China/Asien Osteuropa

Christen in China unter Druck

Christen im Visier der Partei: Chinas Staatspräsident Xi Jinping treibt die “Sinisierung” der Religionen in China mit neuer Härte voran

Quelle
Römisch-katholische Kirche in China – Wikipedia
James Su Zhimin | Tom Lantos Menschenrechtskommission
30Giorni | Der Fall Baoding und der Brief des Papstes (von Gianni Valente)

Von Alexander Folz

Redaktion – Montag, 3. November 2025

Christen im Visier der Partei: Chinas Staatspräsident Xi Jinping treibt die “Sinisierung” der Religionen in China mit neuer Härte voran. Kirchen müssen sozialistische Propaganda verbreiten, Geistliche werden verhaftet – wer sich nicht der Kommunistischen Partei unterordnet, verschwindet.

Bei einer Sitzung des Politbüros hat Xi Jinping am vergangenen Mittwoch mit Nachdruck die umfassende “Sinisierung” und eine “aktive Lenkung” aller Religionen im Land gefordert: “Nur durch die kontinuierliche Sinisierung der Religionen können Harmonie und Stabilität bewahrt werden.”

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“Schweizer Friedensinitiative für Bergkarabach” *UPDATE

Am 26. Mai 2025 wurde in Bern das überparteiliche Komitee “Schweizer Friedensinitiative für Bergkarabach” gegründet. Die Mitglieder des Komitees unterstützen den Bundesrat bei den Friedensbemühungen in Bergkarabach. Damit setzen sie sich für eine nachhaltige politische Lösung des Konflikts zwischen Aserbaidschan und der vertriebenen armenischen Bevölkerung von Bergkarabach ein. Lesen Sie hier die Medienmitteilung

Home | Swiss Peace Karabakh
Bergkarabach
*Christliches Hilfswerk fordert Gerechtigkeit für Armenier
Papst Leo redet mit Armeniens Premier über Lage im Südkaukasus – Vatican News

China: Neuer Weihbischof für die Diözese Shanghai geweiht

Ignatius Wu Jianlin ist neuer Weihbischof von Shanghai. Papst Leo XIV. ernannte ihn im Rahmen des Abkommens zwischen Vatikan und China. Seine Weihe fand am Mittwoch mit zahlreichen Bischöfen, Priestern und Gläubigen statt

Quelle
China – Ignatius Wu Jianlin zum Weihbischof für die Diözese Shanghai geweiht – Agenzia Fides
Leo XIV. will die Unterdrückten hören
Shanghai, die Demütigung der Kirche erfordert eine Zäsur im Vatikan – Der Neue Tageskompass
Vatikan: Sollen wir uns in Shanghai freuen oder trauern?
China: Gebet für Papst Franziskus in Sheshan – Vatican News

Der Priester Ignatius Wu Jianlin wurde in einem Gottesdienst am 15. Oktober zum Weihbischof der Diözese Shanghai geweiht. An der Zeremonie nahmen neben Bischöfen, darunter Joseph Shen Bin, dem Präsidenten der “Chinesischen Katholischen Bischofskonferenz”, auch etwa 600 Personen, darunter Priester, Ordensleute und Laien, teil.

Wie aus einer Nachricht des Heiligen Stuhls vom 15. Oktober hervorgeht, hatte Papst Leo XIV. “am 11. August 2025 Ignatius Wu Jianlin zum Weihbischof von Shanghai ernannt, nachdem er dessen Kandidatur im Rahmen des Provisorischen Abkommens zwischen dem Heiligen Stuhl und der Volksrepublik China gebilligt hatte”.

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9. Oktober 2025 – Papst Leo XIV.: “Studium soll Weg zur Weisheit sein”

Zur Eröffnung des akademischen Jahres und des Jubiläumspilgerwegs richtet Papst Leo XIV. eine Botschaft an die Päpstliche Universität Urbaniana. Der Papst erinnert an den Auftrag der Kirche zur Evangelisierung und ruft dazu auf, das Studium nicht als Selbstzweck, sondern als Weg zur Begegnung mit Gott zu verstehen

Quelle
Botschaft des Heiligen Vaters anlässlich der Eröffnung des Akademischen Jahres der Päpstlichen Universität Urbaniana (9. Oktober 2025)/Übersetzung
Sanktuarium der Jungfrau Maria Stern der Neuevangelisierung und des hl. Johannes Paul II. – Wikipedia
Neue Evangelisierung im Lichte des marianischen Geheimnisses

Mario Galgano – Vatikanstadt

Papst Leo XIV. hat anlässlich der Eröffnung des neuen akademischen Jahres und des Jubiläumspilgerwegs eine Botschaft an die Gemeinschaft der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom gerichtet. Das Schreiben war an den Großkanzler der Universität, Kardinal Luis Antonio Tagle, adressiert.

Der Papst betonte darin die Bedeutung dieser beiden Anlässe, die “eine neue Zeit des Studiums, der Forschung und des Wachstums eröffnen und wichtige Etappen auf dem Weg der Bildung und des geistlichen Lebens darstellen”.

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China setzt Folter ein, um Religionsführer zu unterdrücken

China setzt Folter ein, um Religionsführer zu unterdrücken: US-Behörde

Quelle
US-Kommission für internationale Religionsfreiheit | USCIRF

Von Tessa Gervasini

Redaktion – Donnerstag, 2. Oktober 2025

China versucht, die Religion vollständig zu kontrollieren, und das US-Außenministerium sollte China erneut als “Land von besonderer Relevanz” in Bezug auf die Religionsfreiheit einstufen, wie aus einem Bericht der United States Commission on International Religious Freedom (USCIRF) hervorgeht.

Die USCIRF, eine Bundeskommission, die die Religionsfreiheit weltweit überwacht, erklärte, China setze Überwachung, Geldstrafen, Vergeltungsmaßnahmen gegen Familienangehörige, Inhaftierungen, Verschleppungen, Folter und andere Formen des Missbrauchs ein, um die katholische Kirche und andere Religionsgemeinschaften im Land zu kontrollieren. Die USCIRF veröffentlichte diesen Monat einen Überblick über die Verfolgung von Führungspersönlichkeiten verschiedener Glaubensrichtungen durch die chinesische Regierung.

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Indonesien: Religionsführer verbünden sich mit Ureinwohnern

Die Kapuziner von Medan und die religiösen Führer der Provinz Nord-Sumatra stellen sich auf die Seite der Tano Batak. Die Ureinwohner kämpfen seit Jahren um die Verteidigung ihres Landes, das im Visier des Industriegiganten “PT Toba Pulp Lestari” (Tpl) steht

Quelle
Indonesien Medan: Kapuziner stehen den indigenen Batak gegen Landraub zur Seite/Übersetzung
Indonesien: Katholische Rektoren fordern Schutz der Demokratie
Batakhaus Infos Sumatra
“Missionar ist mein Beruf und meine Berufung” – Deutsche Kapuzinerprovinz
Indonesien – Ein franziskanischer Rückblick
DIE TOP 30 Sehenswürdigkeiten in Medan 2025 (mit fotos)

Am Montag kam es nach Angaben der Nachrichtenagentur asianews es zu einem neuen Kapitel in diesem Konflikt. Die indigene Bevölkerung hatte eine Protestkundgebung organisiert, gegen die Sicherheitskräfte robust vorgingen. Daraufhin eilte der Kapuziner Walden Sitanggang, der zum Friedenskomitee des Erzbistums gehört, zum Ort des Geschehens. Tatsächlich gelang es ihm, die Lage zu entschärfen, so asianews.

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Papst: “Propheten der Gemeinschaft” in gespaltener Welt sein

Bei einer Begegnung mit der indonesischen Gemeinschaft in Rom hat Papst Leo dazu ermutigt, “Brücken zwischen Völkern, Kulturen und Glaubensrichtungen” zu bauen

Quelle
An Indonesier, die in Rom leben – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va
Indonesien
Myanmar: Bischof besorgt über zunehmende Gewalt an Zivilisten – Vatican News

Anne Preckel – Vatikanstadt

Lobend hob Leo XIV. bei der Audienz am Montagmittag die “praktizierte Solidarität” und “Kultur der Begegnung” hervor, die die indonesische Gemeinschaft Roms lebe: sie nehme neue Migranten auf und tausche sich mit anderen Gemeinschaften geschwisterlich aus.

Gemeinschaft, Dialog, Geschwisterlichkeit

Vor Hintergrund der Weltlage forderte der Papst seine Zuhörer dazu auf, “Propheten der Gemeinschaft zu sein in einer Welt, die oft versucht, zu spalten und zu provozieren. Der Weg des Dialogs und der Freundschaft mag herausfordernd sein, aber er bringt die kostbare Frucht des Friedens hervor”, so Leo XIV..

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