Evangelium

Unser Sonntag: Anfang des Nie-Dagewesenen

In der Betrachtung von Prof. Gerl-Falkovitz zur Taufe Jesu geht es um das Umkehren, Anderswerden, Neuanfangen. Hinter Johannes dem Täufer taucht schon der Größere auf. Was aber kann Jesus, so fragt sie, was der Täufer nicht konnte?

Quelle
Evangelium/Lesungen -‘Tröstet, tröstet mein Volk’
Jesus ist der von Gott gesandte Messias

Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Lk 3, 15-16.21-22

Taufe Jesu 

In Jesu Leben gab es zwei Männer mit Namen Johannes. Der eine war mit ihm verwandt, ein halbes Jahr älter als er, Johannes der Täufer; der andere stiess erst in den letzten drei Lebensjahren Jesu zu ihm. Dieser Jüngere wurde Jesu Freund, wie er sonst keinen hatte.

Der Apostel Johannes scheint die innige, subjektive Beziehung darzustellen; der Cousin Johannes der Täufer aber die Beziehung in der gemeinsamen Aufgabe, objektiv. Ohne tieferes Nachdenken würden wir wohl der gefühlsmässigen Beziehung den Vorrang einräumen. Darüber vergessen wir aber eine Grundstruktur von Freundschaft. Sie enthält über die Zuneigung hinaus ein Drittes: die gemeinsame Sache. Von dieser Art war die Beziehung Jesu zum Täufer, und die gemeinsame Sache zwischen ihnen hiess Gerechtigkeit.

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Predigt: Hochfest der Erscheinung des Herrn

Sie folgten dem Stern – Hochfest der Erscheinung des Herrn C (06.01.2022)

Quelle
Kathpedia – Erscheinung des Herrn

Sie folgten dem Stern – Hochfest der Erscheinung des Herrn C (06.01.2022)

L1: Jes 60,1-6; L2: Eph 3,2-3a.5-6; Ev: Mt 2,1-12

Josef Spindelböck

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Schon kurz nach der Geburt des Jesuskindes in Bethlehem wird in der Ankunft der Weisen aus dem Osten offenbar: Alle Menschen aller Völker sind zum Heil in Christus berufen. Er ist der von Gott gesandte Messias: nicht nur für die Juden, sondern auch für die Heiden.

Das Licht des Heiles ist aufgeleuchtet im Kind in der Krippe. Wie ein Widerschein des übernatürlichen Lichtes Gottes war ein Stern aufgegangen und hatte den “Heiligen Drei Königen” den Weg gewiesen. Fast waren sie am Ziel angelangt, da hätten sie es beinahe verfehlt. Es lag doch so nahe, dass dieser neugeborene König der Juden in Jerusalem zu finden sei, wo König Herodes herrschte. Doch nein: Gott hatte andere Pläne für das Kommen seines Sohnes. Nicht in äusserem Prunk und mit weltlicher Macht wollte er ihn in die Welt einführen. Ihm genügte die Liebe der Jungfrau und Gottesmutter Maria und die väterliche Fürsorge ihres Gemahls, des heiligen Josef von Nazareth. Dem als Kind zu uns gekommenen Erlöser war die Gesellschaft der einfachen Hirten angenehmer und wichtiger als das Zeremoniell eines königlichen Hofes, wo die äusserlich gezeigte Unterwürfigkeit und Dienstbereitschaft vielleicht nur geheuchelt sind und im Grunde jeder um sein Leben zu fürchten hat, der als Anwärter für den Thron auftritt.

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Gebete für die Familie zum Fest der Erscheinung des Herrn

Zum Fest der Erscheinung des Herrn, das am 6. Januar gefeiert wird, bietet unsere spanischsprachige Schwesternagentur ACI Prensa Gebetstexte an, die für das Gebet in der Familie, in der Gruppe oder aber einfach zum persönlichen Gebet genutzt werden können

Quelle
Zwölf Dinge, die jeder Christ über die Engel wissen sollte

Von Susanne Finner

Madrid, 5. Januar 2022 (CNA Deutsch)

Zum Fest der Erscheinung des Herrn, das am 6. Januar gefeiert wird, bietet unsere spanischsprachige Schwesternagentur ACI Prensa Gebetstexte an, die für das Gebet in der Familie, in der Gruppe oder aber einfach zum persönlichen Gebet genutzt werden können.

Um die Krippe versammelt beginnt das Gebet

“Im Namen des Vater und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.”

Hymnus:

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6. Januar 2022 – Hochfest der Erscheinung des Herrn

Vatikan – Heilige Messe am Hochfest der Erscheinung des Herrn

Tageslesung/Evangelium

Unser Sonntag: In principio…

In der ersten Betrachtung des neuen Jahres 2022 von Frau Professor Gerl-Falkovitz geht es um den Anfang. Anfang ist ein wunderbares Wort. Es ist Aufbruch, Helle, Frische und neuer Schwung, so die Philosophin. Und sie empfiehlt: Wer sich an der Kirche ärgert, sollte sich doch einmal über die Genialität ihrer Feste freuen…

Quelle
Unser Sonntag im Januar – Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Joh 1,1-18

“Es trat auf ein Mensch, gesandt von Gott; sein Name war Johannes.”

Hanna-Barbara Gerl Falkovitz, 1. Januar 2022

Johannes der Täufer ist der Mann mit den meisten Beinamen im Evangelium: Zeuge, Stimme, Lampe, Vorläufer, kein Schilfrohr, Rufer in der Wüste… Noch dazu ist er der Cousin Jesu, und von prachtvoller Härte wie dieser. Und wird auch wie dieser gewaltsam ermordet. Grünewald hat ihn auf dem Isenheimer Altar unter das Kreuz versetzt, unhistorisch, mit dem übergrossen Zeigefinger:

Da hängt der Mann, auf den wir gewartet haben. Der Ort des Johannes ist die Wüste – dort wo Gott lauter spricht als im Lärm der Städte, im Brausen des Unwichtigen. Wenn ihm die Menschen nachlaufen, zeigt er ihnen den, dem sie wirklich nachlaufen sollen – der sie aus dem Weglosen herausführt.

Viele Menschen, vielleicht alle, tragen in sich eine Wüste, die im Lauf des Lebens wächst. Unvorstellbar, dass diese Wüste noch einmal zum Blühen kommen könnte. Dass die Höhlen vom Unrat geräumt sind, das Verlorene jung vor einem steht. Wagt es wirklich jemand, uns zu erlösen? Johannes ahnt, nein, er weiss und ruft mit “gewaltiger Stimme”, dass der Gewaltige, dass sein fruchtbarer Neuanfang kommt. Er ruft es mit Isaja, mit Elija, mit den anderen Grossen, auf die man (auch schon) nicht hörte… Und im Rufen ändert sich das Versteinte: Strecken sich nicht die krummen Wege bereits von selber, wird es nicht leichter, den Unrat abzuräumen, den Dornverhau zu roden?

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31. Dezember 2021 Tageslesungen/Evangelium

Lesung aus dem ersten Johannesbrief – 1 Joh 2, 18-21

Quelle

Lesung aus dem ersten Johannesbrief – 1 Joh 2, 18-21

Meine Kinder, es ist die letzte Stunde. Ihr habt gehört, dass der Antichrist kommt, und jetzt sind viele Antichriste gekommen. Daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist.
Sie sind aus unserer Mitte gekommen, aber sie gehörten nicht zu uns; denn wenn sie zu uns gehört hätten, wären sie bei uns geblieben. Es sollte aber offenbar werden, dass sie alle nicht zu uns gehörten.

Ihr habt die Salbung von dem, der heilig ist, und ihr alle wisst es.
Ich schreibe euch nicht, dass ihr die Wahrheit nicht wisst, sondern ich schreibe euch, dass ihr sie wisst und dass keine Lüge von der Wahrheit stammt.

Evangelium vom Tag

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 1, 1-18

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.

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26. Dezember 2021 Fest der Hl. Familie

An diesem 26. Dezember: Fest der Heiligen Familie

Heilige Familie
Lesungen/Evangelium
Gott heilt und heiligt die Ehen und Familien

Am Sonntag in der Weihnachtsoktav feiert die Kirche das Fest der Heiligen Familie. Dieses erinnert uns an die menschliche Prägung Jesu, der in einer konkreten Familiensituation aufwuchs – an Seite seiner Mutter Maria und seines Vaters Josef.

Jesus wurde in eine menschliche Gemeinschaft hineingeboren, die ihn prägte – wie wir das alle in der einen oder anderen Form erlebt haben. Das Fest der biblischen Familie feiert die katholische Kirche an diesem Sonntag. Es bietet Gelegenheit, an das grundlegende Lebenswissen und Urvertrauen, an die Zuwendung und Liebe zu erinnern, die in Familien möglich sind, aber auch an die Konflikte und Schwierigkeiten – damit Familie besser gestaltet und unterstützt werden kann.

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