Evangelium

Papst Benedikt XVI. über den heiligen Bischof Maximus von Turin

„Die Pflichten des Gläubigen gegenüber seiner Stadt und seinem Vaterland sind immer gültig“

Quelle
Vatikan

Rom, 31. Oktober 2007, zenit.org

Wir veröffentlichen die Ansprache, die Benedikt XVI. heute, Mittwoch, während der Generalaudienz auf dem Peterslatz gehalten hat.

Der Papst setzte seine Katechesen-Reihe über die grossen Kirchengestalten des frühen Christentums fort und sprach über Leben und Werk des heiligen Bischofs Maximus von Turin (* um 380; † nach 465). In Zeiten, die vom Niedergang der zivilen Verwaltung und vom allgemeinen Verfall geprägt waren, hatte der „leidenschaftliche Seelsorger“ die Gläubigen vor allem daran erinnert, wie wichtig es ist, den Pflichten gegenüber dem Vaterland gerecht zu werden.

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Die Geburt des Johannes erfüllt viele mit Freude

Hochfest der Geburt des hl. Johannes des Täufers B (24.06.2018)

L1: Jer 1,4-10; L2: 1 Petr 1,8-12; Ev: Lk 1,5-17
Am Tag: L1: Jes 49,1-6; L2: Apg 13,16.22-26; Ev: Lk 1,57-66.80

Quelle
Eine heilsame Begegnung

Josef Spindelböck

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

In diesem Jahr fällt das Hochfest der Geburt des hl. Johannes des Täufers auf einen Sonntag. Die Kirche freut sich darüber, dass Johannes, der Vorläufer Christi, geboren worden ist. Denn dieses Kind wurde dem betagten Ehepaar Zacharias und Elisabeth auf wunderbare Weise geschenkt, obwohl Elisabeth als unfruchtbar galt.

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Hochfest der Geburt des Hl. Johannes des Täufers

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 1,57-66.80

Quelle
Hl. Johannes der Täufer

Für Elisabeth kam die Zeit der Niederkunft, und sie brachte einen Sohn zur Welt. Ihre Nachbarn und Verwandten hörten, welch grosses Erbarmen der Herr ihr erwiesen hatte, und freuten sich mit ihr. Am achten Tag kamen sie zur Beschneidung des Kindes und wollten ihm den Namen seines Vaters Zacharias geben. Seine Mutter aber widersprach ihnen und sagte: Nein, er soll Johannes heissen. Sie antworteten ihr: Es gibt doch niemand in deiner Verwandtschaft, der so heisst. Da fragten sie seinen Vater durch Zeichen, welchen Namen das Kind haben solle. Er verlangte ein Schreibtäfelchen und schrieb zum Erstaunen aller darauf: Sein Name ist Johannes. Im gleichen Augenblick konnte er Mund und Zunge wieder gebrauchen, und er redete und pries Gott. Und alle, die in jener Gegend wohnten, erschraken, und man sprach von all diesen Dingen im ganzen Bergland von Judäa. Alle, die davon hörten, machten sich Gedanken darüber und sagten: Was wird wohl aus diesem Kind werden? Denn es war deutlich, dass die Hand des Herrn mit ihm war. Das Kind wuchs heran, und sein Geist wurde stark. Und Johannes lebte in der Wüste bis zu dem Tag, an dem er den Auftrag erhielt, in Israel aufzutreten.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 6,24-34

Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon

Quelle

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben, oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.

Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, dass ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt. Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung? Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern? Und was sorgt ihr euch um eure Kleidung? Lernt von den Lilien, die auf dem Feld wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht.

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Wie ein Samenkorn wächst das Reich Gottes heran

11. Sonntag im Jahreskreis B (17.06.2018)

L1: Ez 17,22-24; L2: 2 Kor 5,6-10; Ev: Mk 4,26-34
Quelle

Josef Spindelböck

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Immer wieder hat unser Herr Jesus Christus den Menschen vom Reich Gottes erzählt. Die Botschaft vom Himmelreich kann sogar als das Hauptthema seiner Predigt und Verkündigung bezeichnet werden.

Was aber ist das „Reich Gottes“? Im direkten Sinn haben wir keine Anschauung davon. Und doch ist es möglich, auf der Grundlage des Glaubens und mit Hilfe von Bildern eine Vorstellung davon zu bekommen. Jesus bedient sich dazu verschiedener Gleichnisse!

Das Gleichnis vom Sämann, der Samen auf den Acker sät, zeigt uns, dass das Reich Gottes im Wachstum begriffen ist. Und so wie der Sämann sich das Wachstum der Früchte des Ackers nicht erklären kann – denn es geschieht ohne sein Zutun –, so ist auch das Himmelreich für uns eine Wirklichkeit, die wir vorfinden und die uns als Geschenk angeboten wird; es bleibt immer ein Geheimnis, wie es sich entfaltet; denn das geschieht im Verborgenen.

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11. Sonntag im Jahreskreis

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 4,26-34

Quelle

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät;
dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst, und der Mann weiss nicht, wie.
Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst den Halm, dann die Ähre, dann das volle Korn in der Ähre.
Sobald aber die Frucht reif ist, legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist da.
Er sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, mit welchem Gleichnis sollen wir es beschreiben?
Es gleicht einem Senfkorn. Dieses ist das kleinste von allen Samenkörnern, die man in die Erde sät.
Ist es aber gesät, dann geht es auf und wird grösser als alle anderen Gewächse und treibt grosse Zweige, so dass in seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können.
Durch viele solche Gleichnisse verkündete er ihnen das Wort, so wie sie es aufnehmen konnten.
Er redete nur in Gleichnissen zu ihnen; seinen Jüngern aber erklärte er alles, wenn er mit ihnen allein war.

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10. Sonntag im Jahreskreis

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 3,20-35

In jener Zeit ging Jesus in ein Haus, und wieder kamen so viele Menschen zusammen, dass er und die Jünger nicht einmal mehr essen konnten.
Als seine Angehörigen davon hörten, machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zurückzuholen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen.
Die Schriftgelehrten, die von Jerusalem herabgekommen waren, sagten: Er ist von Beelzebul besessen; mit Hilfe des Anführers der Dämonen treibt er die Dämonen aus.
Da rief er sie zu sich und belehrte sie in Form von Gleichnissen: Wie kann der Satan den Satan austreiben?
Wenn ein Reich in sich gespalten ist, kann es keinen Bestand haben.
Wenn eine Familie in sich gespalten ist, kann sie keinen Bestand haben.
Und wenn sich der Satan gegen sich selbst erhebt und mit sich selbst im Streit liegt, kann er keinen Bestand haben, sondern es ist um ihn geschehen.

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