Kardinal: Gender-Begriff widerspricht christlichen Werten
Kardinal: Gender-Begriff widerspricht christlichen Werten
Kurienkardinal Robert Sarah: Die Unterscheidung zwischen sozialer Geschlechterrolle und biologischem Geschlecht ist eine „Ideologie“.
Vatikanstadt, kath.net/KNA/red, 24.11.2011
Die Unterscheidung zwischen sozialer Geschlechterrolle und biologischem Geschlecht ist nach Auffassung eines Vatikanvertreters eine „Ideologie“. Das sozialwissenschaftliche Konzept des Gender als sozialen oder psychologischen Geschlechts unterhöhle den Stellenwert der Ehe zwischen Mann und Frau, sagte Kurienkardinal Robert Sarah, Präsident des Päpstlichen Rates „Cor Unum“, am Mittwoch in Rom. Das Zusammenleben von Mann und Frau sei aus Sicht der Vertreter Gender-Konzepts nur noch eine von mehreren möglichen Formen von Familie und Partnerschaft, sagte Sarah. Damit würden die Rollen als Mutter und Vater zu einer Sache der kulturellen Übereinkunft. Auch die sexuelle Identität fusse demnach allein auf der sexuellen Orientierung.
Die Qualität der Gesellschaft hängt von der Qualität der Familie ab
Botschaft des Papstes an den Nationalen Kongress für die Familie in Ecuador
Vatikanstadt, 11. November 2011, zenit.org
Vom 9. bis zum 12. November findet in Ecuador in den Städten Quito, Guayaquill, Portoviejo und Tean y Loja der zweite Nationale Kongress für die Familie zum Thema „Familie, Arbeit und Feiertag – Die Mission der ecuadorianischen Familie: Arbeit und Feiertag im Dienste der Menschen“ statt.
Zu diesem Anlass hat Papst Benedikt XVI. eine Botschaft an den Erzbischof von Guayaquill, Antonio Arregui Yarza, Vorsitzender der Bischofskonferenz Ecuadors, geschickt.
Betrifft: Pornografie
Pornografie ist weltweit ein Riesengeschäft
Sie schädigt die Gesellschaft, belegen Wissenschaftler in den USA – auch weil sie sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen stimuliert.
Die Tagespost, 21.10.2011, von Jürgen Liminski
Weniger Missbrauchsfälle meldete jetzt das Kriminologische Institut Niedersachsen. Und das sowohl bei Mädchen als auch bei Jungen. Die Gründe sind einfach: Höheres Risiko für die Täter, höhere Anzeige-und Abwehrbereitschaft bei den Opfern. Auf eine Ursache für Missbrauchsfälle geht allerdings auch diese Studie nicht ein: Die Porno-Industrie.
Der Wirtschaft ein menschliches Antlitz geben
Benedikt XVI. an die Stiftung „Centesimus annus“:
Auch die Welt der Arbeit, der Wirtschaft und des Unternehmens muss von der „caritas“ geleitet sein. Die Bedeutung der Familie für die Neuevangelisierung. Von Armin Schwibach
Rom, kath.net/as, 15.10.2011
In der heutigen Zeit bedarf die Wirtschaft mehr denn je der Familie, um im Dienst der Person zu stehen. Dies bekräftigte Papst Benedikt XVI. am heutigen Vormittag vor den Teilnehmern einer Tagung, die die Stiftung „Centesimus annus“ im Vatikan veranstaltet hatte. Die Tagung hatte sich auf die Problematik „Unternehmen und Familie“ konzentriert.
Die Krise der Katechese und ihre Überwindung
Rede in Frankreich
Joseph Kardinal Ratzinger / Benedikt XVI.
1983, 147 Seiten, kartoniert
Euro 9.50; SFr. 19.-
ISBN 978 3 89411 200 4
Mit den Reden von:
Erzbischof Dermot J. Ryan, Godfried Kardinal Danneels, Franciszek Kardinal Macharski. Drei Kardinäle und ein Ezbischof – kommentiert durch wissenschaftlich tätige Theologen – formulieren die Grundlagen der Katechese und entwerfen in verständlicher Sprache den Glaubenshorizont der katholischen Kirche als Weltkirche und am Beispiel europäischer Ortskirchen.
Eine dreifache Verpflichtung für ein christliches Europa
Auf den ersten Blick präsentiert sich Europa als ein Mosaik der Kulturen
Von Monsignore Gergely Kovacs, Büroleiter des Päpstlichen Rates für die Kultur, Auszug aus einer Rede anlässlich des Kongresses der Paneuropa Union am 2. Mai 2009 in Passau, Deutschland
Auf den ersten Blick präsentiert sich Europa als ein Mosaik der Kulturen: Da gibt es die lateinischen, aber auch die germanischen und baltischen, die slawischen und keltischen Gebiete und gerade heutzutage dürfen wir nicht die starken, von außerhalb Europa kommenden Migrationsflüsse vergessen. Obwohl Europa fast nie eine staatsbürgerliche, politische oder historische Einheit bildete, besaß es doch im Grunde genommen jahrhundertelang eine eigene kulturelle und spirituelle Einheit.
Gebetsvigil mit den Jugendlichen
Ausstellungs- und Veranstaltungsgelände Freiburg im Breisgau
Ansprache von Papst Benedikt XVI., Samstag, 24. September 2011
Liebe junge Freunde!
Ich habe mich den ganzen Tag auf diesen Abend gefreut, hier mit euch zusammenzusein und Gemeinschaft im Gebet mit euch zu haben. Einige von euch werden schon beim Weltjugendtag dabeigewesen sein, wo wir die besondere Atmosphäre der Ruhe, der tiefen Gemeinschaft und der inneren Freude erleben durften, die über einer abendlichen Gebetsvigil liegt. Diese Erfahrung wünsche ich uns allen auch für diesen Moment: dass der Herr uns anrührt und zu frohen Zeugen macht, die miteinander beten und füreinander einstehen, nicht nur heute abend, sondern unser ganzes Leben.




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