Weltweite Friedensappelle zeigen erste Wirkungen
Mehrere bewaffnete Gruppen haben positiv auf den Aufruf des UN-Generalsekretärs und von Papst Franziskus zu einem globalen Waffenstillstand angesichts der Covid-19-Pandemie reagiert
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Kirche in Not – Jemen
Wortlaut: Papst Franziskus beim Angelus
Weltweite Friedensappelle zeigen erste Wirkungen
Mehrere bewaffnete Gruppen haben positiv auf den Aufruf des UN-Generalsekretärs und von Papst Franziskus zu einem globalen Waffenstillstand angesichts der Covid-19-Pandemie reagiert.
Das katholische Kirchenoberhaupt hatte sich am Sonntag dem Appell von Antonio Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen, angeschlossen. Franziskus forderte alle Kämpfer in den verschiedenen Konflikten der Welt dazu auf, „jede Art von kriegerischer Handlungen einzustellen“ und stattdessen einen „gemeinsamen Kampf” gegen die Corona-Pandemie zu führen. Kriege lösen keine Konflikte, unterstrich der Papst.
Philippinische Regierung
“Gott unser Vater, wir wenden uns in Zeiten der Not an Dich und bitten um Schutz vor dem N-Corona-Virus, das viele Opfer gefordert hat und von dem viele betroffen sind
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Bischöfe in Asien schreiben Gebet vor, schränken Kontakt ein
Manila, Fidesdienst, 31. Januar 2020
“Gott unser Vater, wir wenden uns in Zeiten der Not an Dich und bitten um Schutz vor dem N-Corona-Virus, das viele Opfer gefordert hat und von dem viele betroffen sind. Wir beten für die, die dafür verantwortlich sind die Natur und die Ursachen dieses Virus und der von ihm verursachten Krankheit zu untersuchen und die Übertragung einzuschränken. Leite die Hände und den Verstand der Ärzte, damit diese den Patienten mit Kompetenz und Mitgefühl helfen können, und der Regierungen und Organisationen, die sich für die Behandlung und Überwindung dieser Epidemie einsetzen”, so lautet das „vorgeschriebenen“ Gebet (Oratio imperata), das während der heiligen Messen, die in allen katholischen Kirchen der Philppinen am Sonntag und an Wochentagen ab dem 2. Februar, dem Fest der Darstellung des Herrn stattfinden.
Rosenkranzgebet gegen Vordringen des Coronavirus
Pakistan- Rosenkranzgebet gegen Vordringen des Coronavirus: “Wir vertrauen auf die Fürsprache der Muttergottes”
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Pakistan: Kirche feiert Jahr der Jugend
Lahore, Fidesdienst, 7. März 2020
“Wir sind uns der aktuellen Notlage bewusst und wollen neben allen menschlich möglichen Anstrengungen, auch unserem Bedürfnis nachkommen, uns an Gott zu wenden, den Geber alles Guten. Wir bitten um Heilung und Befreiung von dem Coronavirus, das auch Pakistan und die ganze Menschheit betrifft. Wir wollen heute auch für den Heiligen Stuhl beten, nachdem die Nachricht von einem ersten Fall im Vatikan bekannt wurde. Die pakistanischen Gläubigen sind seit einer Woche im Gebet vereint und beten in Kirchen und Privathäusern unermüdlich den Rosenkranz. Heute beginnt die besondere Woche des Fastens und Betens mit einem Rosenkranzgebet und einer Messe im Freien vor der Grotte von Lourdes, auf dem Vorplatz der Kathedrale”, so Erzbischof Sebastian Francis Shaw von Lahore, gegenüber Agenzia Fides in einem Kommentar zur Reaktion der pakistanischen Gläubigen auf die Verbreitung des Coronavirus. “Unser Vertrauen gilt der Jungfrau Maria und wir hoffen auf ihre Fürsprache.
Der Kardinal, die Heuschrecken und die Ente
“China möchte Pakistan 100.000 Enten zur Verfügung stellen zur Bekämpfung der Heuschreckenplage, unter der das Land leidet“
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UNO schlägt Alarm: Heuschreckenplage überzieht Ostafrika
Der Kardinal, die Heuschrecken und die Ente
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki lobt China – und zwar nicht im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Sondern mit Blick auf eine Heuschreckenplage, die derzeit in Ostafrika und Pakistan wütet.
„Zuerst dachte ich, es handele sich um eine echte Zeitungs-Ente.“ Das sagte Woelki am Sonntag dem Kölner Domradio. „Aber es ist wirklich kein vorgezogener Aprilscherz: China möchte Pakistan 100.000 Enten zur Verfügung stellen zur Bekämpfung der Heuschreckenplage, unter der das Land leidet.“
‘Abkommen des Vatikans mit China “grober Fehler”‘
Lord Patten: Das Abkommen des Vatikans mit China war ein “grober Fehler”
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Chinesische Katholiken beten vor verschlossenen Kirchentüren in Mindong
Beijing, 3. März 2020 (CNA Deutsch)
Lord Chris Patten, der letzte Gouverneur von Hong Kong, hat das umstrittene Abkommen des Vatikans mit China rundheraus als “groben Fehler” verurteilt.
Natürlich begrüsse er es, wenn der Vatikan alles tue, um es Katholiken und allen Christen in China einfacher zu machen, betont Patten mit britischer Höflichkeit im Gespräch mit dem Magazin “The Tablet“.
Der britische Lord ist unter anderem langjähriger Kanzler der Oxford University und ehemaliger EU-Kommissar – sowie früherer Parteichef der Conversative Party. Er war von 1992 bis 1997 der 28. und letzte Gouverneur von Hong Kong.
Pakistan
Pakistan: Muslime helfen beim Bau einer Marienkapelle
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Pakistan: Regierung hilft bei Restaurierung der Kathedrale
Pakistan: Muslime helfen beim Bau einer Marienkapelle
In der Zwei-Millionen-Einwohner-Stadt Gujranwala in Pakistan leben nur um die 50 christliche Familien, die grosse Mehrheit der Einwohner sind Muslime. Im Stadtviertel Butranwali greifen neuerdings Muslime ihren christlichen Nachbarn beim Bau einer Kapelle unter die Arme. Zarte Wurzeln der Freundschaft haben sich gebildet, an einem Ort, der noch vor wenigen Jahren Schauplatz von Spannungen war.
Anne Preckel / Andrea De Angelis – Vatikanstadt
„Den Beitrag unserer muslimischen Nachbarn für dieses heilige Unterfangen werden wir nie vergessen!“ Mit diesen Worten verleiht Pater Samran Anwar, Pfarrer der örtlichen St. Josef-Gemeinde, gegenüber Radio Vatikan seiner Freude über die interreligiöse Unterstützung Ausdruck.
Der Bau der Kapelle ist seit ein paar Wochen in Gang; die neue Gebetsstätte soll der Heiligen Jungfrau Maria geweiht werden. Der Umbau vorhandener Bausubstanz ist mit Kosten verbunden, und einen Teil davon übernimmt die muslimische Seite.


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