“Aufruf zum Ungehorsam”
“Pfarrei-Initiative Schweiz” nach österreichischem Vorbild vor dem Start
Anm. Redaktion: “Impuls zu mehr Ehrlichkeit”. Hier kann es sich nur um einen schlechten Scherz, oder eine absolute Ignoranz handeln. Definitiv trägt dieser Aufruf nichts zum innerkirchlichen Frieden bei.
Zürich, 11.9.12 (Kipa)
Nach österreichischem Vorbild (“Aufruf zum Ungehorsam”) entsteht derzeit in der katholischen Kirche der Schweiz eine “Pfarrei-Initiative”. Im November soll an einer Versammlung ein Vorstand gewählt werden. Die “Pfarrei-Initiative Schweiz” will ein “Impuls zu mehr Ehrlichkeit” sein, heisst es auf der Internet-Seite der Initiative. Sie wolle unter den Schweizer Seelsorgenden benennen, was heute bereits Alltag sei.
Wie äussert sich der Bischof aus katholischer Sicht dazu?
“Kuschelparty in der Kirche: Nicht alle finden es toll” ****update
20-Minuten, 26. August 2012, von Nina Frauenfelder
Die Offene Kirche in St. Gallen bietet Kuschelabende an: Streicheleinheiten nach Anleitung und mit Regeln.
Die Kuschelpartys kennt man bisher nur aus Amerika. Seit kurzem werden sie auch in der Schweiz angeboten – in St. Gallen sogar in einer Kirche. Ab dem 4. September kann man sich monatlich unter Anleitung von sogenannten Kuscheltrainern streicheln und berühren lassen. In einer Gruppe von rund 20 Personen lernt man an einem Abend während drei Stunden, Berührungen zuzulassen und selber zu verteilen.
Mit Methoden der Dienste
Ziel ist nicht die Aufklärung
Die Tagespost, 5. September 2012, von Guido Horst
Wenn Gianluigi Nuzzi mit seinem vernarbten Gesicht durch die von ihm moderierte Fernsehsendung “Gli intoccabili” – “Die Unberührbaren”! – führt, gibt er den unbestechlichen Enthüllungsjournalisten. Nuzzi ist der derjenige, der mit den geklauten Papieren des Papstes ein ordentliches Sümmchen Geld verdient. Auch eine deutsche Ausgabe ist bald im Handel. Wie der Mann arbeitet, hat jetzt wieder die italienische Journalistin Angela Ambrogetti in einem Zeitungsartikel dokumentiert.
Kardinal Meisner warnt vor ‘Ökumenischem Holzweg’
In Deutschland haben Norbert Lammert & Co. einen “Ökumene-Appell” veröffentlicht
Kardinal Meisner erklärt dazu: Ökumene betreiben kann nur der, der den jeweiligen Partner ernst nimmt
Köln, kath.net, 6. September 2012
Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner hat den von Norbert Lammert & Co. “Ökumene-Appell”, der von einigen (katholischen) Medien offensichtlich gezielt gepusht wird, klar abgelehnt.
KATH.NET dokumentiert die Stellungnahme im Wortlaut:
Am 5. September 2012 haben Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens einen Appell mit dem Titel “Ökumene jetzt: ein Gott, ein Glaube, eine Kirche” veröffentlicht.
‘Titanic’-Klage: Roms Rückzieher ist falsch
Der Papst hätte hier als wahrer “Stellvertreter” stehen können
Sollte man wirklich nur um die Frage kreisen, wie die Kirche am besten ihr Gesicht vor einer vielleicht nicht so ganz gewogenen säkularen Öffentlichkeit wahren kann? – Replik auf den Beitrag des KNA-Chefs Ludwig Ring-Eifel. Von Andreas Püttmann
Rom-Bonn, kath.net, 3. September 2012
Im Vatikan hat man sich entschieden, die Klage gegen die “Titanic” wegen der entwürdigenden Darstellung des Papstes als inkontinentem Greis zurückzuziehen, lobt Ludwig Ring-Eifel diese Entscheidung auf kath.net als klug, weil die Satiriker bei jedem Verfahrensausgang “als Helden aus Hamburg heimgekehrt” wären: Entweder in der Rolle des siegreichen Zwerges “gegen den übermächtigen Goliath in Rom” oder als dessen Zensur-geknebeltes Opfer, vergleichbar den jungen Frauen der Punkband “Pussy Riot” in Moskau. Der Heilige Stuhl habe sich mit der Klage “in das genaue Gegenteil einer Win-Win-Situation hinein manövriert” und sich nun daraus befreit.
Deutlicher Wandel im Zeitgeist
Mozarts “Zauberflöte” und ihre Fortsetzung “Das Labyrinth”
Die Tagespost, 27. August 2012, von Werner Häussner
Zusammen bei den Salzburger Festspielen: Mozarts “Zauberflöte” und ihre Fortsetzung “Das Labyrinth” von Peter von Winter.
Der siebenfache Sonnenkreis ist eine Mischung aus Baustellenlampe und Hirnschrittmacher, mit einem Schlauch offenbar direkt mit Sarastros Hirn verbunden. Er und die Königin der Nacht balgen sich am Ende um das technische Gerät, das die jungen Leute als Kinderspielzeug benutzen: Tamino und Pamina laufen den Kinderwagen Papagenos und Papagenas hinterher. Familienidylle statt Weisheitslehre? Jens-Daniel Herzog, der Dortmunder Operndirektor, hat sich mit der “Zauberflöte” bei den Salzburger Festspielen vorgestellt.
“In Rom an die Tür klopfen”
Aber was sagt ein Priester, der sich an Kirchenrecht und Evangelium hält?
Vatican Magazin, Disputa 8-9/2012
Kardinal Karl Lehmann möchte, dass die deutschen Bischöfe bei “Reformthemen” wie dem Diakonat der Frau oder wiederverheiratete Geschiedene Vordenker seien. “Da ist Raum genug, um in unserem Land das auch vorzubereiten, zu formulieren, in Rom an die Tür zu klopfen, um dann zu sagen; das haben wir erarbeitet”, sagte er bereits im Oktober vergangenen Jahres im deutschen Fernsehen. Sein Nachfolger im Amt des Konferenzvorsitzenden, der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, hat diese Anregung längst


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