D: “Syrien ist noch kein sicheres Land”
Anlässlich der Pläne der Bundesregierung, einen Großteil der in Deutschland lebenden syrischen Geflüchteten zur Rückkehr zu bewegen, warnt Misereor vor den Folgen
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Irankrieg: Christen im globalen Süden befürchten Anschläge – Vatican News
Parolin trifft Israels Botschafter: Bedauern über Vorfall an Grabeskirche – Vatican News
“Auch mehr als ein Jahr nach dem Sturz des Assad-Regimes ist Syrien kein sicheres Land”, so das katholische deutsche Hilfswerk. “Gewalt, Verfolgung, fehlende Rechtsstaatlichkeit und massive Menschenrechtsverletzungen prägen weiterhin den Alltag vieler Menschen.”
Wer heute von einer sicheren oder gar freiwilligen Rückkehr nach Syrien spreche, ignoriere die Realität und nehme bewusst in Kauf, dass Menschen erneut in Lebensgefahr geraten. Nach dem Besuch des syrischen Übergangspräsidenten Ahmad al-Scharaa am Montag in Berlin und den Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz, bis zu achtzig Prozent der syrischen Geflüchteten zur Rückkehr bewegen zu wollen, sei die Sorge der betroffenen Syrerinnen und Syrer in Deutschland gross.
Ökumenischer Patriarch Bartholomaios auf Ratzingers Kathedra
Es sind oft nicht die großen politischen Entscheidungen, sondern die stilleren, formalen Akte, in denen sich tiefere Verschiebungen der Geistesgeschichte abzeichnen. Die Aufnahme des Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus I. in die “Académie des sciences morales et politiques” gehört zweifellos dazu
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“Einheit ist kein Luxus”: Papst und Patriarch bekräftigen ihren gemeinsamen Weg
Parolin trifft Israels Botschafter: Bedauern über Vorfall an Grabeskirche – Vatican News
Prof. Dr. Stefanos Athanasiou – Paris *
Denn Bartholomäus I. nimmt dabei jenen Sitz ein, den zuvor Papst Benedikt XVI. innehatte. Dass ein orthodoxer Patriarch die Nachfolge eines katholischen Papstes antritt, wäre lange Zeit kaum vorstellbar gewesen. Umso größer ist die Aussagekraft dieses Vorgangs von diesem Montag, der sich nicht im Raum kirchlicher Autorität, sondern im Kontext einer Institution vollzieht, die für die intellektuelle Selbstvergewisserung Europas steht.
Jerusalem: Patriarch und Kustos dürfen nicht in Grabeskirche
Die israelische Polizei hat verhindert, dass der Lateinische Patriarch von Jerusalem und der Kustos im Heiligen Land die Grabeskirche zur Palmsonntagsmesse betreten konnten. Beide bezeichneten das Vorgehen als “schwerwiegenden Präzedenzfall” und “extremen Verstoß gegen die Grundprinzipien der Vernunft, der Religionsfreiheit und der Achtung des Status quo”
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Italienischer Franziskaner Ielpo neuer Kustos im Heiligen Land – Vatican News
Kardinal Pierbattista Pizzaballa und der Kustos Francesco Ielpo OFM berichteten von dem Vorfall in einer gemeinsamen Presseerklärung, die am Palmsonntag veröffentlicht wurde. Pizzaballa ist das Oberhaupt der katholischen Kirche im Heiligen Land, der Franziskaner Ielpo der oberste Wächter der Heiligen Stätten, einschließlich der Grabeskirche.
Die beiden seien “auf ihrem Weg, als sie sich privat und ohne Anzeichen einer Prozession oder eines zeremoniellen Aktes bewegten, angehalten und zur Umkehr gezwungen” worden, berichteten sie. Dadurch sei den Oberhäuptern der Kirche “zum ersten Mal seit Jahrhunderten die Feier der Palmsonntagsmesse in der Grabeskirche verwehrt” worden.


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