2016 Jubiläum der Barmherzigkeit
Auftrag und Chance
Zum Ad-Limina-Besuch der Deutschen Bischöfe bei Papst Franziskus
Quelle
Vatikan: Do.
Vatikan: ‚Ad Limina-Besuch‘ der Schweizer Bischöfe
Evangelium vitae: Vatikan
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Hl. Prisca und Aquila
Veröffentlicht am 30. Dezember 2015 von Hubert Gindert
Zum Ad-Limina-Besuch der Deutschen Bischöfe bei Papst Franziskus vom 16. bis 20. November 2015
Die Bischöfe der Teilkirchen besuchen turnusgemäss alle fünf Jahre die Apostelgräber in Rom und den Nachfolger des heiligen Petrus. Das gibt dem Papst die Möglichkeit, den Zustand der Ortskirche anzusprechen und sie, wenn notwendig, auf die eigentlichen Ziele auszurichten. Die Bischöfe der deutschen Ortskirche hatten im November 2015 ihren Ad-Limina-Besuch in Rom. Der Heilige Vater zeigte sich über die Kirche in Deutschland ausserordentlich gut informiert und konnte die Gesamtsituation sehr konkret darstellen.
Ein spannendes Jahr für die Ökumene
Kardinal Koch: Ein spannendes Jahr für die Ökumene
Die Einheit der Christen hat ein interessantes Jahr vor sich: Die Ökumene mit den Lutheranern, den Orthodoxen, den Orientalen und den Anglikanern steht vor unterschiedlichen und grossen Herausforderungen. Wenn ab Montag die Gebetswoche für die Einheit der Christen begangen wird, dann sind diese Herausforderungen immer mit dabei, sagt Kardinal Kurt Koch, der als Präsident des vatikanischen Einheitsrates für die Ökumene zuständig ist.
„Wir haben als Leitwort der Woche dieses schöne Wort gewählt, dass wir berufen sind, die Grosstaten Gottes zu verkünden. In diesem Zusammenhang wird im biblischen Text gesagt, dass wir eine Zeit lang ausgeschlossen gewesen sind von der Barmherzigkeit, nun aber aus der Barmherzigkeit Gottes leben dürfen. Da haben wir eine schöne Koinzidenz mit dem Jubiläum der Barmherzigkeit, und dieses Jubiläum ist ein Anlass, tiefer über die Mitte des christlichen Glaubens gemeinsam nachzudenken. Ökumene heisst ja nicht nur, über die schwierigen, uns noch trennenden Fragen zu diskutieren, sondern gemeinsam die Mitte und das Herz des christlichen Glaubens zu vertiefen. Dazu ist das Heilige Jahr, das Jubiläum der Barmherzigkeit und die Einheitswoche eine gute Gelegenheit.“
„Jahr der Orden“ geht mit Papstmesse zu Ende
Mit einer grossen Messfeier in Sankt Peter in Rom hat der Papst das „Jahr der Orden“ am Dienstagabend abgeschlossen
Quelle
Vatikan
Apostolisches Schreiben zum Jahr des geweihten Lebens
KathTube: Papst Franziskus – Audienz für Menschen des geweihten Lebens (2.2.2016) zum Abschluss des Ordensjahres – Ohne Übersetzung
KathTube: Papst Franziskus: Lichterprozession im Petersdom zu Beginn der Heiligen Messe zum Abschluss des Jahres des geweihten Lebens
KathTube: Papst Franziskus: Predigt in der Heiligen Messe zum Abschluss des Jahres des geweihten Lebens: Der Christ, Hüter des Staunens
Mit einer grossen Messfeier in Sankt Peter in Rom hat der Papst das „Jahr der Orden“ am Dienstagabend abgeschlossen. In seiner Predigt riet Franziskus Ordensleuten zu immer neuem Staunen: „Wehe, das spirituelle Leben wird zur Gewohnheit!“
Mehr als dreihundert Seiten, eng gedruckt: Soviel braucht das Päpstliche Jahrbuch, um Frauen- und Männerorden sowie ordensähnliche Gemeinschaften aller Art aufzuführen. Entsprechend bunt sah es denn auch im Petersdom aus, als Ordensleute und „gottgeweihte Personen“ überhaupt das Ende ihres Themenjahres mit dem ersten Jesuitenpapst der Geschichte feierten – Kutten hier, Schleier da, Säkularinstitute, geweihte Jungfrauen, Gesellschaften apostolischen Lebens…Besondere Gäste waren vierhundert Ordensfrauen aus allen Teilen der Welt, die das letzte Jahr hindurch eine Weltgebetskette der Klöster geknüpft hatten. Zusammen mit dem Papst zogen u.a. Schwestern ein, die sich gegen Menschenhandel engagieren und die auf Sizilien für die dort strandenden Flüchtlinge da sind. Eindrucksvoll war der Moment, als die Teilnehmer der Messe im dämmernden Petersdom Kerzen in Händen hielten, eine Erinnerung an die von ihnen abgelegten Gelübde.
Italien: Pater Pio kommt nach Rom
Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen werden an diesem Mittwoch die sterblichen Überreste des italienischen Volksheiligen Pater Pio nach Rom überführt
Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen werden an diesem Mittwoch die sterblichen Überreste des italienischen Volksheiligen Pater Pio nach Rom überführt. Der Transport von seinem Grab im süditalienischen San Giovanni Rotondo wird laut dem italienischen Fernsehen von zwei Polizeieskorten begleitet. Die sterblichen Überreste des Kapuziners, der unter anderem durch blutende Wundmale bekannt wurde, werden am Nachmittag in der römischen Basilika San Lorenzo fuori le Mura erwartet.
Zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit werden die sterblichen Überreste Pios gemeinsam mit denen des ebenfalls heiligen Kapuziners Leopold Mandic (1866-1942) zur Verehrung in Rom gezeigt. Am Freitag gelangen sie in Form einer feierlichen Prozession in den Petersdom. Papst Franziskus hatte um die leihweise Zurverfügungstellung der Reliquien der beiden Heiligen gebeten, weil sie exemplarische Beichtväter waren.
18. April 2005: ‚Missa pro eligendo Pontifice‘
Die Barmherzigkeit Christi

Vor zehn Jahren begann eines der kürzesten Konklaven der Kirchengeschichte, aus dem Benedikt XVI. als der 265. Papst hervorging.
Von Armin Schwibach
Rom, kath.net/as, 18. April 2015
„Als langsam der Gang der Abstimmungen mich erkennen liess, dass sozusagen das Fallbeil auf mich herabfallen würde, war mir ganz schwindelig zumute. Ich hatte geglaubt, mein Lebenswerk getan zu haben und nun auf einen ruhigen Ausklang meiner Tage hoffen zu dürfen. Ich habe mit tiefer Überzeugung zum Herrn gesagt: Tu mir dies nicht an! Du hast Jüngere und Bessere, die mit ganz anderem Elan und mit ganz anderer Kraft an diese grosse Aufgabe herantreten können. Da hat mich ein kleiner Brief sehr berührt, den mir ein Mitbruder aus dem Kardinalskollegium geschrieben hat.
Jubiläums Audienz
Ausserordentliches Jubiläum der Barmherzigkeit
Papst Franziskus, Generalaudienz, Mittwoch, 30. Januar 2016
Sprecher:
Liebe Brüder und Schwestern,
zwischen der Erfahrung der Barmherzigkeit und der Mission besteht eine enge Verbindung. Als Christen sind wir berufen, Missionare der Frohen Botschaft der Barmherzigkeit zu sein. Wenn wir eine grosse Freude erleben, drängt es uns dazu, andere daran teilhaben zu lassen. Das gilt umso mehr von der Freude, die uns durch die Begegnung mit Christus geschenkt wird. So lesen wir im Evangelium, dass Andreas seinem Bruder Petrus sofort von seinem Treffen mit Jesus berichtet (vgl. Joh 1,40-42).
Sterben im Vertrauen auf Gott
Das Anliegen des Buches Sterben im Vertrauen auf Gott….
Das Anliegen des Buches “Sterben im Vertrauen auf Gott‘ besteht darin uns unsere eigene Sterblichkeit bewusst zu machen anzuregen, uns mit dem Sterben zu beschäftigen und entsprechende Vorbereitungen zu treffen den Gedanken an die Endlichkeit des Lebens aufzugreifen, damit das Leben in seiner Begrenztheit einen neuen und tiefen Wert erhält.
Der Blick für die Würde des Lebens und damit verbunden die Würde des Sterbens soll geschärft und kultiviert werden; zu ermutigen, das sich ständig verändernde Leben in seiner Gebrechlichkeit anzunehmen und das Vertrauen in den barmherzigen Gott immer wieder neu einzuüben das Wesentliche im Leben in den Blick zu nehmen und ein Gespür von dem vermittelt zu bekommen, was auch im Angesicht des Todes noch Bestand hat aufzufordern, Kranke zu besuchen und Sterbenden beizustehen.
Kein Werk der Barmherzigkeit ist grösser und nutzbringender als dieses.
Kategorien
Neueste Beiträge
- Pastoral Besuch in San Marino
- Fromme Show?
- 22. August – Internationaler Tag des Gedenkens an Opfer von Gewalthandlungen
- Kardinal aus Madagaskar
- D/Israel: „Moralischen Maßstab verloren“
- Vatikan/Emirate: Preisträger gesucht
- Einander helfen
- Vatikan und die Weltnachrichten 21. August 2026
- Papst: „Welt braucht keine KI, die Menschsein schmälert“
- Internationaler Strafgerichtshof unter Beschuss
- Ukraine: „Eine blühende Demokratie“ trotz des Krieges
- Am Samstag: Leo in San Marino und Rimini






Neueste Kommentare