Konsistorium: Austausch über Weltpolitik, Enzyklika und Synode
In einem Schreiben an alle teilnehmenden Kardinäle hat der Dekan des Kardinalskollegiums, Kardinal Giovanni Battista Re, die detaillierte Tagesordnung des kommenden Konsistoriums bekanntgegeben, welches vom 26. bis zum 29. Juni in der vatikanischen Audienzhalle und der Synodenaula stattfinden wird
Mario Galgano – Vatikanstadt
Die viertägigen Beratungen markieren eine institutionelle Neuerung, da Papst Leo XIV. am Ende der vergangenen Januartagung den Wunsch geäußert hatte, dieses Format künftig in Kontinuität zu den Generalkongregationen als jährliche feste Einrichtung fortzuführen.
Ein Raum des gegenseitigen Hörens und der globalen Bestandsaufnahme
Das erklärte Ziel des Pontifex ist es, die reichhaltigen Erfahrungen und den Rat des weltweiten Kardinalskollegiums unmittelbar fruchtbar zu machen. Das Treffen versteht sich ausdrücklich als ein Raum des gegenseitigen Zuhörens, des kollektiven Unterscheidungsvermögens und der gemeinsamen Vertiefung von Kernfragen, die das Leben und den Auftrag der Kirche in der Gegenwart betreffen. Kardinal Re betont in seinem Schreiben, dass der Erfolg dieser Arbeit maßgeblich von einer Atmosphäre der Freiheit, des Vertrauens und der Freimütigkeit abhängt, um zu einer echten, geteilten Erkenntnis zu gelangen. Der Papst baue dabei auf die aktive Mithilfe und die Unterstützung jedes einzelnen Kardinals in seinen jeweiligen lokalen Verantwortungsbereichen.
Das vergessene Problem *UPDATE
Noch nie war der Sterbeüberschuss in Deutschland so hoch
Die Tagespost, 28. August 2013, von Jürgen Liminski
Das vergessene Problem – noch nie war der Sterbeüberschuss in Deutschland so hoch. Dennoch wächst die Zahl seiner Einwohner. Ebenfalls um fast 200 000. Das mathematische Rätsel hat ein Lösungswort. Deutschland ist ein “Einwanderungsland”. Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat die Zahl der Einwanderer aus Ost- und Südeuropa sprunghaft steigen lassen. Deshalb ist 2012 der grösste Bevölkerungszuwachs seit zwanzig Jahren zu verzeichnen. Aber er ist eben allein durch Einwanderung zustande gekommen. Politik und Wirtschaft ist es gleich, woher die Menschen kommen, Hauptsache es gibt genügend Arbeitskräfte. Dass diese zugewanderten Arbeitskräfte mit Werksverträgen oft menschenunwürdig behandelt werden oder dass man aus den Entwicklungsländern den dort dringend benötigten Rohstoff guter Köpfe abzieht und so eine Art Neokolonialismus betreibt, findet allenfalls in einem kleinen Kommentar Beachtung. Man befasst sich lieber mit Erfolgen als Problemen. Weiterlesen
“Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben?”
“Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben?” (Rö 10,14b): Der Kampf um den Religionsunterricht

Der Wahrheit die Ehre!: Der Skandal von St. Pölten von Reinhard Dörner – Broschiert
Über den Autor
Dörner, Reinhard, Jahrgang 1942. 1965-71 Studium der Philosophie, Pädagogik, Kath. Theologie (Diplom) und Germanistik. Bis zum Eintritt in den Ruhestand 2003 Unterrichtstätigkeit an einem Berufskolleg, Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung, in den Fächern Katholische Religionslehre und Deutsch. Ehrenamtliche Tätigkeit in der kirchlichen Bildungsarbeit. Herausgeber der Berichtbände der Osterakademien in Kevelaer sowie anderer Werke (www.kvgk.de) Seit 1995 Vorsitzender des Kardinal-von-Galen-Kreis e.V. (früher Initiativkreis Münster e.V.) sowie seit 1999 des Zusammenschluss papsttreuer Vereinigungen e.V. Weiterlesen
Das Credo des Gottesvolkes von 1968
Echo der Stimme Christi: Das Credo des Gottesvolkes von 1968 – Antiquariat
Credo des Gottesvolkes (deutsch)
Sollemnis Professio fides: Vatikan Latein
(K)ein Credo für das Gottesvolk? – Vatican News
Holländischer Katechismus
Rezension Amazon
Der Fels in der Brandung – Dörner Initiativkreis
Von Cittadino, 23. Mai 2007
Auch wer mit den kirchenpolitischen Absichten des “Initiativkreises” nicht völlig harmoniert, muss doch hohes Lob dafür aussprechen, dass das Credo von 1968 neu publiziert wurde. Weithin ignorieren Theologie und Klerus, dass die päpstlichen Aussagen von 1968 in rechtsverbindlicher Form, nämlich als Motu proprio, herausgegeben wurden. Man hat weithin so getan als ob das feierliche Glaubensbekenntnis eine Art “Privatmeinung” von G.B. Montini zum Ausdruck gebracht hätte. Das Gegenteil ist der Fall: Obwohl der Konzilspapst “den Feind”, nämlich den alarmierenden “Holländischen Katechismus” von 1966, nicht beim Namen nannte, er hat mit dem Credo des Gottesvolkes jeder quasimodernistischen Umdeutung des Konzils eine definitive Absage erteilt.
Das erwartet sich der Vatikan von Leos Spanien-Reise
Leo XIV. bricht an diesem Wochenende zu seiner ersten größeren Europareise auf: Sie führt ihn sieben Tage lang durch Spanien
Quelle
Madrid: Vorfreude auf Papst Leo XIV.
Spanien
Tausende Lebensschützer beteiligen sich in Madrid am Marsch “Sí a la Vida”
Abtreibung ist “fundamentale Menschenrechtsverletzung”: Bischof Glettler von Innsbruck
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
2.500 Kilometer, 22 Ansprachen beziehungsweise Predigten, drei größere Etappen – das ist das Profil der Visite. Leo wird Madrid, Barcelona und die Kanarischen Inseln besuchen. “Man muss wohl kaum erwähnen, dass die Erwartungen groß sind”, erläutert Vatikansprecher Matteo Bruni im Pressesaal des Heiligen Stuhls.
“Der Papst besucht ein Land von alter christlicher Tradition, das im Mittelalter ein Labor des Dialogs zwischen ganz unterschiedlichen Welten war. Hier trafen, in der Schule von Salamanca, scholastische Theologie und internationales Recht aufeinander, wovon das Nachdenken über die Rechte und die Würde jeder menschlichen Person ihren Ausgang nahm. Ein Land großer Heiliger zudem, wie des hl. Johannes vom Kreuz und der hl. Teresa von Avila.”


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