2016 Jubiläum der Barmherzigkeit

Eröffnung Heilige Pforte in der Kathedrale in Chur

Predigt von Bischof Vitus am 3. Adventsonntag – Eröffnung Heilige Pforte in der Kathedrale in Chur

jubiläum der Barmherzigkeit ChurMisericordiae vultus: Vatikan

Brüder und Schwestern im Herrn,

wir haben am vergangen 8. Dezember das Heilige Jahr der Barmherzigkeit begonnen. Heute durften wir bei uns die Heilige Pforte öffnen und durchschreiten. Sie ist ein Zeichen von Gottes Barmherzigkeit: Wir kommen sozusagen aus dem Tal der Tränen – wie wir uns im Salve Regina ausdrücken – und gehen in das Land der Barmherzigkeit. Denn die Kirche – jede Kirche – ist ein Ort und ein Zeichen von Gottes Barmherzigkeit. Aus jeder Kirche, aus jedem heiligen Ort, kommt uns der Ruf der heutigen Lesung entgegen: „Der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der Rettung bringt. Er freut sich und jubelt über dich, er erneuert seine Liebe zu dir, er jubelt über dich und frohlockt, wie man frohlockt an einem Festtag“ (So 3,17).

Diesen Jubel Gottes über Jerusalem verstehen wir heute als Jubel Gottes über den Menschen, von dem der Herr sagt: „Ebenso wird … im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neun und neunzig Gerechte, die es nicht nötig haben umzukehren“ (Lk 15,7). Wenn der Herr sich so ausdrückt, lässt er uns erkennen, dass es den Gerechten, der nicht nötig hat, umzukehren, eigentlich nicht gibt. Jeder Mensch bedarf der Umkehr. Denn jeder Mensch ist von der Sünde geprägt und auf Gottes Barmherzigkeit angewiesen.

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‚Der Name Gottes ist Barmherzigkeit‘

Der Name Gottes ist Barmherzigkeit: Ein Gespräch mit Andrea Tornielli

Der Name Gottes ist BarmherzigkeitDer Name Gottes ist BarmherzigkeitIn seinem ersten Buch als Papst formuliert Franziskus das Herzstück seines Pontifikats.

Für alle Gläubigen, aber auch für nachdenkende Menschen ohne konfessionelle Bindung, erläutert er die zentrale Botschaft der Barmherzigkeit – in der ihm eigenen einfachen und direkten Sprache. Dabei gibt Franziskus persönliche und bislang unbekannte Einblicke in seine Erfahrungen als Priester und erläutert seine Motive für das außerordentliche Heilige Jahr der Barmherzigkeit. Diese ist nichts Geringeres als Ausdruck für die Liebe Gottes. Eine Offenbarung für alle, die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind und einen Weg des Friedens, der Besinnung und Versöhnung gehen wollen.onelle Bindung, erläutert er die zentrale Botschaft der Barmherzigkeit – in der ihm eigenen einfachen und direkten Sprache. Dabei gibt Franziskus persönliche und bislang unbekannte Einblicke in seine Erfahrungen als Priester und erläutert seine Motive für das außerordentliche Heilige Jahr der Barmherzigkeit. Diese ist nichts Geringeres als Ausdruck für die Liebe Gottes.

Eine Offenbarung für alle, die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind und einen Weg des Friedens, der Besinnung und Versöhnung gehen wollen.

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Papst: „Vergeben heisst Lieben“

Öffnung der letzten Heiligen Pforte der vier päpstlichen Kirchen in Rom

salus populiQuelle
KathTube: Papst Franziskus öffnet die vierte Heilige Pforte Roms in der Päpstlichen Basilika ´Santa Maria Maggiore´ – Mit Predigt (mit Übersetzung)
KathTube: Papst Franziskus ehrt die Marienikone ´Salus Populi Romani´ in Santa Maria Maggiore

Wer nicht vergeben kann, hat selbst noch nicht die Fülle der Liebe erfahren. Das sagte Papst Franziskus am Nachmittag von Neujahr in seiner Predigt in Santa Maria Maggiore. Kurz zuvor hatte er dort die Heilige Pforte geöffnet. Damit öffnete sich die letzte Heilige Pforte der vier päpstlichen Kirchen in Rom.

Am Hochfest der Gottesmutter Maria predigte Papst Franziskus ausgehend vom Marienhymnus „Salve, Maria misericordiae!“ über die Bedeutung Mariens, ihre Barmherzigkeit und die Vergebung. Sie sei die Mutter der Barmherzigkeit selbst, denn sie habe mit Jesus die göttliche Barmherzigkeit geboren.

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Hochfest Gottesmutter Maria, Neujahr, Weltfriedenstag

Jahresanfang – Oktavtag von Weihnachten – Festtag der Mutter Gottes, Weltfriedenstag, das ist viel für einen einzigen Tag

Hl. Papst Johannes XXIII.

Jahresanfang – Oktavtag von Weihnachten – Festtag der Mutter Gottes, Weltfriedenstag, das ist viel für einen einzigen Tag. Er braucht aber auch viel, dieser Tag, der ein Anfang werden soll, nicht nur im Kalender. Im Namen Gottes, im Licht seines Angesichts gehen wir unsern Weg. Wir schauen auf den Sohn, er schaut uns an, das Kind mit dem Herzen Gottes und mit den Augen seiner Mutter.

Evangelium nach

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Weltfriedenstag, 1. Januar 2016

Überwinde die Gleichgültigkeit und erringe den Frieden

Frieden xpQuelle

Botschaft des Heiligen Vaters Papst Franziskus zur Feier des Weltfriedenstages 2016
1. Januar 2016

1. Gott ist nicht gleichgültig! Für Gott ist die Menschheit wichtig, Gott verlässt sie nicht! Mit dieser meiner tiefen Überzeugung möchte ich zu Beginn des neuen Jahres meine Glückwünsche verbinden: Im Zeichen der Hoffnung wünsche ich reichen Segen und Frieden für die Zukunft eines jeden Menschen, jeder Familie, jedes Volkes und jeder Nation der Erde sowie für die Zukunft der Staatsoberhäupter, der Regierungen und der Verantwortungsträger der Religionen. Wir verlieren nämlich nicht die Hoffnung, dass sich im Jahr 2016 alle entschieden und zuversichtlich dafür engagieren, auf verschiedenen Ebenen die Gerechtigkeit zu verwirklichen und für den Frieden zu arbeiten. Ja, dieser Friede ist Gabe Gottes und Werk der Menschen – Gabe Gottes, die aber allen Männern und Frauen anvertraut ist: Sie sind berufen, ihn zu verwirklichen.

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Die Neujahres-Predigt des Papstes im Wortlaut

Predigt von Papst Franziskus zum Hochfest der Gottesmutter Maria im vatikanischen Petersdom, am 1. Januar 2016

Quelle
KathTube: Papst Franziskus – Predigt am 1.1.2016 zum Hochfest der Gottesmutter Maria: Die Fülle der Zeit
KathTube: Papst Franziskus: Die feierliche Vesper Te Deum im Petersdom – 31.12.2015 (im italienischen Original)

Hier lesen Sie die offizielle Übersetzung der Predigt von Papst Franziskus zum Hochfest der Gottesmutter Maria im vatikanischen Petersdom, am 1. Januar 2016:

Wir haben die Worte des Apostels Paulus gehört: „Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau“ (Gal 4,4).

Was bedeutet das, dass Jesus geboren wurde „als die Zeit erfüllt war“? Wenn wir unseren Blick auf den geschichtlichen Moment richten, können wir gleich enttäuscht sein. Rom herrschte mit seiner militärischen Macht über einen grossen Teil der damals bekannten Welt. Kaiser Augustus war an die Macht gekommen, nachdem er fünf Bürgerkriege geführt hatte. Auch Israel war vom Römischen Reich erobert worden, und das erwählte Volk war seiner Freiheit beraubt. Für die Zeitgenossen Jesu war das also sicher nicht die beste Zeit. Demnach ist es nicht der geopolitische Bereich, auf den man schauen muss, um den Höhepunkt der Zeit zu bestimmen.

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Mit Maria ins Neue Jahr

Wie keine andere Gestalt greift Maria besonders an ihrem Fest zum Jahresanfang „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute“ auf

Quelle
Maria Vesperbild
Wallfahrtskirche Maria Vesperbild: Der Wallfahrts-Direktor

Ziemetshausen, kath.net, 31. Dezember 2015

Auch wenn der Jahreswechsel heute nicht mehr von den Bräuchen umgeben ist, wie sie zum Beispiel im Handwörterbuch des Deutschen Aberglaubens unter dem Stichwort „Neujahr“ geschildert werden, geht doch wohl keiner von uns unbefangen in den Übergang vom 31. Dezember zum 1. Januar, und das zeigt sich auch in der Gestaltung dieses Wechsels.

Ignoriert wird er von keinem, und kaum einer wird an diesem Tag Gedanken an das vergangene Jahr und Hoffnungen oder bange Erwartungen für das neue Jahr vermeiden können. „Was bringt die Zukunft?“ — diese Frage brennt sich an diesen Tagen durch jedes Phlegma durch. Es ist die Hoch-Zeit modernen Aberglaubens, der noch in keinem Lexikon erfasst ist. Unglückspropheten und Katastrophenfetischisten, Astrologen und Kartenleger haben Hochkonjunktur.

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