Europa: Wege aus dem Ghetto der Christen
Die Ansichten eines Spezialisten für das Europarecht
Rom, 8. Februar 2011, zenit.org
Joseph Weiler ist Professor in den USA, Spezialist für Europarecht und gläubiger Jude. Er prägte den Ausdruck „Ghetto“ in Bezug auf die Christen in Europa. Dieses Ghetto, so Weiler, habe zwei Mauern. Einerseits äusserliche Mauern die von Laizisten und von der zeitgenössischen europäischen Gesellschaft errichtet werden, um die Christen auszuschliessen. Andererseits auch innerliche Mauern, die von den Christen selbst gebaut werden und die aus Missverständnissen und Angst bestehen. Weiterlesen
Papst warnt erneut vor Relativismus
Vor Bildungsexperten sprach er von einem „Erziehungsnotstand“
Rom, Radio Vatikan, 07.02.2011
Benedikt XVI. warnt nicht zum ersten Mal eindringlich vor Relativismus. Vor Bildungsexperten sprach er an diesem Montag von einem „Erziehungsnotstand“ – aus seiner Sicht „eine der dringendsten Herausforderungen für die Kirche und ihre Einrichtungen heute“.
„Erziehen ist anscheinend immer schwieriger geworden. In einer Gesellschaft, die allzu oft den Relativismus zu ihrem Credo macht, fehlt nämlich das Licht der Wahrheit: Man findet es sogar gefährlich, von Wahrheit zu sprechen, und nährt so den Zweifel an den grundlegenden Werten der Existenz von Menschen und von Gemeinschaften. Darum ist der Dienst wichtig, den weltweit christliche Bildungseinrichtungen leisten: Erziehen ist nämlich ein Akt der Liebe, eine Caritas für den Intellekt.“ Weiterlesen
Weltreffen der Familien mit dem Papst
„Das Recht der Kinder auf Liebe, Geborgenheit und Erziehung in der Familie“
Aus: Die Kinder, Frühling der Familie und der Gesellschaft
Lesung aus der Heiligen Schrift
„Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern, wie es vor dem Herrn recht ist. Ehre deinen Vater und deine Mutter: Das ist ein Hauptgebot, und ihm folgt die Verheissung: damit es dir gut geht und du lange lebst auf der Erde. Ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern erzieht sie in der Zucht und Weisung des Herrn“ (Eph 6, 1-4).
Schule der Humanität
Die Familie ist eine Art Schule reich entfalteter Humanität. Damit sie aber ihr Leben und ihre Sendung vollkommen verwirklichen kann, sind herzliche Seelengemeinschaft, gemeinsame Beratung der Gatten und sorgfältige Zusammenarbeit der Eltern bei der Erziehung der Kinder erforderlich. Zu ihrer Erziehung trägt die anteilnehmende Gegenwart des Vaters viel bei. Aber auch die häusliche Sorge der Mutter, deren besonders die jüngeren Kinder bedürfen, ist zu sichern, ohne dass eine berechtigte gesellschaftliche Hebung der Frau dadurch irgendwie beeinträchtigt wird.
„Kinder und Soziale Kommunikationsmittel“
„Eine Herausforderung für die Erziehung“
Botschaft von Papst Benedikt XVI. zum 41. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel
Sonntag, 20. Mai 2007
Liebe Brüder und Schwestern!
1. Das Thema des 41. Welttags der Sozialen Kommunikationsmittel „Kinder und Soziale Kommunikationsmittel: eine Herausforderung für die Erziehung“, lädt uns dazu ein, über zwei miteinander verbundene Themen von grosser Bedeutung nachzudenken: Die Erziehung der Kindern ist das eine; das andere – vielleicht weniger offenkundige, aber nicht weniger wichtige – ist die Erziehung der Medien.
Die komplexen Herausforderungen, denen die Erziehung heute begegnen muss, stehen oft in Verbindung mit dem zunehmenden Einfluss der Medien in unserer Welt. Als Aspekt des Phänomens der Globalisierung – und begünstigt durch die schnelle technologische Entwicklung – prägen die Medien die kulturelle Umwelt (vgl. Papst Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben Die schnelle Entwicklung, 3). In der Tat gibt es Stimmen, die sagen, dass der Einfluss der Medien im Erziehungsprozess dem von Schule, Kirche und – vielleicht sogar – Familie gleichkommt. „Für viele Menschen entspricht die Wirklichkeit dem, was die Medien als wirklich ausgeben“ (Päpstlicher Rat für die Sozialen Kommunikationsmittel, Aetatis Novae, 4).
TeenStar
Teenager suchen tragfähige Antworten in ihrer Reifezeit
Augsburg, kath.net, 19. Januar 2011
Pascal Gläser im Interview über das Programm einer wertorientierten Sexualerziehung für Jugendliche und deren Erzieher
Eine Erziehung zur Liebe ist nicht nur für Jugendliche notwendig. Oft fehlen Eltern, Grosseltern, Pädagogen die richtigen Worte, um mit ihren Kindern über dieses Thema zu sprechen.
Wo sind die Unterschiede zu anderen Beratungseinrichtungen?
Pascal Gläser: Wesentliche Unterschiede zu staatlichen Beratungen liegen zum einen bei einer intensiveren, längeren Begleitung der Jugendlichen. Zum anderen wird das Thema Sexualität ganzheitlich angegangen: Körper, Gefühle, Verstand, Beziehung, Umfeld und Seele/Geist werden betrachtet.
Don Bosco Fest 2011: Kommt und seht!
Haben wir den Mut, junge Menschen auf der Suche nach ihrer Lebensberufung zu begleiten
Dieser Aufruf steht beim diesjährigen Aufruf der Salesianischen Familie zum Don Bosco Fest 2011 im Mittelpunkt.
Rom, Zenit.org., 27.01.2011
Die Salesianer Don Boscos und die Don Bosco Schwestern sagen: „Wir lassen Jugendliche nicht allein und stellen gemeinsam mit ihnen die Fragen: „Wohin geht die Reise?“ Ein erster Schritt ist die Erfahrung, dass ich als Mensch gewollt und geliebt bin. Das bedeutet, dass wir jungen Menschen helfen ihre Persönlichkeit, ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Liebes- und Beziehungsfähigkeit zu entwickeln. In der Tiefe bedeutet das, Antwort zu geben, auf den persönlichen Ruf den Gott für jeden Menschen hat.“
„Kommt und seht!“ ist die Einladung Jesu an junge Menschen, ihn und seine Botschaft eines Lebens in Freiheit und Liebe kennen zu lernen. Ganz klar ruft die Don Bosco Familie auch zum Engagement in Kirche und in der Gesellschaft auf. Don Bosco ist ein lebendiger Heiliger. Er war Jugendapostel von Turin, Pädagoge, Zauberkünstler, Schriftsteller, Sozialarbeiter und begeisterter Priester. Am 31. Januar ist sein Gedenktag.
Heiliger Johannes Don Bosco
31. Januar, „Tag der Strassenkinder“
Ob Lima, Bogotá, Bukarest, New Delhi oder Accra; für Strassenkinder sind die Lebensumstände auf allen Kontinenten ähnlich: Es gilt, das eigene Überleben zu sichern. Sie betteln und stehlen, um satt zu werden. Sie schlafen auf Gehsteigen, in U-Bahnschächten oder in grossen Pappkartons. Ihr Leben ist in ständiger Gefahr. Diese Angst macht die Strassenkinder schwer zugänglich, sie trauen niemandem.
Am 31. Januar, dem „Tag der Straßenkinder“ macht Jugend Eine Welt auf die Situation dieser Kinder und Jugendlichen aufmerksam und bittet um Spenden für Don Bosco



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