Zeitschriften/Magazine

Theologe Arnold: Kirche muss Umgang mit AfD überdenken

Statt reiner Verweigerungshaltung brauche es Diskussionsangebote auf Grundlage der christlichen Sozialethik, so der Theologe. Auch die CDU sieht er in der Pflicht

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25.11.2025

Meldung

In der Diskussion um den Umgang mit der AfD ruft der Theologe Thomas Arnold die katholische Kirche auf, ihren Umgang mit der AfD zu überdenken. Statt einer reinen Verweigerungshaltung müsse sie zukunftsfähige und versöhnende Diskussionsangebote auf Grundlage der christlichen Sozialethik bieten, schreibt Arnold in einem Beitrag, der in der Dezember-Ausgabe der “Herder”-Korrespondenz erscheint.

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Papstbesuch in der Türkei: Vorfreude und Widerstand

Ökumene – Die links-kemalistische, pro-russische Vaterlandspartei will das ökumenische Gebetstreffen in Nicäa verhindern

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Patriarch Bartholomaios I

24.11.2025

Meldung

Papst Leo XIV. habe seine Einladung nach Istanbul sofort angenommen, sagte der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios, im Gespräch mit der griechischen Zeitung “Kathimerini”. Dass man sich nicht nur im Phanar, sondern auch in Nicäa (heute Iznik) treffen wird, sei “hochsymbolisch”, so das Ehrenoberhaupt der weltweiten Orthodoxie: “Wir werden uns genau an dem Ort treffen, an dem das Erste Ökumenische Konzil einberufen wurde.” Das sei ein Zeichen der brüderlichen Beziehungen wie auch des “unerschütterlichen Engagements für die Vertiefung des theologischen Dialogs”, so Bartholomaios.

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Entführung erschüttert Nigeria

Entführung erschüttert Nigeria: Papst Leo XIV. fordert internationale Hilfe – Von über 300 am Wochenende entführten Schülern gelang mehr als 50 die Flucht. Die Behörden warnen vor Banditenkriminalität, die Bischofskonferenz fordert Schutzmaßnahmen

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Bischof aus Nigeria fordert von westlichen Ländern mehr Einsatz für verfolgte Christen – KIRCHE IN NOT
Nigeria: Hundert katholische Schüler entführt – Vatican News
Fides Dienst Nigeria
Fides Dienst Kamerun
Nigeria: Trumps Vorstoß | Mit offenen Karten – Im Fokus | ARTE
Kamerun – Geografie, Bevölkerung & Wirtschaft
Nicht nur Venedig: Heftige Überschwemmungen in Kamerun – Vatican News

4.11.2025

José García

Papst Leo XIV. hat angesichts der jüngsten Entführungswelle in Nigeria und Kamerun zu dringendem Gebet und internationaler Solidarität aufgerufen. “Mit sehr großer Trauer habe ich die Nachrichten über die Entführung von Priestern, Gläubigen und Schülern in Nigeria und Kamerun erfahren. Ich empfinde großen Schmerz, insbesondere für die vielen entführten Jungen und Mädchen und ihre beängstigten Familien”, erklärte das katholische Kirchenoberhaupt am Sonntag auf dem Petersplatz. Bei einer Begegnung mit Pilgern im Rahmen des Heiligen Jahres rief Leo XIV. eindringlich dazu auf, die Geiseln unverzüglich freizulassen, und appellierte an die zuständigen Behörden, die nötigen und zeitnahen Entscheidungen zu treffen, um deren Befreiung zu gewährleisten.

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Martin Lohmann verstorben

Martin Lohmann verstorben: Nachruf auf Publizisten und Lebensrechtler – Martin Lohmann wusste: Nur wenn eine Gesellschaft die Würde jedes Einzelnen achtet und schützt, kann sie sich als zivilisiert verstehen. Nun ist er im Alter von 68 Jahren verstorben – Martin Lohmann verstorben: Nachruf auf Publizisten und Lebensrechtler

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Martin Lohmann

24.11.2025

Cornelia Kaminski

Die deutsche Lebensrechtsbewegung trauert um einen ihrer profiliertesten Vertreter: Martin Lohmann, geboren am 14. März 1957 in Bonn, gestorben am 24. November 2025 im Alter von 68 Jahren. Der langjährige Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht prägte als bekanntes Mediengesicht wie kaum ein anderer die öffentliche Debatte um den Schutz des ungeborenen Lebens – vielen war er mit seiner unerschütterlichen Aufrichtigkeit und Klarheit ein Vorbild. Sein Einsatz für das Leben war dabei lebendiger Ausdruck seines Glaubens an einen Gott, der jedes Leben kennt und liebt – vom ersten Augenblick bis in die Ewigkeit.

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Trumps falscher Plan für die Ukraine *UPDATE

Donald Trump erpresst und bestraft im Ukraine-Krieg das Opfer, doch er hofiert und belohnt den Aggressor. An Gerechtigkeit und Völkerrecht ist er schlicht desinteressiert – Hl. Clemens bitte für uns

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*Hl. Clemens von Rom (23. November)
Clemens von Rom – Wikipedia

22.11.2025

Stephan Baier

Donald Trump will Frieden in der Ukraine, das ist anzuerkennen. Und er lässt nicht locker, startet immer neue Versuche – auch das ist angesichts des unsagbaren Leids der Ukrainer eine echte Leistung. Doch mit dem nun vorliegenden 28-Punkte-Plan setzt er genau die Fehler fort, die schon rund um sein Treffen mit Wladimir Putin in Alaska zum katastrophalen Scheitern und zu noch mehr Leid geführt haben: Trump hofiert den Aggressor, dem er den sprichwörtlichen roten Teppich ausrollt und reiche Beute in Aussicht stellt. Zugleich demütigt, beleidigt und bestraft er das Opfer des Krieges, weil er die Ukraine nicht als Verhandlungspartner behandelt, sondern als reine Verhandlungsmasse.

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Einheit ohne Vielfalt ist Tyrannei, Vielfalt ohne Einheit ist Zerfall

Wenn sich Papst Leo am Freitag in Iznik mit anderen Oberhäuptern der Christenheit trifft, hat er ein Apostolisches Schreiben zum Konzil von Nizäa dabei. Heute hat es der Vatikan veröffentlicht

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Türkischer Bischof bezeichnet ökumenische Beziehungen vor Papstbesuch als “ausgezeichnet”
Papst Leo XIV. im Libanon: Caritas sieht Besuch als “Schrei nach Hilfe” und Zeichen der Hoffnung – Vatican News
Vor Papstreise: “Reale Angst vor einem neuen Krieg im Südlibanon”

23.11.2025

Guido Horst

Kurz vor Beginn seiner ersten Auslandsreise in die Türkei und in den Libanon, wo Führer der Christenheit zusammen mit dem Papst des ersten Ökumenischen Konzils von Nizäa vor 1.700 Jahren gedenken, hat der Vatikan am Sonntag ein Apostolisches Schreiben von Leo XIV. zu diesem Anlass veröffentlicht.

Es sei eine glückliche Fügung, schreibt der Papst zu Beginn, dass “wir in diesem Heiligen Jahr, das unserer Hoffnung gewidmet ist, die Christus ist, zugleich das 1.700-jährige Jubiläum des ersten ökumenischen Konzils von Nizäa feiern, das im Jahr 325 das Bekenntnis zu Jesus Christus, dem Sohn Gottes, verkündet hat. Dies ist das Herz des christlichen Glaubens. Noch heute sprechen wir in der sonntäglichen Eucharistiefeier das Nizäno-Konstantinopolitanum, das Glaubensbekenntnis, das alle Christen verbindet. Es gibt uns Hoffnung in den schwierigen Zeiten, in denen wir leben, inmitten vieler Sorgen und Ängste, Bedrohungen durch Krieg und Gewalt, Naturkatastrophen, gravierenden Ungerechtigkeiten und Missständen, Hunger und Elend, unter denen Millionen unserer Brüder und Schwestern leiden.”

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Belarus lässt zwei katholische Priester frei

Politische Gefangene – “Zeichen des guten Willens und der Barmherzigkeit”: Nach einem Besuch von Kardinal Gugerotti hat Belarus zwei katholische Priester aus der Haft entlassen

Quelle
Belarus
Belarus: Zwei Geistliche überraschend freigelassen – Vatican News

21.11.2025

José García

In Belarus sind zwei römisch-katholische Priester nach mehrjährigen Haftstrafen freigelassen worden. Die staatliche belarussische Nachrichtenagentur Belta bezeichnet dies in ihrer deutschsprachigen Ausgabe als ein “Zeichen des guten Willens und der Barmherzigkeit” im Kontext des Heiligen Jahres 2025. Die katholische Kirche in Belarus dankte “allen, die zur Freilassung beigetragen haben”.

Freigelassen wurden Henryk Akalatowitsch und Andrzej Juchniewicz, die zuvor in politisch motivierten Verfahren zu langen Haftstrafen verurteilt worden waren. Belta spricht nun lediglich von “schweren Verbrechen gegen den Staat” und verzichtet auf frühere Vorwürfe wie Hochverrat oder sexuelle Delikte. Die deutsche katholische Nachrichtenagentur KNA erinnert daran, dass diese Anschuldigungen international als politisch motiviert eingestuft werden.

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