Papst ernennt Stefan Hesse zum neuen Erzbischof von Hamburg
Wahlentscheidung des Hamburger Metropolitankapitels bestätigt
26. Januar 2015
Papst Franziskus hat den Kölner Generalvikar Stefan Hesse (48) zum neuen Erzbischof von Hamburg ernannt. Dies wurde am Montag, 26. Januar, in Rom und in Hamburg bekanntgegeben. Damit hat der Papst die Wahlentscheidung des Hamburger Metropolitankapitels bestätigt.
Stefan Hesse ist der dritte Erzbischof des 1995 errichteten Erzbistums Hamburg. Am Sonnabend, 14. März, wird er um 10 Uhr im Hamburger St. Marien-Dom zum Bischof geweiht und in sein Amt eingeführt. Hesse ist Nachfolger von Erzbischof Werner Thissen, dessen Rücktrittsgesuch anlässlich des 75. Geburtstags der Papst am 21. März 2014 angenommen hatte. Thissen war seit 2003 an der Elbe. Vor ihm war Ludwig Averkamp von 1995 bis 2002 erster Erzbischof in der Hansestadt.
Eucharistische Anbetung ‚grosser geistlicher Schatz‘
Kapellari: Eucharistische Anbetung ‚grosser geistlicher Schatz‘
Grazer Bischof eröffnete „immerwährende Anbetung“ in Pöllau – Liturgische Gebetsform könne „Kraft für stärkeres Miteinander“ sein.
Graz, kath.net/KAP, 10. Januar 2015
Als „grossen geistlichen Schatz für die katholische Kirche“ hat der Grazer Diözesanbischof Egon Kapellari die eucharistische Anbetung bezeichnet. Die liturgische Gebetsform verbinde die anbetenden Christen tiefer mit dem Mysterium der Messe und könne in der Gesellschaft und auch in der Kirche „eine Kraft für das stärkere Miteinander sein“, wofür sie allerdings einen „verantwortungsvollen und fördernden Umgang“ benötige, erklärte Kapellari bei einem Gottesdienst am Dienstagabend im oststeirischen Pöllau.
Mit doppelter Kraft für Brüderlichkeit und Frieden eintreten
Schreiben der französischen Bischöfe zum Anschlag auf Charlie Hebdo
Rom, , zenit.org, Redaktion
Die französische Bischofskonferenz (CEF) hat in einem Schreiben angesichts des Anschlags auf die Redaktion des linken und religionskritischen Satirejournals Charlie Hebdo vom Mittwoch ihre grösste Abscheu und ihr tiefstes Mitgefühl ausgedrückt. Bislang sind zwölf Personen durch das Attentat umgekommen, einige Verletzte schweben noch in Lebensgefahr. Die Kirche in Frankreich denke zunächst an die Familien und Freunde der Opfer, die ratlos und entsetzt zurück gelassen wurden, heisst es in dem Schreiben. Sie versicherten ebenso der Redaktion und allen Mitarbeitern von Charlie Hebdo ihr Beileid. Das Ausmass des Terrors sei mit Worten nicht klar zu umschreiben und diese Gewalt sei durch nichts zu rechtfertigen.
Hochfest der Erscheinung des Herrn 2012
Eucharistiefeier am Hochfest der Erscheinung des Herrn
Quelle
KathTube: Predigt Papst Benedikt 6. Januar 2012
Predigt von Papst Benedikt XVI.
Petersdom, Freitag, 6. Januar 2012
Liebe Schwestern und Brüder!
Epiphanie ist ein Fest des Lichtes. „Auf, werde Licht, Jerusalem, denn es kommt dein Licht, und die Herrlichkeit des Herrn geht leuchtend auf über dir“ (Jes 60,1). Mit diesen Worten des Propheten Jesaja beschreibt die Kirche den Inhalt des Festes. Ja, der ist in die Welt gekommen, der das wahre Licht ist und der die Menschen Licht werden lässt. Er schenkt ihnen die Macht, Kinder Gottes zu werden (vgl. Joh 1,9.12). Der Weg der Weisen aus dem Morgenland ist für die Liturgie nur der Anfang einer grossen Prozession, die sich die ganze Geschichte hindurch fortsetzt.
Zentralafrika: Bischof erhält Morddrohungen
Eigentlich wollte er nur Kleider und Nahrung an Hilfsbedürftige in seinem Bistum verteilen, doch empfangen wurde er von gewalttätigen Jugendlichen, die ihn sogar töten wollten
Geschehen ist dies in der Zentralafrikanischen Republik und zwar genauer gesagt im Bistum Bangui, wo Erzbischof Dieudonné Nzapalainga der Diözese vorsteht. „Ich wollte dorthin gehen, weil es in Bangui Menschen gibt, die wie Tiere leben und nicht als Menschen respektiert werden. Seit zwei Monaten ist es so und ich konnte nicht länger still bleiben. Ich wollte etwas für diese Menschen unternehmen“, so Erzbischof Nzapalainga gegenüber Radio Vatikan.
Bangui ist die Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik. Seit zwei Jahren herrschen politische aber auch interreligiöse Unruhen in dem Land und vor allem in Bangui.
Kritik an Flüchtlingshilfe der Kirche ‚pharisäisch‘
Kapellari: Kritik an Flüchtlingshilfe der Kirche ‚pharisäisch‘
Grazer Bischof äussert sich in „Kleine Zeitung“-Interview auch zu Islam, Synode und Lebensschutz – „Im Islam gibt es bis heute die vorherrschende Tendenz, Kritik als Beleidigung aufzufassen, das muss überwunden werden“.
Graz, kath.net/KAP, 02. Januar 2015
Der steirische Bischof Egon Kapellari hat in einem Interview für die Grazer „Kleine Zeitung“ den Vorwurf an die Kirche, zu wenig für Flüchtlinge zu tun, zurückgewiesen. „Die Schuldzuweisungen sind pharisäisch. Gerade die Kirche tut im Vergleich zu anderen Grossgruppen der Gesellschaft besonders viel für die Flüchtlinge. Das zeigt sich an der Zahl der Plätze in kirchlichen Häusern, die wir zur Verfügung stellen. Und es zeigt sich an den finanziellen Mitteln, die wir aufwenden.
Jahreswechsel: Bischöfe ziehen nüchterne Bilanz
Christenverfolgung, Fortpflanzungsmedizingesetz, Glaubensmüdigkeit
Zunehmende Christenverfolgung, Auswirkungen des geplanten Fortpflanzungsmedizingesetzes, gewisse Glaubensmüdigkeit- und Trägheit in Mittelwest-Europa aber auch schwindende Stabilität in vielen Ländern Europas haben 2014 geprägt.
Wien, kath.net/ KAP, 01. Januar 2014
Eine eher nüchterne Bilanz zum scheidenden Jahr haben Österreichs Bischöfe in ihren Silvesterpredigten gezogen.







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