Ansprache von Papst Leo XIV.
Ansprache von Papst Leo XIV. an die Monastische Gemeinschaft der Abtei Santa Scolastica in Subiaco, an die Monastische Gemeinschaft der Abtei Santa Maria del Monte in Vesena und an die Benediktinerinnen der Abtei Santa Scolastica in Bari
Quelle/Übersetzung)
Heiligtum | Monastero di San Benedetto a Subiaco
Konsistorienhalle
Montag, 30. März 2026
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Friede sei mit dir!
Liebe Brüder und Schwestern, guten Morgen und willkommen!
Ich freue mich über dieses Treffen, das uns auch die Gelegenheit gibt, gemeinsam über den Wert des benediktinischen Charismas in eurem Leben, im Leben der Kirche und in der Welt nachzudenken.
Indem er “die Instrumente guter Werke” identifiziert, fordert uns der heilige Benedikt in Kapitel IV der Regel auf, “jede seiner Handlungen zu überwachen” (48). Ihr, kontemplative benediktinische Nonnen, Benediktinermönche, wisst genau, wie sehr das Gebet und das gebetsvolle Lesen des Wortes Gottes, besonders in der Lectio divina, zu dieser Wachsamkeit beiträgt und denen, die sie praktizieren, ermöglicht, die Wahrheit über sich selbst zu verstehen, ihre eigenen Schwächen und Sünden anzuerkennen und die Gnaden und Segnungen des Herrn zu feiern. So wird der Wunsch, zu Ihm zu gehören, in uns erneuert und das Gelübde unserer Weihe bestätigt. Die Schrift sollte daher immer “Nährstoff unseres Lebens und eurer Kontemplation und eures täglichen Lebens sein, damit ihr diese transformierende Erfahrung teilen könnt” (FRANZIS, Apostolische Konstitution Vultum Dei quaerere, 19).
Giorgio La Pira: Evangelium und politisches Engagement
Giorgio La Pira zählte zu den prägenden Gestalten der Partei “Democrazia Cristiana”

Frieden ist nicht nur ein Slogan – L’Osservatore Romano
Wortlaut: Papst Leo XIV. beim Friedenstreffen im Kolosseum – Vatican News
An Mitglieder der Stiftung “Giorgio La Pira” (23. November 2018)
Georg La Pira – Ökumenisches Heiligenlexikon
Giorgio La Pira zählte zu den prägenden Gestalten der Partei “Democrazia Cristiana”. Öffentlich kritisierte er Mussolinis Faschismus. Im Italien der Nachkriegszeit engagierte sich der Jurist für Menschenrechte, suchte den Dialog mit Kommunisten und unterstützte Friedensinitiativen in Korea, im Nahen Osten und in Vietnam. Bekannt wurde er vor allem als langjähriger Bürgermeister von Florenz. Dem “Dritten Orden” der Dominikaner angehörig, suchte er gesellschaftliches Engagement und christliche Spiritualität zu verbinden. Eine inspirierende Biografie!
Papst an US-Lokalpolitiker: “Dienst als Kern authentischer Autorität”
Papst Leo XIV. hat am Montag eine Delegation der Illinois Municipal League (IML) im Vatikan empfangen. Die Organisation mit Sitz in Springfield vertritt die Interessen von rund 1.300 Kommunen des US-Bundesstaates Illinois gegenüber der einzelstaatlichen und föderalen Ebene
Quelle
An die Mitglieder der “Illinois Municipal League” – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va
Illinois Municipal League
Franziska Xaviera Cabrini – Ökumenisches Heiligenlexikon
Mario Galgano – Vatikanstadt
In seiner Ansprache schlug der Papst eine Brücke von der Liturgie der Karwoche zur Verantwortung politischer Entscheidungsträger. Er betonte, dass der Kern “authentischer Autorität” im Dienst liege. Das österliche Geheimnis zeige, dass selbst schwierigste Umstände durch die Kraft der Liebe von innen heraus transformiert werden könnten.
An die anwesenden Bürgermeister und Verwaltungsvertreter gerichtet, erklärte er: “Als Männer und Frauen, die mit der Regierungsverantwortung betraut sind, sind auch Sie gerufen, das Geschenk des Dienstes zu entdecken und vorzuleben.” Insbesondere gelte es, auf die Bedürfnisse der schwächsten und am meisten gefährdeten Mitglieder der Gesellschaft zu achten, um deren ganzheitliche menschliche Entwicklung zu fördern.
D: “Syrien ist noch kein sicheres Land”
Anlässlich der Pläne der Bundesregierung, einen Großteil der in Deutschland lebenden syrischen Geflüchteten zur Rückkehr zu bewegen, warnt Misereor vor den Folgen
Quelle
Irankrieg: Christen im globalen Süden befürchten Anschläge – Vatican News
Parolin trifft Israels Botschafter: Bedauern über Vorfall an Grabeskirche – Vatican News
“Auch mehr als ein Jahr nach dem Sturz des Assad-Regimes ist Syrien kein sicheres Land”, so das katholische deutsche Hilfswerk. “Gewalt, Verfolgung, fehlende Rechtsstaatlichkeit und massive Menschenrechtsverletzungen prägen weiterhin den Alltag vieler Menschen.”
Wer heute von einer sicheren oder gar freiwilligen Rückkehr nach Syrien spreche, ignoriere die Realität und nehme bewusst in Kauf, dass Menschen erneut in Lebensgefahr geraten. Nach dem Besuch des syrischen Übergangspräsidenten Ahmad al-Scharaa am Montag in Berlin und den Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz, bis zu achtzig Prozent der syrischen Geflüchteten zur Rückkehr bewegen zu wollen, sei die Sorge der betroffenen Syrerinnen und Syrer in Deutschland gross.
Ökumenischer Patriarch Bartholomaios auf Ratzingers Kathedra
Es sind oft nicht die großen politischen Entscheidungen, sondern die stilleren, formalen Akte, in denen sich tiefere Verschiebungen der Geistesgeschichte abzeichnen. Die Aufnahme des Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus I. in die “Académie des sciences morales et politiques” gehört zweifellos dazu
Quelle
“Einheit ist kein Luxus”: Papst und Patriarch bekräftigen ihren gemeinsamen Weg
Parolin trifft Israels Botschafter: Bedauern über Vorfall an Grabeskirche – Vatican News
Prof. Dr. Stefanos Athanasiou – Paris *
Denn Bartholomäus I. nimmt dabei jenen Sitz ein, den zuvor Papst Benedikt XVI. innehatte. Dass ein orthodoxer Patriarch die Nachfolge eines katholischen Papstes antritt, wäre lange Zeit kaum vorstellbar gewesen. Umso größer ist die Aussagekraft dieses Vorgangs von diesem Montag, der sich nicht im Raum kirchlicher Autorität, sondern im Kontext einer Institution vollzieht, die für die intellektuelle Selbstvergewisserung Europas steht.


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