2016 Jubiläum der Barmherzigkeit
Beichte – Sakrament der Barmherzigkeit
Päpstlicher Rat zur Förderung der Neuevangelisierung (Hg.) Beichte – Sakrament der Barmherzigkeit

Quelle
Do: Barmherzigkeit feiern
Jubiläum der Barmherzigkeit: Vatikan off. Webseite
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Beichte: Diverse Beiträge
Papst Franziskus hat ein Heiliges Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen, das am 8. Dezember 2015 begann. Barmherzigkeit ist das grosse Anliegen des Papstes, das sein Denken und Handeln durchzieht. Zur Durchführung legt der damit beauftragte Päpstliche Rat zur Förderung der Neuevangelisierung eine Buchreihe vor, die das Thema Barmherzigkeit unter verschiedenen Zugängen erschliesst.
Dieses Büchlein bietet Reflexionen, um das Sakrament der Beichte besser zu verstehen, das Sakrament derjenigen, die in Christus die barmherzige Liebe Gottes erfahren. Interpretationen aus den Evangelien zeigen, dass Jesus Barmherzigkeit, Vergebung und Umkehr ins Zentrum seines Lehrens und Handelns gestellt hat.
„Missionare der Barmherzigkeit“
19 Deutsche unter Franziskus‘ „Missionaren der Barmherzigkeit“
Auch 19 deutsche Priester sollen am Aschermittwoch von Papst Franziskus als „Missionare der Barmherzigkeit“ ausgesendet werden. Das gab Kurienerzbischof Rino Fisichella am Freitag im Vatikan bekannt. Insgesamt würden mehr als tausend dieser mit speziellen päpstlichen Vollmachten ausgestattete Priester im Heiligen Jahr entsendet, so der Präsident des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung und Chef-Organisator des Jubiläumsjahres. Unter den insgesamt 1.071 international für diese Sonderaufgabe ausgewählten Priestern seien auch drei aus der Schweiz und neun aus Österreich.
Wenn die Seele sich verirrt hat
Das Interview-Buch von Papst Franziskus über die Barmherzigkeit Gottes ist ein ganz persönlicher Ratgeber für den Umgang mit der eigenen Sünde
Das Interview-Buch von Papst Franziskus über die Barmherzigkeit Gottes ist ein ganz persönlicher Ratgeber für den Umgang mit der eigenen Sünde.
Gut fünf Jahrzehnte seelsorgliche Erfahrungen auf den Punkt gebracht hat der Papst in seinem ersten Interviewband nach dem Konklave.
Von Guido Horst
Die Tagespost, 29. Januar 2016
Um es gleich zu sagen: Das Buch von Papst Franziskus „Der Name Gottes ist Barmherzigkeit“, das aus einem Gespräch mit dem italienischen Journalisten und Vatikan-Kenner Andrea Tornielli hervorgegangen ist, kann für viele Menschen sehr wertvoll sein. Es geht um Gnade. Aber erst einmal um das, worunter viele Menschen leiden: die Sünde. Der Aufbau des Buchs ist ein anderer. Thematisch jedoch ist das der rote Faden: Wie findet ein Mensch, der gefallen oder immer wieder gefallen ist, Vergebung und Friede für seine Seele?
Fastenzeit 2016
Botschaft von Papst Franziskus zur Fastenzeit 2016
Quelle
Missionare der Barmherzigkeit: Vatikan
„Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer“ (Mt 9,13)
Die Werke der Barmherzigkeit auf dem Weg des Jubiläums
1. Maria, Bild einer Kirche, die das Evangelium verkündet, weil sie vom Evangelium durchdrungen ist.
In der Verkündigungsbulle des Jubiläums habe ich dazu eingeladen, dass „die österliche Busszeit […] in diesem Jubiläumsjahr noch stärker gelebt werden [soll] als eine besondere Zeit, in der es gilt, die Barmherzigkeit Gottes zu feiern und zu erfahren“ (Misericordiae Vultus, 17). Mit dem Aufruf, auf das Wort Gottes zu hören, sowie zur Initiative „24 Stunden für den Herrn“ wollte ich den Vorrang des betenden Hörens auf das Wort – insbesondere auf das prophetische Wort – unterstreichen. Die Barmherzigkeit Gottes ist nämlich eine Verkündigung an die Welt: Jeder Christ aber ist aufgerufen, die Realität dieser Verkündigung ganz persönlich an sich selbst zu erfahren. Eben deswegen werde ich in der Fastenzeit die Missionare der Barmherzigkeit aussenden, damit sie für alle ein konkretes Zeichen der Nähe und der Vergebung Gottes seien.
„Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer“ (Mt 9,13)
Botschaft von Papst Franziskus zur Fastenzeit 2016
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„Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer“ (Mt 9.13)
Die Werke der Barmherzigkeit auf dem Weg des Jubiläums
1. Maria, Bild einer Kirche, die das Evangelium verkündet, weil sie vom Evangelium durchdrungen ist.
In der Verkündigungsbulle des Jubiläums habe ich dazu eingeladen, dass „die österliche Busszeit […] in diesem Jubiläumsjahr noch stärker gelebt werden [soll] als eine besondere Zeit, in der es gilt, die Barmherzigkeit Gottes zu feiern und zu erfahren“ (Misericordiae Vultus, 17). Mit dem Aufruf, auf das Wort Gottes zu hören, sowie zur Initiative „24 Stunden für den Herrn“ wollte ich den Vorrang des betenden Hörens auf das Wort – insbesondere auf das prophetische Wort – unterstreichen. Die Barmherzigkeit Gottes ist nämlich eine Verkündigung an die Welt: Jeder Christ aber ist aufgerufen, die Realität dieser Verkündigung ganz persönlich an sich selbst zu erfahren. Eben deswegen werde ich in der Fastenzeit die Missionare der Barmherzigkeit aussenden, damit sie für alle ein konkretes Zeichen der Nähe und der Vergebung Gottes seien.
Johannes Paul II., Generalaudienz Mittwoch, 29.9.1999
„In engem Zusammenhang mit dem Sakrament der Busse stellt sich unserem Nachdenken ein Thema, das mit der Feier des Jubiläums besonders verbunden ist:“
Quelle
Incarnationis Mysterium: Verkündigungsbulle des Grossen Jubiläums des Jahres 2000
‚Instruktion Redemptionis sacramentum‘: Über einige Dinge bezüglich der heiligsten Eucharistie,
die einzuhalten und zu vermeiden sind
Vatikan: Päpstliche Dokumente
Rundschreiben „Ieus humani generis“
Priesterweihe
Liebe Schwestern und Brüder!
1. In engem Zusammenhang mit dem Sakrament der Busse stellt sich unserem Nachdenken ein Thema, das mit der Feier des Jubiläums besonders verbunden ist: Ich beziehe mich auf das Geschenk des Ablasses, welches im Jubeljahr in besonders reicher Fülle angeboten wird, wie es in der Bulle Incarnationis Mysterium und den angefügten Anweisungen der Apostolischen Pönitentiarie vorgesehen wird.
Es handelt sich um ein brisantes Thema, über das es an geschichtlichen Missverständnissen nicht gefehlt hat, die sich negativ auf die Gemeinschaft der Christen selbst auswirkten. Im gegenwärtigen ökumenischen Umfeld verspürt die Kirche die Notwendigkeit, dass diese alte Praxis, begriffen als bedeutungsvoller Ausdruck des Erbarmens Gottes, recht verstanden und angenommen werde. Die Erfahrung bestätigt in der Tat, dass der Ablass oft mit einer oberflächlichen Haltung angegangen wird.
Vesper zum Ende der Gebetswoche
Vesper zum Ende der Gebetswoche: Ansprache von Ökumene-Kardinal Koch
Quelle
KathTube: Papst Franziskus – Ökumenische Vesper in St. Paul vor den Mauern
Wir (Red. Radio Vatikan) halten hier die Begrüssung von Kardinal Kurt Koch an Papst Franziskus bei der Vesper am Schluss der Gebetswoche für die Einheit der Christen in der Basilika St. Paul vor den Mauern 2016 fest:
Sehr verehrter Heiliger Vater.
Im Namen aller hier in der Basilika San Paolo fuori le Mura zum Gebet versammelten Schwestern und Brüder darf ich Sie ganz herzlich begrüssen. Wir danken Ihnen, dass Sie der Feier der Vesper vorstehen und damit erneut bezeugen, dass Ihnen das ökumenische Anliegen der Einheit der Christen sehr am Herzen liegt.
Wir sind hier versammelt, um die grossen Taten Gottes zu verkünden. Unter dieses Leitwort aus dem Ersten Petrusbrief (2, 9-10) haben die Christen verschiedener Kirchen und kirchlicher Gemeinschaften in Lettland in diesem Jahr die Gebetswoche für die Einheit der Christen gestellt. Sie laden uns damit ein, uns auf jene Sendung zu besinnen, die uns als Christen gemeinsam ist und die im Kern darin besteht, die grossen Taten Gottes zu verkünden.
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