2016 Jubiläum der Barmherzigkeit

Fliegende Pressekonferenz

Fliegende Pressekonferenz: Migranten, Missbrauch, Donald Trump

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Vatikan: Offizielles Reiseprogramm

Wiederverheiratete Geschiedene, Donald Trumps Bemerkungen über Papst Franziskus, pädophile Täter, Russland und die Ukraine – all diese konfliktreichen Themen fanden sich in der Pressekonferenz wieder, die Papst Franziskus während des Rückfluges aus Mexiko für die mitreisenden Journalisten hab. Hier eine ausführliche Zusammenfassung.

Donald Trump

Auf mexikanischer Seite der Grenze habe der Papst über Flüchtlinge gesprochen, während auf der anderen Seite des Zaunes – also in den USA – eine heftige Wahlkampagne laufe, setzte ein Journalist an. Und er zitierte in seiner Frage den republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump, der dem Papst vorgeworfen hat, für die Politiker und die Regierung Mexikos zu sprechen. Trump selber wolle 2.500 Kilometer Zaun bauen und elf Millionen Immigranten ausweisen. Kann ein Katholik in den USA so jemanden wählen?, lautete die Frage.

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Mexiko

Mexiko: „Eine grosse Papstreise in jeder Hinsicht“

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Was bleibt von Papst Franziskus´ Reise nach Mexiko? Das fragten wir unsere Kollegin in Mexiko Gudrun Sailer, die den Papst in den vergangenen fünf Tagen auf Schritt und Tritt beobachtet hat.

Gudrun Sailer: „Es war eine grosse Papstreise, gross in jeder Hinsicht. Der Papst kam in ein 120-Millionen-Land, in dem sich 90 Prozent der Menschen zur katholischen Kirche benennen, so viel wie nirgendwo sonst auf der Welt. Er kam in die Mitte der katholischen Welt, und doch zugleich in die Peripherien, die dieses Land zuhauf bietet. Mit Absicht hat Franziskus Orte ausgesucht, an denen noch nie zuvor ein Papst war, Orte, die für die grössten Tragödien der zeitgenössischen Welt stehen, das schlimmste, was Menschen Menschen antun können: Gewalt, Drogen, Korruption, Folter, Erpressung, organisierte Kriminalität, Menschenhandel, Migration.

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Papstrede bei Gefängnisbesuch in Ciudad Juárez

Im Wortlaut: Ansprache des Heiligen Vaters anlässlich seines Besuchs in der Strafvollzugsanstalt Ciudad Juárez, „Centro de Readaptación Social n.3” am 17. Februar 2016

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Papst: Problem der Sicherheit nicht durch Knast gelöst

Liebe Brüder und Schwestern,

mein Besuch in Mexiko geht zu Ende, und ich wollte nicht abreisen, ohne zu euch zu kommen, ohne mit euch das Jubiläum der Barmherzigkeit zu feiern.

Ich danke von Herzen für die Worte, die ihr zur Begrüssung an mich gerichtet habt und in denen ihr viele Hoffnungen und Bestrebungen wie auch viele Leiden, Ängste und Fragen zum Ausdruck bringt.

Bei der Reise in Afrika konnte ich in der Stadt Bangui die erste Pforte der Barmherzigkeit für die ganze Welt öffnen. Heute möchte ich bei euch und mit euch einmal mehr das Vertrauen bekräftigen, zu dem Jesus uns veranlasst: die Barmherzigkeit, die alle in jedem Winkel der Erde umfasst. Es gibt keinen Ort, zu dem seine Barmherzigkeit nicht gelangen könnte, keinen Ort und keinen Menschen, den sie nicht berühren könnte.

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‚Missionar der Barmherzigkeit und des Friedens‘

„Ich möchte als Missionar der Barmherzigkeit und des Friedens kommen“

Videobotschaft von Papst Franziskus an die Mexikaner anlässlich seiner Reise vom 12. bis zum 18. Februar 2016

8. Februar 2016, zeit.org, Britta Dörre

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Papst Franziskus: Pater Pio war ein grosser „Fluss der Barmherzigkeit“

Papst Franziskus erklärte in einer Videobotschaft, die gestern in Mexiko anlässlich des anstehenden apostolischen Besuchs übertragen wurde, er blicke voller Freude seiner Reise entgegen. Endlich könne er das Land besuchen, dessen Erinnerung er in seinem Herzen trage. Papst Franziskus war bereits zweimal in Mexiko zu Besuch, jedoch noch nicht seit er das Pontifikat angetreten hat.

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Hirtenwort zur österlichen Busszeit 2016

„Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt. Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein, mach mich zu einem deiner  Tagelöhner.“ (Lk 15,18f)  

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13.02.2016

Als sich der zu diesem Zeitpunkt noch verlorene Sohn diese Worte zurechtlegte, ist er noch weit weg von zu Hause. Dann aber, als er zu Hause angekommen ist, lässt ihn der Vater gar nicht ausreden. Der Vorschlag des Sohnes, ihn zum Tagelöhner zu machen, kommt gar nicht mehr zur Sprache. Noch in der Ferne hat er sich das Bekenntnis überlegt, hat sorgfältig zusammengestellt und auswendig gelernt, was er dem Vater sagen wollte. Dabei hat er noch nicht einmal alle Einzelheiten seiner Vergehen aufgezählt. Dann erst brach er auf.

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Geht einfach wieder beichten

‚Für Papst Franziskus ist die Welt nicht in Ordnung‘

Von Guido Horst

Die Tagespost, 12. Februar 2016

Wenn er über die „Dritten Weltkrieg in Häppchen“ spricht, über die „Wirtschaft, die tötet“, den Menschenhandel und den Reibach, den die Waffenlieferanten machen, dann klagt er an. Aber für den Argentinier auf dem Petrus-Stuhl hat sich wegen all dieser Missstände der Mensch nicht verändert: Da lässt Franziskus die Kirche im Dorf, da ist „oben“ immer noch „oben“, „unten“ ist „unten“, das Gute ist gut und das Böse ist schlecht und falsch. Und ein Werk des Teufels. Der Jesuiten-Papst löst die anthropologische Grundbefindlichkeit eines jeden nicht in netten Sprüchen auf, sondern weiss, dass in jedem normalen Menschen – und sich selbst rechnet er dazu – ein gehöriges Mass an Sünde steckt. Und dass sich jeder Sünder, wenn er nicht innerlich korrumpiert ist, nach Vergebung sehnt und den Seelenfrieden zurückgewinnen will.

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Papst Franziskus: Videobotschaft an die Mexikaner

Franziskus hat sich im Vorfeld seiner Reise ineiner kurzen Videobotschaft an die Mexikaner gewandt

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Papst: Möchte in Mexiko ein Instrument des Friedens sein
Mexiko: Papst trifft Angehörige der verschwundenen Studenten

An diesem Freitag wird er vom römischen Flughafen Fiumicino zu seiner zwölften Apostolischen Reise aufbrechen. Nach einer Zwischenstation auf Kuba, wo es zu dem bereits jetzt als historisch geltenden Treffen mit Patriarch Kyrill kommen wird, wird er am Freitagabend (nachts römischer Zeit) in Mexiko City ankommen.

In seiner Videobotschaft betont Papst Franziskus, dass er für die Mexikaner ein besonderes Plätzchen in seinen Gebeten und in seinem Herzen reserviert habe. Umso mehr freue es ihn, nun auf diese von Gott und der Jungfrau Maria geliebte und besonders gesegnete Erde zu treten. Ihm liege es bei diesem Besuch vor allem daran, den Leidenden nahe zu sein und „als Missionar der Barmherzigkeit und des Friedens“ zu kommen. Die Liebe Gottes, so Franziskus in seiner Botschaft, sei unendlich und nicht proportional zu dem, was wir wirklich verdienten.

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