Orbán: “Sind Teil der westlichen, römisch-katholischen Zivilisation”
Der ungarische Premierminister sieht sein Land nicht auf der Seite Russlands, sondern im Westen verwurzelt. Gleichzeitig kritisiert er die europäische Position in Putins Krieg gegen die Ukraine

Quelle
Der Europäische Gerichtshof verhandelt Ungarns Kinderschutzgesetz | Die Tagespost
5. November: Gedächtnistag von Emerich, dem Schutzpatron der ungarischen Jugend – Ungarn Heute
Emmerich von Ungarn – Heiligen-Legende – Die Heiligen und Seligen der Katholischen Kirche
Der hl. Stephan, König von Ungarn | Distrikt Schweiz
21.11.2025
Meldung
Ungarns Premierminister Viktor Orbán hat die Verwurzelung seines Landes im Westen betont: Im Podcast-Gespräch mit dem Springer-Vorstandsvorsitzenden Matthias Döpfner erklärte der 62-Jährige: “Ungarn ist Teil der westlichen Zivilisation.” Auch wenn die Ungarn ihre Ursprünge in ganz unterschiedlichen Weltregionen hätten, gehöre man zum Westen. “Wir sind Teil der westlichen, römisch-katholischen Zivilisation”, betonte Orbán, der selbst Calvinist ist.
Mahmud Abbas, der machtlose Präsident
Dem ohne demokratische Legitimation amtierenden Herrscher ist die Kontrolle über den Gazastreifen längst entglitten. Auch im Westjordanland hat er kaum noch Macht
19.11.2025
Noch immer kontrolliert die Hamas die Hälfte des Gazastreifens, und ihre Entwaffnung hat noch nicht einmal begonnen. Die Terrororganisation warnt davor, dass eine internationale Friedenstruppe dem Gazastreifen “eine internationale Vormundschaft” aufzwingen werde; sollte diese sich mit Israel abstimmen, werde sie zu einem Instrument, “das der Besatzung dient”. Offenbar ist der Hamas der klägliche Rest eigener Macht wichtiger als ein kleiner Schritt in Richtung einer palästinensischen Staatlichkeit. Diese sollte eigentlich er repräsentieren: der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, der vor wenigen Tagen seinen 90. Geburtstag feierte. Doch dem “Präsidenten”, der vor fast 21 Jahren zuletzt gewählt wurde, also seit bald 17 Jahren ohne demokratische Legitimation amtiert, ist nicht nur die Kontrolle über den Gazastreifen längst entglitten. Auch im zersiedelten Westjordanland hat er nicht mehr die Macht, die drängendsten Probleme auch nur zu moderieren.
Der Vatikan auf der Weltklimakonferenz in Belém
Der Vatikan auf der Weltklimakonferenz in Belém: Klimahoffnung gegen alle Hoffnung – Auf der COP30 oszilliert die Kirche zwischen überlebter grüner Ideologie und überlegter ethischer Weisung. Durchdringen wird der Vatikan damit in jedem Fall kaum
Quelle
COP30: Vatikan mahnt “menschliches Antlitz” der Klimakrise an – Frauen besonders betroffen – Vatican News
12.11.2025
Die jährliche Weltklimakonferenz hat runden Geburtstag, doch zu feiern gibt es wenig. Die Zeit der weltweiten Zusammenarbeit beim Klimaschutz, die vor zehn Jahren mit dem Pariser Klimaabkommen ihren Höhepunkt erreichte, scheint endgültig vorbei: Die Vereinigten Staaten, der zweitgrößte CO2-Emittent, sind aus dem Pariser Klimaabkommen erneut ausgestiegen. China investiert zwar im großen Stil in umweltfreundliche Technologien, scheint dabei aber eher machtpolitische Ziele zu verfolgen, als mit aller Kraft auf eine CO2-Reduktion hinzuarbeiten.
Stichwort: Historischer Briefwechsel von 1965
“Wir gewähren Vergebung und bitten um Vergebung” – so endet der Brief der polnischen Bischöfe aus dem Jahr 1965, der nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil an ihre deutschen Amtskollegen gerichtet wurde. In den vergangenen 60 Jahren gab es verschiedene Stationen der Annäherung. Nun feiern beide Bischofskonferenzen in diesem Jahr den historischen Briefwechsel in Breslau
Quelle
So begann die Annäherung zwischen polnischen und deutschen Bischöfen | Die Tagespost
Historischer Briefwechsel: Deutsche Bischofskonferenz
Versöhnungsbrief polnischer Bischöfe (1965)
Botschaft der polnischen Bischöfe an ihre deutschen Amtsbrüder zur Versöhnung – Wikipedia
Bischof Bertram Meier sieht die Versöhnung mit Polen auf einem guten Weg
Polen: Feiern zu 60 Jahren Briefwechsel – Vatican News
Im Dezember 1970 besuchte der deutsche Bundeskanzler Willy Brandt Warschau, die Hauptstadt der Volksrepublik Polen. Der Bundeskanzler war nach Warschau gereist, um einen Vertrag zu unterzeichnen, der das Verhältnis zwischen der Bundesrepublik und der Volksrepublik Polen neu regeln sollte. Während dieser politischen Reise stand auch der Besuch des Ehrenmals für die Helden des Warschauer Ghettos auf der Agenda. Mit einer Kranzniederlegung und dem historischen Kniefall veränderte Willy Brandt durch eine Geste die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern.
Die Suche nach dem Puzzleteil
Junge Federn – Junge Menschen sehnen sich nach Gott. Deswegen ist es wichtig, dass sie in ihrem Alltagsleben mit dem Glauben konfrontiert werden. Wie kann das gelingen?
Quelle
Sehnsucht nach Glaubensgemeinschaft! | Die Tagespost
Wir sollten wissen, wer unser Vater ist | Die Tagespost
18.11.2025
Klara Nenninger
Ist der Glaube wirklich alt, verstaubt und gebrechlich – oder ist Gott vielmehr genau das fehlende Puzzleteil, das unsere Generation so dringend sucht und braucht? Diese Frage stelle ich mir oft. Viele junge Menschen sehnen sich nach Orientierung, nach einer Richtung, nach etwas, das ihr Leben trägt. Sie suchen nach Gemeinschaft und nach Sinn. Doch häufig bleibt diese Suche leer, weil die Antworten nicht in Partys, Erfolgen oder Social Media zu finden sind. Immer deutlicher erkenne ich: Gott ist nicht ein Relikt der Vergangenheit, sondern er ist das lebendige Fundament, das unsere Generation braucht, auch wenn sie es oft nicht wahrhaben will.
Zum Tod von Paul Badde: Hau rein, Kapelle!
Nun werden sie doch alle dorthin kommen, wo er sie immer haben wollte
Quelle
Vatican Magazin
Wiederentdecker des Antlitzes Jesu: Paul Badde (1948-2025)
Von Rudolf Gehrig
Manoppello – Samstag, 15. November 2025
Nun werden sie doch alle dorthin kommen, wo er sie immer haben wollte. Einige waren bereits in der Vergangenheit dort. Vielleicht aus Neugier, aus Gutmütigkeit, aus alter Freundschaft – oder einfach nur, weil Paul sie nicht in Ruhe ließ. Er konnte hartnäckig sein bis zur Penetranz, energisch bis zum Steine-Erweichen, emotional bis zum Pathos. Und nun ist er verstorben.
Keine Angst vor Erkenntnis!
Fides et Ratio – Für ehrliche Denker sollte nicht die Suche das Ziel sein, sondern das Finden
Quelle
Jacques und Raissa Maritain
Jacques Maritain – Wikipedia
15.11.2025
Engelbert Recktenwald
Kürzlich stieß ich auf den Satz: “Gäbe es hier absolute und eindeutige Erkenntnisse, dann würde das unsere Freiheit beschneiden.” Er stammt von einem Philosophieprofessor, der ein Buch über Gotteserkenntnis rezensierte. Tatsächlich: Die eindeutige Erkenntnis einer Wahrheit, z.B. der Existenz Gottes, nimmt uns die Freiheit, in den entgegengesetzten Irrtum zu fallen. Welche Tragik!
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