Buch Exodus 23,20-23a – Psalm 91(90),1-2.3-4.5-6.10-11
So spricht Gott, der Herr: Ich werde einen Engel schicken, der dir vorausgeht. Er soll dich auf dem Weg schützen und dich an den Ort bringen, den ich bestimmt habe
So spricht Gott, der Herr: Ich werde einen Engel schicken, der dir vorausgeht. Er soll dich auf dem Weg schützen und dich an den Ort bringen, den ich bestimmt habe.
Achte auf ihn, und hör auf seine Stimme! Widersetz dich ihm nicht! Er würde es nicht ertragen, wenn ihr euch auflehnt; denn in ihm ist mein Name gegenwärtig.
Wenn du auf seine Stimme hörst und alles tust, was ich sage, dann werde ich der Feind deiner Feinde sein und alle in die Enge treiben, die dich bedrängen.
Wenn mein Engel dir vorausgeht.
26. Sonntag im Jahreskreis
Kämpfe den guten Kampf des Glaubens (1 Tim 6,12)! – 26. Sonntag im Jahreskreis C (29.09.2019)
L1: Am 6,1a.4-7; L2: 1 Tim 6,11-16; Ev: Lk 16,19-31
Josef Spindelböck
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!
Ab und zu tut es gut, etwas inne zu halten im Leben. Denn wir alle brauchen Zeiten der Überlegung und der Stille, vor allem auch des Gebetes. Wer auf einem Weg ausschreitet und ein wichtiges Ziel vor Augen hat, möchte auch wissen, ob dieser Weg der richtige ist. Eine kleine Abweichung von der richtigen Spur kann, je länger man diesen falschen Weg verfolgt, zu einer desto grösseren Verfehlung des eigentlichen Zieles führen. Heute beim Wachau-Marathon hoffen wir, dass alle ihr Ziel erreichen, sofern sie durchhalten.
In der Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an Timótheus werden gute Ratschläge gegeben, die für das Leben aus dem Glauben entscheidend wichtig sind. Sie können auch für uns eine Hilfe sein. Timótheus wird als „Mann Gottes“ angesprochen. Und als solcher soll er streben nach „Gerechtigkeit, Frömmigkeit, Glauben, Liebe, Standhaftigkeit und Sanftmut!“ (1 Tim 6,11)
Sehen wir uns dies im Einzelnen an:
Montag der 25. Woche im Jahreskreis
Tagesgebet
Gott, unser Heil, in deiner wunderbaren Vorsehung hast du bestimmt,
dass das Reich Christi sich über die ganze Erde ausbreiten soll.
Du willst, dass alle Menschen von ihrer Schuld erlöst und gerettet werden.
Lass deine Kirche leuchten als Zeichen des allumfassenden Heiles.
Hilf ihr, das Geheimnis deiner Liebe zu verkünden und es an den Menschen wirksam zu machen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus. (MB 1017)
Die Gefahren des Mammons
Die Gefahren des Mammons – 25. Sonntag im Jahreskreis C (22.09.2019)
L1: Am 8,4-7; L2: 1 Tim 2,1-8; Ev: Lk 16,1-13
Josef Spindelböck
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!
Es ist schon bemerkenswert, wie entschieden Jesus vor den Gefahren des Mammons, also des materiellen Reichtums und Wohllebens, warnt. Im Evangelium dieses Sonntags formuliert er es ziemlich eindeutig: „Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ (Lk 16,13)
Geht es nicht auch ein wenig verträglicher? Gibt es nicht einen für uns lebbaren Kompromiss, der uns beides belässt – also Gott und den Mammon – und uns auf diese Weise nicht allzusehr stört und beunruhigt? Muss Jesus denn wirklich so radikal sein? Hat sich nicht auch die Kirche oft arrangiert mit der Welt, um ihren Bestand und ihr Wirken zu sichern?
Worauf es wirklich ankommt
21. Sonntag im Jahreskreis C (25.08.2019)
Worauf es wirklich ankommt – 21. Sonntag im Jahreskreis C (25.08.2019)
L1: Jes 66,18-21; L2: Hebr 12,5-7.11-13; Ev: Lk 13,22-30
Josef Spindelböck
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!
Das gegenwärtige Leben in unserer Gesellschaft ist gekennzeichnet durch ein Übermass an Informationen und durch einen ständigen und inzwischen sogar weltweiten elektronischen Austausch von Inhalten. Dies bringt viele Vorteile und Chancen mit sich, aber natürlich auch so manche Schwierigkeiten und Gefahren, ja auch eine gewisse Überforderung.
Denn wie gelingt es uns Menschen noch, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden, wenn wir so viel erfahren können? Bleiben wir da nicht allzu leicht an der Oberfläche des Wissens hängen? Können hier nicht auch in Sekundenschnelle falsche Informationen verbreitet werden, welche die Menschen in die Irre führen und manipulieren („Fake-News“)? Wie erlernen wir den richtigen Umgang mit den neuen digitalen Medien?
20. Sonntag im Jahreskreis C (18.08.2019)
Feuer, Spaltung, Streit – was meint Jesus damit? – 20. Sonntag im Jahreskreis C (18.08.2019)
L1: Jer 38,4-6.8-10; L2: Hebr 12,1-4; Ev: Lk 12,49-53
Josef Spindelböck
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!
Viel hängt davon ab, welches Bild wir von unserem Herrn Jesus Christus haben! Wie viele unterschiedliche Vorstellungen und Meinungen gibt es doch darüber, wer Jesus Christus war und ist. Auch die Zeitgenossen Jesu diskutierten schon darüber, ob er ein grosser Prophet sei oder ein politischer Rebell oder vielleicht gar – wie er selber sagte – der Sohn Gottes und Messias.
Das Evangelium dieses Sonntags bringt neue Saiten zum Klingen, wenn wir die Worte Jesu hören. Es sind Worte, die fürs erste anstössig klingen und die wir eigentlich nicht erwarten würden. Ist denn Jesus nicht ein Mann des Friedens und der Güte? Wie kann er da solche Worte verwenden, wie wir sie im Evangelium hören?
15. August Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel
Vor Sünde bewahrt und mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen
Quelle
Maria – Assunta – „Aufnahme Marias in den Himmel”
Vorabend
Allmächtiger Gott,
du hast die Jungfrau Maria
zur Mutter deines ewigen Sohnes erwählt.
Du hast auf deine niedrige Magd geschaut
und sie mit Herrlichkeit gekrönt.
Höre auf ihre Fürsprache
und nimm auch uns in deine Herrlichkeit auf,
da du uns erlöst hast
durch den Tod und die Auferstehung
deines Sohnes unseres Herrn Jesus Christus,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.






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