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum erstenmal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien.

Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids.

Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. Weiterlesen →

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