Ukraine

“Vergesst uns nicht”

“Vergesst uns nicht”: Ukrainischer Erzbischof Mokrzycki sendet Hilferuf in den Westen

Quelle
Neueste Nachrichten: Erzbischof Mieczysław Mokrzycki (catholicnewsagency.com)
Ukraine: “Unsere Waffe ist das Gebet” – Vatican News

Von Martin Grünewald

28. August 2024

Mit einem eindringlichen Hilferuf hat sich Mieczysław Mokrzycki, der Erzbischof von Lemberg und zugleich Vorsitzender der ukrainischen Bischofskonferenz, an die westliche Öffentlichkeit gewandt. “Der Krieg dauert fort, und seine Opfer sind unschuldige, verstümmelte und vom Hass verletzte Menschen”, sagte er bei einem Gottesdienst in Aigen bei Linz im Dreiländereck von Österreich, Deutschland und Tschechien. Mokrzycki sprach dort in einem Interview mit CNA Deutsch.

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Selenskyj weist Sorge des Papstes bezüglich Religionsfreiheit zurück

Neues Ukraine-Gesetz – Der ukrainische Präsident sieht Papst Franziskus von Russlands Propaganda beeinflusst. Das neue Gesetz, Grund der Papst-Kritik, schütze die “Ukrainische Orthodoxie vor der Abhängigkeit von Moskau”

Quelle
Ukraine – Wikipedia
Ukraine: Caritas sieht katastrophale Lage nach russischen Angriffen – Vatican News

28.08.2024

Meldung

Nachdem Papst Franziskus Kritik am neuen ukrainischen Gesetz geübt und seine Sorge um die Religionsfreiheit geäußert hatte, verteidigte es der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit dem Worten: Russische Propaganda hätte den Papst zu der Kritik verleitet. Laut einem Bericht der katholischen Nachrichtenagentur (KNA) vom Mittwoch äußerte sich Selenskyj am Dienstagabend bei einer Pressekonferenz in Kiew.

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‘Schutz vor Ideologie’

Ukrainischer Großerzbischof verteidigt Gesetz, das russisch-orthodoxen Einfluss begrenzen soll

Ukrainischer Großerzbischof verteidigt Gesetz, das russisch-orthodoxen Einfluss begrenzen soll (catholicnewsagency.com)
Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk
Selenskyj lehnt Papst-Mediation ab: “Putin tötet nur” – ZDFheute

Von Jonah McKeown

Redaktion – Freitag, 23. August 2024

Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk, das Oberhaupt der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, hat in dieser Woche ein neues ukrainisches Gesetz verteidigt, das darauf abzielt, den Einfluss der russisch-orthodoxen Kirche im Land zu begrenzen, weil diese die Invasion und das Regime von Wladimir Putin unterstützt.

Schewtschuk, der sich seit Beginn des Krieges häufig zur Verteidigung der Ukraine geäußert hat, sagte, Russland habe die russisch-orthodoxe Kirche “als Instrument der Militarisierung” benutzt. Das neue Gesetz solle Schutz vor der Ideologie und den Erzählungen bieten, dass die Ukraine Teil der “russischen Welt” sei, berichtete Crux.

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Kardinal Woelki will Not der Opfer des Ukraine-Kriegs in den Mittelpunkt rücken

Nach seinem sechstägigen Ukraine-Besuch hat der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki erklärt: “Ich möchte die Not der Kriegsopfer und Flüchtlinge wieder in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken” *UPDATE

Quelle
Erzbistum Köln für Unternehmens-Erscheinungsbild ausgezeichnet (catholicnewsagency.com)
*”Priester leisten großartige Arbeit” | Die Tagespost (die-tagespost.de)

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Redaktion – Mittwoch, 21. August 2024

Nach seinem sechstägigen Ukraine-Besuch hat der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki erklärt: “Ich möchte die Not der Kriegsopfer und Flüchtlinge wieder in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken. Sie wird angesichts der vielen Militärfragen leider oft vergessen.”

Die Erzdiözese Köln berichtete zusammenfassend über die Reise in die Ukraine, in der seit dem russischen Angriff im Februar 2022 Krieg herrscht: “Die Eindrücke, die Kardinal Woelki auf der Reise in den Begegnungen mit den Menschen gewonnen hat, sind zahlreich und nachhaltig. Er ist mit Kriegsopfern und Trauernden zusammengetroffen, mit Überlebenden von Angriffen, mit Menschen, die in der Not helfen, und Menschen, die weiter kämpfen wollen.”

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Verdrängung statt Widerstand

Wie sich die russische Gesellschaft angesichts der Ukraine-Offensive verhält: Mehr als 120 000 Menschen aus dem Gebiet Kursk sind aufgrund des Vordringens der Kiewer Truppen auf russisches Territorium bereits geflüchtet. Putin, der den Krieg begonnen hat, um angeblich Russen in der Ukraine zu “retten”, ist nicht in der Lage, völkerrechtlich anerkannte russische Gebiete zu schützen. Doch das rüttelt die russische Gesellschaft nicht auf und führt zu keinen Massenprotesten. Stattdessen scheint eine Decke der Passivität oder sogar des Desinteresses über ganz Russland gelegt zu sein

Quelle
“Jetzt ist nichts mehr unmöglich”: Wie “revolutionär” ist Putin? | BR24
“Im rosaroten Nebel”: Islamisten setzen Putin unter Druck | BR24
Ein Tag des Iwan Denissowitsch: Erzählung

22.08.2024

Daria Boll-Palievskaya

“Sehr geehrter Wladimir Wladimirowitsch, wir – Bewohner des Gebiets Kursk – wenden uns an Sie. (…) Wir haben die militärische Spezialoperation von Anfang an unterstützt, wir haben unserer Armee geholfen und helfen weiterhin.

Wir haben unser Land verloren, wir haben unsere Häuser verloren, wir sind unter Beschuss geflohen, viele ohne Papiere. Wir bitten um Hilfe, wir sind allein geblieben”, so die verzweifelte Videobotschaft der Bewohner des Gebiets Kursk, aufgenommen am 8. August, die das russische Internet in Aufruhr versetzte. Viele Nutzer sympathisieren mit den Flüchtlingen, andere wiederum fragen sich, warum die Menschen, die den Krieg unterstützt haben, dachten, er würde sie nicht betreffen.

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Kiew spaltet die Gläubigen

Das ukrainische Parlament beschließt ein Verbot der früher mit Moskau verbundenen Orthodoxie im Land. Ein Akt der Weisheit und Friedensliebe ist das nicht

Quelle
Russland: Kollekte für Vertriebene und Militärgeistliche gesucht – Vatican News

21.08.2024

Guido Horst

Es steht nicht gut um die Ukraine. Die russische Armee stößt im Donbass immer weiter vor, während der Landgewinn ukrainischer Truppen in der russischen Region Kursk vielleicht als Faustpfand bei Verhandlungen dienen könnte, aber die Bereitschaft des Kremls zu eben solchen Gesprächen erst einmal auf Null gesenkt hat.

Zudem lässt das am Wochenende von der Bundesregierung verkündete Moratorium für weitere Finanzhilfen für die Ukraine vermuten, dass im Westen der Wille schwächelt, das ukrainische Vorgehen im Kampf gegen den russischen Aggressor immer weiter zu unterstützen, wenn kein Ende der Eskalations-Spirale in Sicht ist. Putin klein zu kriegen oder Russland zu besiegen, ist keine realistische Option. Es muss eine Exit-Strategie her, um das Töten zu beenden, und die hat der Vorstoß der Ukraine auf russischem Boden Richtung Kursk nicht gebracht.

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Woelki: Kirche in der Ukraine zuverlässiger Anker

Der Kölner Erzbischof zieht im Gespräch mit der “Tagespost” eine positive Bilanz seines Solidaritätsbesuchs in der Ukraine

Quelle
Kardinal Woelki: “Zwiespältiges Lebensgefühl” in der Ukraine | Die Tagespost (die-tagespost.de)
ukrainisch-griechisch-katholisch: eintauchen in eine andere Welt

20.08.2024

Vorabmeldung

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat auf seiner Solidaritätsreise in die Ukraine zahlreiche Gespräche mit Bischöfen, Priestern und Ordensleuten unterschiedlichster Gemeinschaften geführt. Im Gespräch mit dieser Zeitung erklärte er am Montag, “praktisch unisono” sei dabei die Auffassung deutlich geworden, dass die Ukrainer von Russland in keiner Weise beherrscht werden wollen. Wörtlich erklärte der Kölner Erzbischof: “Die griechisch-katholischen Bischöfe befürchten beispielsweise, dass ihre Priester und deren Familien erneut in Gulags müssen und ihre Kirche nach langen Jahren im Untergrund wieder in großer Gefahr ist”.

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