Damit sie eins seien
Medienkommission der Bischöfe liest Bischofssprecher die Leviten
Zürich, 22.5.12 (Kipa) „Nicht akzeptabel ist aus unserer Sicht, dass Sie den Pfarrblättern die Kirchlichkeit absprechen.“ Dies schreibt die Kommission für Kommunikation und Medien der Schweizer Bischöfe in einem der Presseagentur Kipa vorliegenden Brief an Giuseppe Gracia, den Medienbeauftragten des Bistums Chur. Gracia hatte die Pfarrblätter in einer öffentlichen Stellungnahme für ihr journalistisches Selbstverständnis gerüffelt.
Anmerkung der Redaktion: Tatsache ist, um ein Beispiel zu nennen: Zitat kathpress 2000: Schweizer Bischöfe warnen vor Thesen des Theologen Herbert Haag.
Milieufragen
Wenn Umweltschutz auf Feminismus trifft:
Das Fünf-Punkte-Programm des keineswegs herrschaftsfreien 98. deutschen Katholikentags.
„Einen neuen Aufbruch wagen“
Der Katholikentag des Zentralkomitees der deutschen Katholiken hat einen Zweck: die Milieustabilisierung. Somit stellt sich die Frage nach dem Milieu, das in Mannheim von heute an seiner selbst sich vergewissern will. Ein Blick in den Programmkatalog gibt Auskunft. Es handelt sich um das Milieu eines politisch korrekten Humanismus, der auf seine christliche Nährlauge nicht ganz verzichten will. Der Katholikentag soll die innerkirchlichen Diskurse verwalten und ist insofern ein klassisches Herrschaftsinstrument. Weiterlesen
Katholikentag: Zusammenbruch im Aufbruch
Neuen Wein in neue Schläuche, sagt Jesus (vgl. Mt 9,17)
„Wenn die immer gleichen gealterten Politiker und die immer gleichen Mainstreamtheologen die immer gleichen Reizthemen zum Besten geben, wenn sogar Kirchenzerstörendes als Inhalt des Kirchentags gelten darf“
Ein Gastkommentar von Prof. Hubert Windisch
Mannheim, kath.net, 22. Mai 2012
Man darf sich von dem positiven Eindruck, den die Veranstalter des Mannheimer Katholikentags zu vermitteln versuchen, und von den orangefarbenen Schals am Hals der Teilnehmer nicht täuschen lassen. Ganz im Gegenteil. Bei vielen Äusserungen wird schöngeredet, was in der katholischen Kirche nicht mehr schönzureden ist. Kritische Kommentare in verschiedenen Medien sehen das ähnlich.
Das Gebet des Papstes
Zu Unserer Lieben Frau von Sheshan
In seinem Brief vom 2. Mai 2007 an die Katholiken Chinas, bittet Papst Benedikt XVI., dass der 24. Mai, der liturgische Gedenktag der Allerseligsten Jungfrau Maria, Hilfe der Christen, die sich im Marienheiligtum von Sheshan so grosser Verehrung erfreut, ein Tag des Gebetes für die Kirche von China sei. Er verfasste dafür ein „Gebet des Papstes zu Unserer Lieben Frau von Sheshan“, dem berühmten Marienheiligtum in der Nähe von Shanghai, in dem er Maria bittet, „das Engagement all jener zu unterstützen, die in China inmitten ihrer täglichen Schwierigkeiten weiterhin glauben, hoffen und lieben, damit sie sich niemals scheuen, zu den Menschen über Jesus und zu Jesus über die Menschen zu sprechen“:
Jugendbischof Marian Eleganti
Liebe junge Freunde
Es gibt im Internet, auf allen Kanälen, in Youtube und Video-Channels, Fastfood-Zeitungen zum Herunterladen (20 Minuten), jede Menge „Versuchungen“. Wir müssen den Umgang mit ihnen zweifellos üben und uns an eine ständige Wachsamkeit gewöhnen, wollen wir nicht ständig abdriften. Beim Herumsurfen stolpern wir mehr oder weniger achtlos und nachlässig auf Wege, die uns am Ende dorthin führen, wohin wir eigentlich gar nicht gehen wollten. Unsere Neugierde und der mehr oder weniger grosse „Zufall“ genügt. Wir vaganbundieren gerne und planlos im Netz und suchen, was wir verschlingen, sehen, erfahren, konsumieren könnten.
Pilgern hoch zu Ross
Europas grösste Reiterprozession
Europas grösste Reiterprozession: Etwa 2600 Reiter in Frack und Zylinder samt Pfarrern und Ministranten zu Pferd auf den Weg durch Stadt und Flur
Weingarten, kath.net/pdr, 21. Mai 2012
Am Tag nach Christi Himmelfahrt brachen die Reiter aus umliegenden und weiter entfernten Dörfern und Städten sowie Pilger aus der Weingartner Partnerstadt Mantua in Italien pünktlich um sieben Uhr auf. Bei strahlendem Sonnenschein kehrten sie nach zehn Kilometern Prozessionsweg ohne grössere Zwischenfälle wieder in die Innenstadt zurück.
US-Rabbi: Dem Papsturteil über St. Pius X. vertrauen
„Ich denke, dass Papst Benedikt XVI. den Holocaust in vielerlei Hinsicht wirklich versteht“
Rabbi Jack Bemporad, ein Holocaustüberlebender, weist darauf hin, dass sowohl Papst Benedikt persönlich wie auch seine Familie unter Hitler gelitten hat und deshalb niemanden willkommen heissen werde, der leugnet, dass Hitler Falsches getan hat.
Rom, kath.net/CNA/EWTN/pl, 21. Mai 2012
„Angesichts der Tatsache“, dass Papst Benedikt „unter Hitler gelitten hat und dass seine Familie unter Hitler gelitten hat, wie könnte er da jemanden akzeptieren oder willkommen heissen, der leugnet, dass Hitler Falsches getan hat?“


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