Es ist auch unser Krieg
Seit tausend Tagen hält die Ukraine einem brutalen Eroberungs- und Vernichtungskrieg stand – aus vielen Wunden blutend, doch zum Überleben in Freiheit entschlossen


Quelle
In kontroverser Rede plädiert Putin für neue „Weltordnung“
19.11.2024
Seit tausend Tagen sieht sich die Ukraine einem massenmörderischen Krieg ausgesetzt, einem Krieg, der an vielen Fronten geführt wird: nicht nur an einer mehr als tausend Kilometer langen Frontlinie im Osten des Landes, sondern landesweit gegen die Zivilbevölkerung. Täglich regnen Kampfdrohnen, Raketen und Gleitbomben auf die Ukrainer herab – auf Schulen, Kindergärten, Wohnsiedlungen, Krankenhäuser und zivile Infrastruktur. Millionen Menschen wurden aus ihren Häusern, Dörfern und Regionen vertrieben. Hunderttausende Soldaten starben auf beiden Seiten. Zehntausende Kinder wurden ihren Eltern entrissen und nach Russland verschleppt.
Ukraine: 1.000 Tage Krieg
Suche nach gangbaren Wegen zum Frieden für die Ukraine – Eine Reflexion tausend Tage nach Beginn des Konflikts in der Ukraine – von unserem Chefredakteur Andrea Tornielli
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Quelle
Ukraine: 1.000 Tage Krieg – Unicef fordert Schutz für Kinder – Vatican News
Parolin: „Wir dürfen nicht vor der Unabwendbarkeit des Krieges kapitulieren“ – Vatican News
Andrea Tornielli
Tausend Tage. Tausend Tage sind seit dem 24. Februar 2022 vergangen, als die Armee der Russischen Föderation auf Befehl von Präsident Wladimir Putin die Ukraine angriff und dort einmarschierte. Tausend Tage und eine unbestimmte – aber sehr hohe – Zahl von Toten, Zivilisten und Militärs, von unschuldigen Opfern wie Kindern, die auf den Straßen, in Schulen und in ihren Häusern getötet wurden. Tausend Tage und Hunderttausende von Verwundeten und Traumatisierten, die ein Leben lang behindert bleiben werden, Familien, die obdachlos geworden sind. Tausend Tage und ein gemartertes und verwüstetes Land. Nichts kann diese Tragödie rechtfertigen, die schon früher hätte gestoppt werden können, wenn alle auf das gesetzt hätten, was Papst Franziskus die „Friedenspläne“ nannte, anstatt sich der vermeintlichen Unausweichlichkeit des Konflikts zu ergeben.
Russlands Krieg – Wirtschaft im Würgegriff der Waffen
Die massiven Militärausgaben Russlands scheinen nicht nur die wirtschaftliche Stabilität zu gefährden, sondern führen auch zur Vernachlässigung sozialer und zivil-wirtschaftlicher Investitionen

Quelle
Dramatischer dritter Kriegswinter | Die Tagespost
Gas als Waffe | Die Tagespost
17.11.2024
Daria Boll-Palievskaya
Russlands Wirtschaft steht unter dem Einfluss massiver Militärausgaben, die im kommenden Jahr 13,5 Billionen Rubel (etwa 124,5 Milliarden Euro) erreichen sollen. Das geht aus dem Gesetzentwurf zum Haushaltsbudget für 2025 bis 2027 hervor, wie das unabhängige russische Wirtschaftsportal „The Bell“ berichtete. Dies stellt eine Steigerung um 25 Prozent gegenüber dem laufenden Jahr dar, so „The Bell“. Im Jahr 2024 wurde bereits ein Rekord von 10,4 Billionen Rubel (96 Milliarden Euro) für den Verteidigungssektor veranschlagt.
Papst: Gebetsaufruf für Frieden Ukraine und Nahost
Papst Franziskus wird nicht müde, an die leidende Zivilbevölkerung in der Ukraine zu erinnern und zu Frieden zu mahnen. Das Land wurde zuletzt mit einer Rekordzahl von russischen Angriffen überzogen, wie unter anderem Großerzbischof Schewtschuk berichtete. Auch auf die Konflikte in Nahost und Myanmar kam der Papst bei der Generalaudienz zu sprechen
„Vergessen wir nicht die Länder im Krieg“, so Franziskus eindringlich bei seiner Generalaudienz an diesem Mittwoch auf dem Petersplatz. „Brüder und Schwestern, die gemarterte Ukraine leidet! Vergessen wir nicht die Ukraine“, appellierte Franziskus, der erneut zum Gebet für das leidende Land aufrief.
Michail Schischkin – Frieden oder Krieg *UPDATE
Frieden oder Krieg: Russland und der Westen – eine Annäherung *UPDATE

Rezensionen
Die russische Schweiz: Ein literarisch-historischer Reiseführer (Antiquariat)
Eine unmögliche Geschichte: Als Politik und Bürger Berge versetzten
Michail Schischkin: „Die Schweiz sollte alle Sanktionen mittragen“
*Michail Schischkin – SRF Schweizer Literatur
Autor Schischkin: Auch Schweizer Fehler führten zum Krieg in der Ukraine (watson.ch)
Michail Schischkin: Russlands Kultur ist verseucht | Tages-Anzeiger (tagesanzeiger.ch)
*Michail Schischkin hält Schillerrede 2024 – SWR Kultur
Die Eroberung von Ismail
Ein einzigartiger Austausch über ein fremdes nahes Land
Gibt es Anlass, Moskau zu fürchten? Hat womöglich Russland Grund, dem Westen zu misstrauen? Wodurch werden die Spannungen zwischen Ost und West befeuert? Und lassen sie sich lösen?
Der langjährige ARD-Korrespondent Fritz Pleitgen und der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller Michail Schischkin erzählen von ihren Erfahrungen mit Russland und dem Westen und den Gegensätzen und Spannungen, die sich seit einigen Jahren wieder verschärfen: Zwei profunde Kenner, die erkunden, wie es nach der Ära der Entspannungspolitik und dem vermeintlichen Ende der Ost-West-Konfrontation zu der angespannten aktuellen Lage kommen konnte.
35 Jahre Mauerfall
35 Jahre Mauerfall: Wie Johannes Paul II. dabei half, Deutschland zu vereinen
Von Rudolf Gehrig
Vatikanstadt – Samstag, 9. November 2024
Als die Menschen am Abend des 9. November 1989 den Fernseher einschalteten, trauten viele ihren Augen nicht: Die Berliner Mauer, ein Bauwerk, das die Stadt seit fast dreißig Jahren entzweite und unüberwindbar schien, war gefallen.
Dieses Ereignis vor 35 Jahren löste eine Kettenreaktion aus, die letztlich zum Untergang der Sowjetunion und zum Ende des Kommunismus in Europa führte. Für viele Menschen in Europa ist es bis heute ein Wunder – andere sehen darin auch das Wirken eines Mannes, der vor zehn Jahren von Papst Franziskus heiliggesprochen wurde.
Bildung in Russland – Patriotismus als Pflichtfach
Mit der zunehmenden Propagierung patriotischer Werte verfolgt der Kreml das Ziel, die nächste Generation für den Staat zu formen. Ein bedenklicher Trend, der sich tief im russischen Bildungssystem verankert

Quelle
Es gibt ein anderes Russland
Russland: ein neues Schulfach mit alten Wertvorstellungen – News – SRF
Krieg in der Ukraine – Russlands Annexion ukrainischer Gebiete und die Folgen
08.11.2024
Daria Boll-Palievskaya
Am 30. September beging Russland den zweiten Jahrestag der sogenannten „Wiedervereinigung“ – ein Euphemismus für die Annexion der ukrainischen Gebiete Saporischschja, Donezk, Luhansk und Cherson. Präsident Wladimir Putin hielt zu diesem Anlass eine Fernsehansprache, in der er erneut den „befreienden Charakter“ der „militärischen Sonderoperation“ betonte, den Westen für den Konflikt verantwortlich machte und die russischen Soldaten in der Ukraine lobte.

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