2016 Jubiläum der Barmherzigkeit
Jubiläum der Barmherzigkeit der Jungen und Mädchen
Papst Franziskus: ‚Botschaft zum Jubiläum der Barmherzigkeit der Jungen und Mädchen‘
Quelle
Jubiläum der Barmherzigkeit: Vatikan
Wachsen und barmherzig werden wie der Vater
Liebe Jungen und Mädchen,
die Kirche erlebt das Heilige Jahr der Barmherzigkeit, eine Zeit der Gnade, des Friedens, der Umkehr und der Freude, die alle einbezieht: Grosse und Kleine, Nahe und Ferne. Es gibt keine Grenzen oder Entfernungen, die die Barmherzigkeit des Vaters daran hindern können, uns zu erreichen und mitten unter uns gegenwärtig zu werden. Mittlerweile ist die Heilige Pforte in Rom und in allen Diözesen der Welt geöffnet.
Päpstlicher Spontanbesuch in römischen Altenheim
Er hat es schon wieder getan – zwei Überraschungsbesuche im Zeichen des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit
Papst Franziskus hat am Donnerstag Nachmittag spontan ein Altenheim und danach ein Pflegeheim in Rom besucht. Um 16 Uhr stand er überraschend vor der Tür eines Altenheims, um die 30 Bewohner zu besuchen. Dieser plötzliche Besuch überraschte alle und unterstrich zugleich die Worte vom Papst: gegen die „Kultur des Abfalls“ und den grossen Wert von älteren Menschen und Grosseltern für die Kirche und die Gesellschaft.
Kurz danach besuchte Papst Franziskus auch ein Pflegeheim, in
Papst beginnt neue Katechesenreihe
Papst beginnt neue Katechesenreihe zur Barmherzigkeit Gottes
Papst Franziskus hat eine neue Katechesenreihe über die Barmherzigkeit Gottes aus der Sicht der Heiligen Schrift begonnen. Ziel sei es, Barmherzigkeit „zu lernen im Hören auf das, was Gott selbst mit seinem Wort lehrt“, erläuterte der Papst bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch in der vatikanischen Audienzhalle. Am Ende der Audienz rief er zum Gebet für die Opfer des fundamentalistischen Attentats in Istanbul vom Dienstag auf.
„In der Heiligen Schrift wird der Herr als ‚barmherziger Gott‘ vorgestellt. Das ist sein Name, über den er uns sozusagen sein Gesicht und sein Herz offenbart“, sagte Franziskus. Das gilt auch für das Alte Testament, „das uns auf die volle Offenbarung von Jesus Christus vorbereitet, in der sich die Barmherzigkeit des Vaters erfüllt zeigt“. Bereits im Buch Exodus (34,6) offenbare sich der Herr als der „barmherzige und gnädige Gott, langmütig, reich an Huld und Treue“.
Franziskus als barmherziger Missionar
Komiker Benigni: Franziskus als barmherziger Missionar
Es war eine ungewöhnliche Buchpräsentation des ersten Werkes von Papst Franziskus: ein chinesischer Gefängnisinsasse, ein italienischer Komiker und der vatikanische Kardinalstaatssekretär stellten am Dienstagmittag in Rom das Buch „Der Name Gottes ist Barmherzigkeit“ vor. Für uns (Red. Radio Vatikan) dabei waren Claudia Zeisel und Mario Galgano.
Die Barmherzigkeit ist das Fundament der Mission von Papst Franziskus, sagte der italienische Komiker und Oscar-Preisträger Roberto Benigni. Es reiche schon, wenn man auf das Leben des Papstes schaue. „Sein Leben ist geprägt von Mitgefühl, Liebe und Vergebung und das ist auch die Basis seines Pontifikats“, fügte Benigni an, der immer wieder dazwischen ironische Bemerkungen machte: „Dieses Buch hebt eure Herzen, ohne euch dabei das Hirn zu vernebeln“, scherzte Benigni.
Und in ernsterem, eindringlichem Ton fuhr er fort: „Die Barmherzigkeit kommt nicht von oben herab, sie ist die grösste Gerechtigkeit, die es überhaupt gibt. Sie löscht die Untat nicht aus, schenkt aber das, was jeder Mensch braucht: die Freude.“ Benigni zitierte dabei auch Benedikt XVI. sowie den deutschen evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer. Die Freude, so Benigni, sei das grosse Geheimnis des Christentums. „Gott hat ja – wie es im Psalm 50 heisst – sogar die schrecklichste Sünde vergeben: die Tötung des Mannes der Geliebten. Ich glaube niemand hier im Saal im Vatikan hat sowas gemacht“, so Benigni mit ironischem Unterton.
Vatikan: Neujahrsempfang 2016
Ansprache von Papst Franziskus beim Neujahrsempfang für das beim Heiligen Stuhl akkreditierte Diplomatische Korps
Regia-Saal, Montag, 11. Januar 2016
Exzellenzen, meine Damen und Herren,
ich heisse Sie herzlich willkommen zu diesem jährlichen Treffen, das mir die Gelegenheit bietet, Ihnen meine Glückwünsche für das neue Jahr zu überbringen, und es mir gestattet, gemeinsam mit Ihnen über die Situation dieser unserer von Gott gesegneten und geliebten und doch von so vielen Übeln geplagten und bedrückten Welt nachzudenken. Ich danke dem neuen Dekan des Diplomatischen Corps, Exzellenz Armindo Fernandes do Espírito Santo Vieira, Botschafter von Angola, für seine freundlichen Worte, die er im Namen des gesamten beim Heiligen Stuhl akkreditierten Diplomatischen Corps an mich gerichtet hat. Zugleich möchte ich in besonderer Weise der vor fast einem Monat verstorbenen Botschafter von Kuba, Rodney Alejandro López Clemente, und von Liberia, Rudolf P. von Ballmoos, gedenken.
Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt
Impuls zum Fest Taufe des Herrn, Lesejahr C – 10. Januar 2016
Msgr. Dr. Peter von Steonitz, 8. Januar 2016, Zenit.org
Wie schon in der Adventszeit steht heute die mächtige Gestalt des hl. Johannes des Täufers vor unseren Augen. Er ist damit befasst, sehr viele Menschen im Jordan zu taufen. Diese Taufe ist kein Sakrament, dafür ist aber der Aspekt der Busse und Umkehr umso deutlicher zu erkennen.
Auch Jesus kommt zu ihm, um sich taufen zu lassen. Busse und Umkehr hat er nicht nötig, aber er will zeigen, dass er das Tun des Johannes gutheisst und unterstützt. Er widerspricht ihm nicht, wenn dieser die Leute „Schlangenbrut“ nennt, wenn er Früchte verlangt, die die Umkehr zeigen, ja wenn Johannes sogar sagt: „Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen“ (Lk 3,8-9).
Wenn Jesus später das Reich Gottes verkündet, wird auch er auf Umkehr und Erneuerung des Lebens bestehen. Sein Predigtstil ist aber anders. Seine Rede ist barmherzig und voller Güte, besonders im Umgang mit den Sündern. Allerdings nicht mit allen geht er so um. Gegenüber den Pharisäern und Schriftgelehrten schlägt er einen ganz anderen Ton an. Wenn er sie Natterngezücht oder gar übertünchte Gräber nennt, denken wir unwillkürlich, er hat sich über sie geärgert und will sie auf diese Weise abstrafen.
Roms sechste und letzte Heilige Pforte der Barmherzigkeit ist eröffnet
Rom: Heilige Pforte der Madonnnenkirche Divino Amore eröffnet
Quelle
Heiligtum ‚Divino amore‘
Roms sechste und letzte Heilige Pforte der Barmherzigkeit ist eröffnet: Am Dreikönigstag wurde das Portal an der Wallfahrtskirche der Muttergottes zur Göttlichen Liebe, „Divino Amore“, im Süden der Stadt eingeweiht. Kardinalvikar Agostino Vallini nahm die Zeremonie vor.
Von den sechs Heiligen Pforten Roms hat Papst Franziskus vier selbst eröffnet: Petersdom, Lateran, Santa Maria Maggiore und jene an der Caritas-Notschlafstelle am römischen Hauptbahnhof.
Divino Amore ist ein bei den Römern populärer Marien-Wallfahrtsort, den der heilige Papst Johannes Paul II. als „Landhaus der Muttergottes“ bezeichnete.
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