Zu einigen Fragen über den Einsatz und das Verhalten..
…der Katholiken im politischen Leben
Kongregation für die Glaubenslehre: Lehrmässige Note
Die Kongregation für die Glaubenslehre hält es nach Anhören des Päpstlichen Rates für die Laien für angemessen, die vorliegende Note zu einigen Fragen über den Einsatz und das Verhalten der Katholiken im politischen Leben zu veröffentlichen. Die Note richtet sich an die Bischöfe der katholischen Kirche und in besonderer Weise an die katholischen Politiker sowie an alle gläubigen Laien, die zur Teilnahme am öffentlichen und politischen Leben in den demokratischen Gesellschaften berufen sind.
Eine beständige Lehre
1. Der Einsatz des Christen in der Welt hat in der 2000-jährigen Geschichte verschiedene Ausdrucksweisen und Wege gefunden. Einer davon ist die aktive Teilnahme in der Politik. Die Christen, so schrieb ein kirchlicher Schriftsteller der ersten Jahrhunderte, „nehmen am öffentlichen Leben teil wie Bürger“.
Die Politiker
„Politik, im richtigen Sinne des Begriffs, ist gesellschaftliche Existenzbedingung“
Ohne Politiker keine Politik. Es ist ein Alarmsignal für Gesellschaften, wenn Politik zum Unwort geworden ist und Politiker zum Schimpfwort. Die Erfahrung oder zumindest Wahrnehmung, dass das gesellschaftliche Mandat der „Politik“ von den „Politikern“ nicht mehr konstruktiv praktiziert wird, hat zu einem dramatischen Vertrauensverlust in beide geführt.
Wenn sich soziale und wirtschaftliche Existenzgefahren zuspitzen und Wähler den gewählten Volksvertretern und Parteien deren Lösung nicht mehr zutrauen, droht ein Verfall demokratischer Verfassungsstaaten. Hermann Scheer, aktiver Politiker, Wissenschaftler und „praktischer Visionär“ (Bundespräsident Rau), untersucht in diesem Buch die Grundbedingungen politischen Handelns, die derzeitige Verfassung unserer politischen Institutionen und ihrer Akteure – und die ganz widersprüchlichen Vorstellungen, die wir uns von ihnen machen. Ein längst fälliges Plädoyer für ein neues Politikerverständnis – und den Mut zu unangepasster politischer Mitwirkung. Weiterlesen
Papst mahnt grössere Sorgfalt bei der Ehevorbereitung an
Angesichts der aktuellen Krise der Familie bedarf die Ehevorbereitung der höchsten pastoralen Sorgfalt
Vor den Mitgliedern der ‚Sacra Rota’ fordert Benedikt XVI. Ernsthaftigkeit und Einstimmigkeit bei kanonischen Ehenichtigkeitsverfahren.
Rom. kath.net. 22.01.2011, von Armin Schwibach
Bei der Vorbereitung und Zulassung zur Eheschliessung bedarf es angesichts der aktuellen Krise der Familie der höchsten pastoralen Sorgfalt, da es den Ehewilligen als ersten daran liegt, eine gültige Ehe zu feiern. Mit diesen Worten wandte sich Benedikt XVI. am heutigen Vormittag an die Mitglieder des Gerichtshofes der „Sacra Rota“ anlässlich der Eröffnung des Gerichtsjahres. Der Papst mahnte zur Entfaltung einer wirksamen seelsorglichen Tätigkeit, um der Nichtigkeit von Ehen vorzubeugen. Der Papst beklagte die Tatsache, dass die Ehevorbereitungskurse, die Eheexamen der Brautleute sowie die anderen Mittel zur Durchführung aller notwendigen Untersuchungen unter dem Gesichtspunkt einer rein formalen Pflichterfüllung gesehen würden. Weit verbreitet sei die Mentalität, dass die Hirten, um Paare zur Ehe zuzulassen, grosszügig vorgehen sollten, da das Naturrecht der Menschen auf die Ehe im Spiel sei. Demgegenüber mahnte der Papst dazu, sich von der Liebe zur Wahrheit leiten zu lassen, wenn es darum gehe, das „ius connubii“, das heisst das Recht auf die Ehe in Betracht zu ziehen.
Papst: „Strenger gegen Eheannullierung vorgehen“
Benedikt XVI. hat zu einer strengeren Handhabung bei Eheannullierung aufgerufen
Radio Vatikan, 21. Januar 2011
Gleichzeitig soll auch bei der Gewährung des Ehesakraments gewissenhafter vorgegangen werden. Mit diesem Aufruf wandte sich der Papst an die Richter und Mitarbeiter des Kirchengerichts der „Sacra Rota Romana“. Damit eröffnete der Papst offiziell das Gerichtsjahr 2011. Die Hauptarbeit der Römischen Rota besteht in den Ehenichtigkeitsverfahren.
„Oft werden Ehe geschlossen, ohne dass die notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind. Doch oft ist es auch so, dass die Ehe aufgelöst wird, obwohl alle Anforderungen erfüllt sind. Doch das wird dann verleugnet, um eine Annullierung zu erwirken. Sowohl eine zu einfach geschlossene Trauung als auch eine zu schnell aufgelöste Ehe sind ein Zeichen der Nachlässigkeit der Kirche. Deshalb ist es wichtig, dass diesem Teufelskreis ein Ende gesetzt wird.“
Bei der Ehevorbereitung gehe es nicht darum, den Paaren eine Ideologie aufzuzwingen. Auch sei der Ehebund kein aufgedrängtes kulturelles Modell, so der Papst. Weiterlesen
Über die Zusammenarbeit von Mann und Frau in der Welt
Über die Zusammenarbeit von Mann und Frau in der Kirche und in der Welt
III. Die Aktualität der fraulichen Werte im Leben der Gesellschaft
13. Unter den Grundwerten, die mit dem konkreten Leben der Frau verbunden sind, ist jener zu erwähnen, den man ihre „Fähigkeit für den anderen“ genannt hat. Trotz der Tatsache, dass eine gewisse Strömung des Feminismus Ansprüche „für sie selber“ einfordert, bewahrt die Frau doch die tiefgründige Intuition, dass das Beste ihres Lebens darin besteht, sich für das Wohl des anderen einzusetzen, für sein Wachstum, für seinen Schutz.
Diese Intuition ist mit ihrer physischen Fähigkeit verbunden, Leben zu schenken. Die gelebte oder potentielle Fähigkeit zur Mutterschaft ist eine Wirklichkeit, die die weibliche Persönlichkeit zutiefst prägt. Sie hilft ihr, sehr schnell Reife, Sinn für die Bedeutung des Lebens und die damit verbundene Verantwortung zu erlangen. Sie entfaltet in ihr den Sinn und die Ehrfurcht gegenüber dem Konkreten, das sich den Abstraktionen entgegenstellt, die für das Leben des Einzelnen und der Gesellschaft oft tödlich sind. Schliesslich besitzt die Frau auch in den aussichtslosesten Situationen — Vergangenheit und Gegenwart sind dafür Zeugen — eine einzigartige Fähigkeit, in den Widerwärtigkeiten standzuhalten, in extremen Umständen das Leben noch möglich zu machen, einen festen Sinn für die Zukunft zu bewahren und durch Tränen an den Preis jedes Menschenlebens zu erinnern. Weiterlesen
WJT: Unterzeichnung Abkommen zur Zusammenarbeit
Ruiz Gallardón: „Der WJT wird ein Ereignis von außergewöhnlicher Tragweite werden“
Weltjugendtag 2011 – Wikipedia
Die Stadtverwaltung von Madrid hat ein Abkommen zur Zusammenarbeit für die Feierlichkeiten des Weltjugendtages mit dem Erzbistum Madrid unterzeichnet
Madrid, 20. Juli 2010
Die Stadtverwaltung von Madrid hat heute Morgen ein Abkommen zur Zusammenarbeit mit dem Erzbistum Madrid unterzeichnet, um die Modalitäten der Zusammenarbeit zur Feier des Weltjugendtages (WJT) in der Stadt festzulegen.
Der Bürgermeister der Stadt, Alberto Ruiz Gallardón, betonte, dass die Feier des WJT „ein Ereignis von außergewöhnlicher Tragweite für die Stadt werden wird, dessen Erfolg außergewöhnliche Anstrengungen von allen Seiten erfordert”. Darüber hinaus zeigte er seine Freude darüber, dass Madrid als Veranstaltungsort des nächsten WJTs gewählt wurde: „Jedes Mal, wenn unsere Stadt als Veranstaltungsort eines internationalen Treffens ausgewählt wird, müssen wir sehr froh sein“. Weiterlesen
26. Internationaler Weltjugendtag, August 2011 in Madrid
Schweizer Jugendliche reisen zusammen zum Weltjugendtag
Wichtige Links
Schweiz-goes-Madrid: Eine Anleitung/Hilfe zur Gründung von goes-Gruppen
Alleine zu einem Weltjugendtag zu reisen macht nur halb so viel Spass. Andere motivieren mitzukommen und sich zusammen auf den Weg machen, das hingegen schon. Um nach Sydney zu reisen, haben sich einzelne Jugendliche in ihren Regionen zusammen getan und ein Projekt gegründet.
So zum Beispiel entstanden Projekte wie „zug-goes-sydney“ oder „grenchen-goes-australia“. Auf diese „Regional-Projekte“ möchten wir nun aufbauen und aus den gemachten Erfahrungen Tipps weitergeben. Wie kannst auch du in deiner Region andere Jugendliche motivieren und begeistern mit zum Weltjugendtag zu kommen? Wie kannst du selber solch eine Gruppe Gründen? Was gibt es zu beachten? Was kann man alles tun? Weiterlesen



Neueste Kommentare