Vatikan und Italien erörtern Möglichkeiten für Ukraine-Friedensdialog
Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni hat das Vermittlungsangebot des Vatikans im Ukraine-Krieg bestätigt. Laut dem Palazzo Chigi, dem Büro der Ministerpräsidentin, führte Meloni am Dienstag ein Telefonat mit Papst Leo XIV., in dem sie die Bereitschaft des Heiligen Stuhls für mögliche Verhandlungen erörterte
Meloni erklärte, dass das Telefonat mit Papst Leo XIV. direkt auf ihre Gespräche mit US-Präsident Donald Trump und anderen europäischen Staatschefs gefolgt sei. Dabei sei sie gebeten worden, die Option des Vatikans als Verhandlungsort zu prüfen – eine Möglichkeit, die der Papst bestätigte.
Bereits am Montagabend hatte Donald Trump nach einem Gespräch mit Russlands Präsident Wladimir Putin die Aussicht auf baldige Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine im Vatikan in den Raum gestellt.
Das diplomatische Gewicht des Vatikans ist gewachsen
Auch nach dem Telefonat zwischen Trump und Putin sollte man sich keine allzu große Hoffnung auf baldige Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine machen. Einen Hoffnungsschimmer gibt es aber: den neuen Papst

Quelle
Zum Frieden muss Putin gezwungen werden | Die Tagespost
“Er sieht nett aus und ist schlau”: Stimmen vom Petersplatz zu Leo XIV.
Ukraine (835)
20.05.2025
Dreieinviertel Jahre sind seit der großangelegten russischen Invasion der Ukraine im Februar 2022 vergangen. Was man aus dem für beide Seiten blutigen und verlustreichen Krieg, dessen Ende wohl ziemlich jeder herbeisehnt, insbesondere die leidgeprüften Ukrainer, bislang lernen konnte: Mit der voreiligen Verkündigung unmittelbar bevorstehender Waffenstillstands-, ja sogar Friedensverhandlungen, sollte man vorsichtig sein. Schon oft war man in der Vergangenheit an einem ähnlichen Punkt – und die Kampfhandlungen nahmen kein Ende.
Ukraine-Krieg: Papst Leo trifft sich mit Selenskyj
Papst Leo XIV. hat sich am Sonntag im Vatikan kurz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen, der anschließend betonte, dass “die Autorität und die Stimme des Heiligen Stuhls eine wichtige Rolle bei der Beendigung dieses Krieges spielen können”
Quelle
Sonntag: Selenskyj trifft Vance und Rubio in Rom | MDR.DE
Ukraine-Ticker: Selenskyj dankt Papst für Unterstützung | BR24
Von Victoria Cardiel
Vatikanstadt – Montag, 19. Mai 2025
Papst Leo XIV. hat sich am Sonntag im Vatikan kurz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen, der anschließend betonte, dass “die Autorität und die Stimme des Heiligen Stuhls eine wichtige Rolle bei der Beendigung dieses Krieges spielen können”.
In einer auf dem sozialen Netzwerk X veröffentlichten Nachricht bedankte sich das ukrainische Staatsoberhaupt beim Papst für das Treffen: “Nach der Messe zur Amtseinführung hatten wir ein Treffen mit Papst Leo XIV. Wir danken Seiner Heiligkeit für die Audienz.”
Friedensgespräche für die Ukraine?
Friedensgespräche für die Ukraine? Zwischen Skepsis und Hoffnung
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Quelle
Papst: Geschichte schreiben die Friedensstifter – Vatican News
Während am Donnerstag in Istanbul neue Friedensverhandlungen im Russland-Ukraine-Krieg stattfinden sollen, spricht Pater Aleksej Samsonov, Programmdirektor von Radio Maria Ukraine, im Interview mit Radio Horeb über vorsichtige Hoffnung, politische Skepsis – und die geistliche Kraft des Gebets
“Nie wieder Krieg!” Mit diesen Worten wandte sich Papst Leo XIV. bei seinem ersten öffentlichen Gebet am vergangenen Sonntag an die Welt. Ein kraftvoller Friedensappell – und ein Hoffnungszeichen inmitten eines Krieges, der seit mehr als drei Jahren die Ukraine verwüstet. In dieser angespannten Lage sprach Radio Horeb mit Pater Aleksej Samsonov, Programmdirektor von Radio Maria Ukraine, über die bevorstehenden Friedensverhandlungen, den Zustand der ukrainischen Gesellschaft und die geistige Mission seines Senders.
Ukraine: Selenskyj lädt Leo XIV. ein
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selensky hat dem neuen Papst Leo XIV. für seine Friedensbotschaft gedankt – und um Unterstützung des Vatikans gebeten, damit die von Russland deportierten ukrainischen Kinder zu ihren Familien zurück können
Vatikansprecher Matteo Bruni bestätigte ein Telefonat Selenskyjs mit dem neuen Papst; allerdings sagte er nicht, wer wen angerufen hat. Der ukrainische Präsident berichtete, er habe mit Leo XIV. telefoniert und ihn in sein Land eingeladen. Das teilte Selenskyj am Montagmittag in den sozialen Medien mit. Das Gespräch sei “sehr herzlich und wirklich substantiell” gewesen, so der Präsident.
Er habe den Papst eingeladen, der Ukraine einen apostolischen Besuch abzustatten, schrieb er. Und: “Ein solcher Besuch würde allen Gläubigen und unserem ganzen Volk echte Hoffnung bringen.” Er habe Leo XIV. für seine Unterstützung der Ukraine und des gesamten Volkes gedankt. Weiter hieß es: “Wir schätzen seine Worte über die Notwendigkeit eines gerechten und dauerhaften Friedens für unser Land und die Freilassung der Gefangenen sehr.”


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