Politische Korrektheit:
Das Schlachtfeld der Tugendwächter
Politische Korrektheit: Denken in den streng vorgezeichneten Bahnen derer, die in einzelnen gesellschaftlichen Bereichen und zu mehr oder weniger grundlegenden Fragen die Deutungshoheit für sich beanspruchen – und jede Verlautbarung in eine oft abstruse, von schauderhaften Worthülsen strotzende Sprache giessen. Man könnte das mit Erheiterung registrieren, wenn sich dahinter nicht etwas sehr Ernstes verbergen würde. Jörg Schönbohm, eigenwilliger und unbeugsamer Konservativer, zeigt in beklemmender Weise, dass das, was einst sinnvoll als Kampf gegen Minderheitendiskriminierung begonnen hatte, heute immer mehr in eine Dämonisierung und Stigmatisierung von Andersdenkenden mündet. Was die Folgen angeht, die Gefahren für Demokratie und Meinungsfreiheit nämlich, kann er sich zu Recht auf Montesquieu berufen: Dort, wo es keine sichtbaren Konflikte gibt, gibt es auch keine Freiheit.” Weiterlesen
Philosophin
Gender-Mainstreaming ist eine leibferne Ideologie
Kongress “Zeitgeist” in Würzburg
Kongress “Zeitgeist” in Würzburg: Ziel ist, den Unterschied zwischen männlich und weiblich sowie alle sexuellen Normen zu beseitigen. Doch der Geist ist vom Leib nicht zu trennen. Und es braucht immer Schlüssel und Schloss.
Würzburg, kath.net/idea, 11. Mai 2013
Scharfe Kritik an der Bewegung des Gender-Mainstreamings hat die Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz geäussert.
Philosoph
Gender-Mainstreaming ist ein Irrlicht
“Das wurde hässlicher als ich gedacht habe”
Emanzipation hat Verhalten gegenüber Frauen verändert
Gabriele Kuby
Wie Christen mit dem Zeitgeist umgehen sollten
Dominik Klenk: Nur vordergründig geht es um Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern, in Wahrheit jedoch um eine “totale Auswechselbarkeit von Mann und Frau und eine völlige Austauschbarkeit des Geschlechts”.
Würzburg , kath.net/KNA, 12. Mai 201
Der Philosoph Dominik Klenk hat eine “Ideologie des Gender-Mainstreaming” kritisiert.
Eine ‘Kirche von Heiden, die sich noch Christen nennen’
Wachstum des neuen Heidentums “im Herzen der Kirche selbst”
1958 machte sich Joseph Ratzinger scharfsichtig Gedanken zur Situation der Kirche in einer damals scheinbar noch zutiefst christlich geprägten Kultur: Das neue Heidentum wachse “im Herzen der Kirche selbst” und drohe sie “von innen her auszuhöhlen”.
Rom, kath.net/pl, 16. Juni 2012
“Das Erscheinungsbild der Kirche der Neuzeit ist wesentlich davon bestimmt, dass sie auf eine ganz neue Weise Kirche der Heiden geworden ist”, eine “Kirche von Heiden, die sich noch Christen nennen, aber in Wahrheit zu Heiden wurden.”
Eine weltliche Kirche ist eine schwache Kirche
Realität im Alltag entspricht nicht mehr der Vorschrift der Kirchenleitung
Sind wir eigentlich von allen guten Geistern verlassen?
Eine weltliche Kirche ist eine schwache Kirche, die unterliegen wird
Der Glaube verdunstet
Der Bischof des Bistums Basel, Felix Gmür, hat sich in den vergangenen Wochen fünf Mal mit Seelsorgerinnen und Seelsorgern zu Gesprächen getroffen. Thema der Treffen war die Pfarrei-Initiative, die Reformen verlangt.
Katholische Kirche Schweiz
Schamanismus, Klangschalen und Meditation
Ein Benediktinerkloster bietet Zen-Meditation und buddhistische Klangschalenmassage an. In Zug ist die Kirche Mitveranstalterin einer Reihe über Glaube und seelische Gesundheit. Dabei wird alles behandelt – ausser dem Christentum
Zug/Fischingen, kath.net/jg, 24. April 2013
Die katholische Kirche in der Schweiz setzt sich intensiv mit anderen Religionen auseinander. Dazu gibt es zwei aktuelle Beispiele:
Es geht um den Status der Kinder
Frankreich
An diesem Dienstag hat die Pariser Nationalversammlung mit einem “Ja” über eine Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe abgestimmt. Es war das entscheidende, letzte Votum; jetzt braucht Präsident Francois Hollande nur noch ein Dekret zu veröffentlichen, und zwei Partner desselben Geschlechts können in Frankreich legal heiraten und Kinder adoptieren. 331 Parlamentarier stimmten mit Ja, 225 waren dagegen. Die sozialistische Regierung setzte das Vorhaben gegen starke Proteste durch; die Debatte dazu wird in den sozialen Netzwerken, in den Strassen und sogar im Parlament mit ungewohnter Heftigkeit geführt. Wie das kommt, erklärt im Gespräch mit Radio Vatikan der Historiker Marcel Gauchet. Er leitet das Forschungsinstitut EHESS und ist Chefredakteur der Zeitschrift “Le Débat”, zu deutsch “Die Debatte”.




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