Communiqué Bistum Chur:
Bischof von Chur bedauert Haltung des Kantons Zürich
Aus der Erklärung des Justizdirektors des Kantons Zürich vom 7. Juni 2013, verfasst im Namen des gesamten Regierungsrates, kommt aus Sicht des Bischofs von Chur zum Ausdruck, dass die zur Debatte stehenden Grundprobleme im Verhältnis der katholischen Kirche zum Staat im Kanton Zürich leider nicht verstanden wurden. Offenbar steht der Regierungsrat hinter der Feststellung des Justizdirektors, die römisch-katholische Kirche verstosse gegen Grundrechte, und er vertritt offenbar die Ansicht, die Religionsfreiheit im Kanton Zürich sei für die römisch-katholische Kirche bereits heute voll gewährleistet.
Gefährliches Gift?
Dan Brown und sein Werbeträger 1. Klasse
Der amerikanische Schriftsteller ist kein Freund des Vatikans, nutzt ihn jedoch als ‘Promotion’ für jedes seiner Bücher. Von Ulrich Nersinger
Rom, kath.net/un, 30. Mai 2013
“Alle Türen stehen ihm offen – ausser im Vatikan”, titelte die “Berliner Morgenpost” in einem Artikel über Dan Brown und seine Recherchemethoden. Der Bestsellerautor nutzte dieser Tage – wie schon oft zuvor – sein mehr als gespanntes Verhältnis zur katholischen Kirche geschickt als Werbung fur seinen neuen Roman “Inferno”. Wie seine Masche funktioniert, bewies er mit Bravour und perfekt in Szene gesetzt vor vier Jahren.
Kommentar
Die Lebenslüge der Wahlfreiheit
Die Tagespost, 21. Mai 2013, von Stephan Baier
Die Verlogenheit unserer Familienpolitik ist nicht minder empörend als die der demographischen Debatte. Seit Jahrzehnten rezitiert die Politik ohne Unterlass das Mantra der Wahlfreiheit: Die Lebensentwürfe von Frauen dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden, so heisst es auch jetzt wieder, um die Kritik von Kardinal Meisner abzuschmettern, ohne sich auf eine echte Debatte einzulassen. Tatsächlich ist die Wahlfreiheit der Frau allenfalls für die Gattinnen der Besserverdiener Wirklichkeit. Millionen Frauen in Europa haben gar nicht die Wahl, eine Familienphase einzulegen und sich mehrere Jahre um mehrere eigene Kinder zu kümmern.
Politische Korrektheit:
Das Schlachtfeld der Tugendwächter
Politische Korrektheit: Denken in den streng vorgezeichneten Bahnen derer, die in einzelnen gesellschaftlichen Bereichen und zu mehr oder weniger grundlegenden Fragen die Deutungshoheit für sich beanspruchen – und jede Verlautbarung in eine oft abstruse, von schauderhaften Worthülsen strotzende Sprache giessen. Man könnte das mit Erheiterung registrieren, wenn sich dahinter nicht etwas sehr Ernstes verbergen würde. Jörg Schönbohm, eigenwilliger und unbeugsamer Konservativer, zeigt in beklemmender Weise, dass das, was einst sinnvoll als Kampf gegen Minderheitendiskriminierung begonnen hatte, heute immer mehr in eine Dämonisierung und Stigmatisierung von Andersdenkenden mündet. Was die Folgen angeht, die Gefahren für Demokratie und Meinungsfreiheit nämlich, kann er sich zu Recht auf Montesquieu berufen: Dort, wo es keine sichtbaren Konflikte gibt, gibt es auch keine Freiheit.” Weiterlesen
Philosophin
Gender-Mainstreaming ist eine leibferne Ideologie
Kongress “Zeitgeist” in Würzburg
Kongress “Zeitgeist” in Würzburg: Ziel ist, den Unterschied zwischen männlich und weiblich sowie alle sexuellen Normen zu beseitigen. Doch der Geist ist vom Leib nicht zu trennen. Und es braucht immer Schlüssel und Schloss.
Würzburg, kath.net/idea, 11. Mai 2013
Scharfe Kritik an der Bewegung des Gender-Mainstreamings hat die Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz geäussert.
Philosoph
Gender-Mainstreaming ist ein Irrlicht
“Das wurde hässlicher als ich gedacht habe”
Emanzipation hat Verhalten gegenüber Frauen verändert
Gabriele Kuby
Wie Christen mit dem Zeitgeist umgehen sollten
Dominik Klenk: Nur vordergründig geht es um Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern, in Wahrheit jedoch um eine “totale Auswechselbarkeit von Mann und Frau und eine völlige Austauschbarkeit des Geschlechts”.
Würzburg , kath.net/KNA, 12. Mai 201
Der Philosoph Dominik Klenk hat eine “Ideologie des Gender-Mainstreaming” kritisiert.
Eine ‘Kirche von Heiden, die sich noch Christen nennen’
Wachstum des neuen Heidentums “im Herzen der Kirche selbst”
1958 machte sich Joseph Ratzinger scharfsichtig Gedanken zur Situation der Kirche in einer damals scheinbar noch zutiefst christlich geprägten Kultur: Das neue Heidentum wachse “im Herzen der Kirche selbst” und drohe sie “von innen her auszuhöhlen”.
Rom, kath.net/pl, 16. Juni 2012
“Das Erscheinungsbild der Kirche der Neuzeit ist wesentlich davon bestimmt, dass sie auf eine ganz neue Weise Kirche der Heiden geworden ist”, eine “Kirche von Heiden, die sich noch Christen nennen, aber in Wahrheit zu Heiden wurden.”





Neueste Kommentare