Unser Sonntag: In der Schule von Nazareth
Die Familie, so Bischof Overbeck, ist zwar der Ort des Geborgenseins, aber auch der Ort des Lernens von Religion, Tradition und des Reifens. Jesus darf im Tempel aus den heiligen Schriften vorlesen und diese deuten. Er ist letztlich für uns Christen der Tempel, von dem wir lernen, wie wir leben sollen
Quelle
Jesus, Der Retter ist da!
Dr. Franz-Josef Overbeck
2. Weihnachtsfeiertag
Lk 2, 41-52
Im Sommer dieses Jahres haben mich, wie gewiss viele Menschen, zwei besondere Ereignisse sehr bewegt.
Das eine war die Flutkatastrophe von Mitte Juli, die viele Orte in Deutschland getroffen hat. So auch das zum Bistum Essen gehörende Märkische Sauerland.
Als ich wenige Tage nach der Katastrophe dorthin kam, sah ich zerstörte Häuser, unterspülte Strassen, blickte in verzweifelte Menschengesichter, in leere Augen und traf nicht wenige Menschen, die fragten: Wie sollen wir leben? Wo haben wir jetzt unser Zuhause?
24. Dezember 2021 Lesungen/Evangelium
Tageslesung – Lesung aus dem zweiten Buch Samuel
In jenen Tagen
als König David in seinem Haus wohnte und der Herr ihm Ruhe vor allen seinen Feinden ringsum verschafft hatte,
sagte er zu dem Propheten Natan: Ich wohne in einem Haus aus Zedernholz, die Lade Gottes aber wohnt in einem Zelt.
Natan antwortete dem König: Geh nur und tu alles, was du im Herzen hast; denn der Herr ist mit dir.
Aber in jener Nacht erging das Wort des Herrn an Natan:
Geh zu meinem Knecht David und sag zu ihm: So spricht der Herr: Du willst mir ein Haus bauen, damit ich darin wohne?
Ich habe dich von der Weide und von der Herde weggeholt, damit du Fürst über mein Volk Israel wirst,
und ich bin überall mit dir gewesen, wohin du auch gegangen bist. Ich habe alle deine Feinde vor deinen Augen vernichtet und ich werde dir einen grossen Namen machen, der dem Namen der Grossen auf der Erde gleich ist.
21. Dezember 2021 Tageslesungen/Evangelium
Lesung aus dem Hohenlied Hld 2, 8-14
Lesung aus dem Hohenlied – Hld 2, 8-14
Horch! Mein Geliebter! Sieh da, er kommt. Er springt über die Berge, hüpft über die Hügel.
Der Gazelle gleicht mein Geliebter, dem jungen Hirsch. Ja, draussen steht er an der Wand unsres Hauses; er blickt durch die Fenster, späht durch die Gitter.
Der Geliebte spricht zu mir: Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, so komm doch!
Denn vorbei ist der Winter, verrauscht der Regen.
Auf der Flur erscheinen die Blumen; die Zeit zum Singen ist da. Die Stimme der Turteltaube ist zu hören in unserem Land.
Am Feigenbaum reifen die ersten Früchte; die blühenden Reben duften. Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, so komm doch!
Meine Taube im Felsennest, versteckt an der Steilwand, dein Gesicht lass mich sehen, deine Stimme hören! Denn süss ist deine Stimme, lieblich dein Gesicht.
Unser Sonntag: Das Fest der Begegnung
Wir werden eingeladen, das Christsein als ein Leben von Begegnungen zu gestalten, so Bischof Overbeck in seinem Kommentar zum Evangelium des 4. Adventssonntags. Davon gibt es Tausende im Alltag und schliesslich natürlich auch die Begegnung mit Gott. Auf Weihnachten zugehen mit der lebendigen Überzeugung: Jesus lebt
Quelle
Zucht im Hause Gottes – Mit Weisheit handeln
Dr. Franz-Josef Overbeck
3. Advent
Lk 1, 39-45
Die Adventszeit ist von ihren Schrifttexten her geprägt von zwei grossen biblischen Gestalten, von Johannes dem Täufer und von Maria.
Am heutigen vierten Adventssonntag, in dessen Mitte Maria steht, kommt aber auch Johannes vor.
In einer wunderbaren, poetisch aufgeschriebenen und anmutigen Szene wird berichtet, wie die schwangere Maria ihre Verwandte Elisabeth besucht und sich dabei vor Freude auch das Kind in deren Leib bewegt.
Es ist ein Fest der Begegnung, ein Fest der Begegnung biblischer Gestalten – von Elisabeth und Maria, wie aber auch von Johannes und Jesus.
Unser Sonntag: Menschen der Gewissenserforschung
Bischof Overbeck erläutert, dass das Evangelium uns vorbereitet wie bei einer grossen Katechese, die uns zeigt wer wir Menschen sind. Johannes redet seinen Zeitgenossen – und auch uns – unerbittlich ins Gewissen. Denn: Getauft zu sein heisst, voll des Geistes zu sein und so zum Licht zu werden
Dr. Franz-Josef Overbeck
3. Advent
Lk 3, 10-18
Am dritten Adventssonntag begegnet uns noch einmal Johannes der Täufer.
Nachdem wir schon am letzten Sonntag gehört haben, dass er derjenige ist, der den Weg für Jesus bereitet, sind es heute die Leute, die ihn konkret fragen, was sie denn tun sollen.
Das Lukasevangelium, das für Heidenchristen geschrieben ist, brauchte konkrete Anweisungen, um deutlich zu machen – so geht Christentum, so wird es handfest und begreifbar. Das wird jetzt im dritten Kapitel des Lukasevangeliums auch erzählt.
Ein grosses Herz haben
Auf die Frage, was die Leute denn tun sollen, die den Messias erwarten, antwortet Johannes: Wer zwei Gewänder hat, soll eines abgeben, also grosszügig sein, ein grosses Herz haben. Wer ein grosses Herz hat, der kann den erwarten, der für uns Menschen ein grosses Herz hat.
9. Dezember 2021 Evangelium/Lesungen
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 11, 7b.11-15
In jener Zeit
begann Jesus zu der Menge über Johannes zu reden:
Amen, das sage ich euch: Unter allen Menschen hat es keinen grösseren gegeben als Johannes den Täufer; doch der Kleinste im Himmelreich ist grösser als er.
Seit den Tagen Johannes’ des Täufers bis heute wird dem Himmelreich Gewalt angetan; die Gewalttätigen reissen es an sich.
Denn bis hin zu Johannes haben alle Propheten und das Gesetz über diese Dinge geweissagt.
Und wenn ihr es gelten lassen wollt: Ja, er ist Elija, der wiederkommen soll.
Wer Ohren hat, der höre!






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