Venezuela
Venezuela: Papstaudienz für Machado und Freilassung italienischer Gefangener
Die venezolanische Politikerin und Aktivistin María Corina Machado wurde am Montagvormittag von Papst Leo XIV. im Apostolischen Palast im Vatikan empfangen. Das gab das vatikanische Presseamt bekannt. Über die Inhalte des Gesprächs wurde, wie bei solchen Treffen üblich, Stillschweigen vereinbart.
Salvatore Cernuzio und Mario Galgano – Vatikanstadt
Am Ende eines Vormittags voller Audienzen im Apostolischen Palast im Vatikan empfing Papst Leo XIV. Maria Corina Machado, die ehemalige Abgeordnete der Nationalversammlung Venezuelas, die im Oktober 2025 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.
Philippinen
Philippinen: Jesus-Prozession stellt neuen Rekord auf
In der philippinischen Hauptstadt Manila ist am Samstag die Prozession mit der Statue des “Jesus Nazareno” an ihrem Ziel eingetroffen.
Die volkstümlich als “Schwarzer Nazarener” bekannte Statue hat ihren Namen von dem verkohlten Holz der Figur von Jesus Christus, was vermutlich von einem Brand herrührt. 1606 brachten spanische Missionare die Statue auf die Philippinen. Sie gilt als wichtigstes Heiligtum der philippinischen Katholiken.
Papst Leo XIV. mahnt Ende der Gewalt im Iran und Syrien an
Papst Leo XIV. sorgt die Gewalt in Syrien und dem Iran: “Meine Gedanken sind bei den Ereignissen dieser Tage im Nahen Osten, insbesondere im Iran und in Syrien, wo anhaltende Spannungen den Tod vieler Menschen fordern. Ich wünsche und bete dafür, dass mit Geduld der Dialog und der Frieden gepflegt werden, um das Gemeinwohl der gesamten Gesellschaft zu verfolgen””, sagte das katholische Kirchenoberhaupt diesen Sonntag bei seinem Mittagsgebet auf dem Petersplatz
Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt
In der syrischen Hauptstadt Aleppo gab es in den vergangenen Tagen die schwersten Kämpfe seit dem Ende des syrischen Bürgerkriegs. Laut Medienberichten von diesem Sonntag wurde nun in der syrischen Millionenstadt ein Waffenstillstand zwischen den Regierungstruppen und den kurdischen Kämpfern erreicht. Ein Waffenstillstand vom Freitag hatte nicht gehalten. Der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge wurden Dutzende Menschen getötet. Laut Al-Dschasira flohen mehr als 160.000 Menschen vor den Kämpfen. Im Iran hat die Regierung das Internet gesperrt; weswegen Informationen nur spärlich verfügbar sind. Bei den Protesten gegen die autoritäre Führung in Iran sind nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten mittlerweile mindestens 192 Menschen getötet worden. Wie Iran Human Rights (IHR) mitteilt, wurde der in Norwegen ansässigen Organisation bislang die Tötung dieser Zahl von Demonstranten bestätigt. Menschenrechtsorganisationen berichten zudem von etwa 2.600 Verhaftungen bei den jüngsten Demonstrationen im Iran.*
Quelle

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