Vatikan: Abbas diese Woche beim Papst
Papst Benedikt XVI. empfängt am Freitag den Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas in Privataudienz
Rom, Radio Vatikan, 31.05.2011
Papst Benedikt XVI. empfängt am Freitag den Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas in Privataudienz. Über Anlass und Inhalt der Unterredung wurde zunächst nichts bekannt. Es ist aber wohl davon auszugehen, dass es bei der Zusammenkunft um die Zukunft Palästinas und das Verhältnis zu Israel gehen wird. Es ist die vierte Zusammenkunft des Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde mit dem Papst. Zuletzt war Abbas im Oktober 2009 im Vatikan. Abbas kommt für das Fest der italienischen Republik
Erst der Kaiser, dann der Papst
Ein Christ betet nie gegen jemanden, sondern zu Gott
Der Antichrist und die missbräuchliche Auslegung der Geheimen Offenbarung. Von Klaus Berger
Ist es ein Symptom für den Zustand der Ökumene, dass nun auch der jahrhundertealte Streit um den Papst als Antichrist wieder entbrannt ist? Bischof Gerhard Ludwig Müller hatte kürzlich gefordert, die Evangelischen möchten sich bitte von der reformatorischen Vorstellung, der Papst sei der Antichrist, distanzieren. Nein, war die Antwort, solches sei längst eingestellt. Niemand hege mehr diese Auffassung. Für die evangelische Kirche in Deutschland trifft das zu. Doch weltweit gesehen nehmen bei den sich als reformatorisch verstehenden Christen diejenigen eher zu, die der von Martin Luther ab 1520 vertretenen These anhängen, der Papst sei in der Tat der Antichrist. Man lese dazu den gründlich recherchierten Artikel “Antichrist” des Lutheraners Gottfried Seebass in TRE III, 24–43. Daraus ist für die Beurteilung der gegenwärtigen Lage wichtig:
Generalvikariat, kath. Kirche im Kanton Zürich
Stellungnahme zum Artikel im Tages-Anzeiger vom 12. Mai 2011
“Dritte Chance für Meilemer Pfarrer”
Dem Generalvikar für die Kantone Zürich und Glarus, Dr. Josef Annen, und seinem Informationsbeauftragten, Christian Breitschmid, ist es ein Anliegen, die Leserinnen und Leser des Tages-Anzeigers sowie all jene, welche über den Newsletter oder die Website der Katholischen Kirche im Kanton Zürich und andere Vertriebsquellen ob genannten Artikels ansichtig wurden, darüber zu informieren, dass es sich bei dieser Publikation um ein Beispiel unseriösen Journalismus‘ handelt; nicht mehr und nicht weniger.
Der Verfasser des Artikels hat offensichtlich aufgrund anonymer Anschuldigungen versucht, den Pfarradministrator von Meilen, Otmar Bischof, in Amt und Person als zweifelhafte Figur darzustellen. Personalwechsel im Pfarreiteam und in der Kirchenpflege sollten Ausdruck sein für die Unmöglichkeit, mit Otmar Bischof zusammenzuarbeiten.
Dritte Chance für den Pfarrer von Meilen
Die erneuerte Kirchenpflege stärkt Bischof den Rücken
Tagesanzeiger, 12.05.2011, von Lorenzo Petrò.
In Benken zerstritt sich Pfarrer Othmar Bischof mit einem Kollegen, in Meilen kündigen Mitarbeiter und die halbe Kirchenpflege. Nun soll alles gut sein.
Vor einem Jahr gab die katholische Kirchenpflege von Meilen ihrem Pfarrer Otmar Bischof eine zweite Chance. Dies, nachdem drei von sieben Kirchenpflegemitglieder den Bettel hingeschmissen hatten, weil sie mit Bischof nicht mehr zusammenarbeiten wollten. Sie störten sich an dessen Führungsstil. Josef Annen, Generalvikar der katholischen Kirche im Kanton, sah Handlungsbedarf und ordnete ein Coaching für den umstrittenen Pfarradministrator an.
Afrika/Lybien – Bischof Martinelli, Tripolis
“Die Kirche ist heute auch Anlaufstelle für Ausländer, deren Botschaften geschlossen wurden”
Tripolis, Fidesdienst, 07.05.2011
“Wir haben eine ruhige und stille Nacht hinter uns. Es kann sein, dass diejenigen, die das Kommando zu den Bombenangriffe geben, eine Reflexionspause eingelegt haben”, so der Apostolische Vikar in Tripolis, Bischof Giovanni Innocenzo Martinelli, zum Fidesdienst. “Ich begrüsse die Stellungnahme aller, die sich für eine Beendigung der Luftangriffe aussprechen und eine friedliche Lösung der Krise befürworten”, so der Bischof. Der Apostolische Vikar von Tripolis berichtet auch wie die katholische Gemeinde ihre Tätigkeit trotz
Wer ist Kirche? Was für eine Kirche?
Bin ich auch Kirche? Bin ich “Wir sind Kirche”?
München, kath.net, 06. Mai 2011
Ich bin nicht ‘Wir sind Kirche’!
Würden denn “unsere Kirchen wieder voll sein, wenn den Forderungen von “Wir sind Kirche”, dem Theologenmemorandum und ähnlichem stattgegeben wird?” Ein Gastkommentar von Leopold von Gumppenberg
Europa quo vadis
Baden-Württemberg: Vorrang für die Ehe wird abgeschafft
Stuttgart, kath.net/idea, 01. Mai 2011
Was Grün und Rot sonst noch unter einem “weltoffenen Baden-Württemberg” verstehen: Schulen müssen “unterschiedliche sexuelle Identitäten” vermitteln, “Rechtsanspruch” auf Staatsbetreuung für unter Dreijährige.
Der Vorrang der Ehe vor anderen Partnerschaftsformen soll in Baden-Württemberg abgeschafft werden. Das sieht der 85-seitige Koalitionsvertrag zwischen Bündnis 90/Die Grünen und der SPD vor. Das am 27. April der Öffentlichkeit vorgestellte Papier mit dem Titel “Der Wechsel beginnt” bildet die Grundlage für die künftige grün-rote Landesregierung unter der Führung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen). Die Koalitionäre wollen “verändern, wo es notwendig ist, manches anders und vieles besser machen”.



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