“Krisenhafte Situation”
“Krisenhafte Situation”: Pro-LGBT-Grundtext scheitert beim “Synodalen Weg”

Quelle
Die Tagespost – Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Synodaler Weg: 21 tapfere Bischöfe sperren Grundtextbeschluss zur Veränderung der Sexualmoral
Der Brief an die Galater, Kapitel 1 – Universität Innsbruck (uibk.ac.at)
Von Martin Bürger
Frankfurt, 8. September 2022 (CNA Deutsch)
Eine knappe Sperrminorität von 21 Bischöfen hat am Donnerstagabend verhindern können, dass ein Grundtext offiziell beschlossen wurde, der massive Änderungen in der kirchlichen Sexualmoral gefordert hätte – darunter die Legitimierung von praktizierter Homosexualität.
Reaktion von Bischof Bätzing
Bischof Georg Bätzing, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), sagte im Anschluss an das Votum, dem eine hastig herbeigeführte längere Pause folgte, es handle sich um eine “krisenhafte Situation für die Synodalität”.
Ehemaliger Churer Generalvikar verurteilt “Ideologie” des “Synodalen Wegs”
“die Kirche dürfe in keiner Weise hinsichtlich ihrer Aufgabe und Zuständigkeit mit der politischen Gemeinschaft verwechselt werden”
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Berlin, 31. August 2022 (CNA Deutsch).
Der ehemalige Generalvikar des Schweizer Bistums Chur, Martin Grichting, hat sich in einem Gastkommentar in der Tageszeitung “Die Welt” (Mittwoch) zur seiner Meinung nach “als selbstverständlich stillschweigend vorausgesetzte Ideologie” beim deutschen “Synodalen Weg” geäussert.
Diese “Ideologie” besage: “Nicht mehr der sich selbst offenbarende Gott und damit das Evangelium sowie die kirchliche Überlieferung sind für die Kirche massgebend, sondern die zeitgenössische, postchristliche Weltanschauung.”
Kurienkardinal Koch sieht Schwierigkeiten in Ökumene
Kurienkardinal Kurt Koch benennt im Vorfeld der Vollversammlung des Weltkirchenrates in Karlsruhe Schwierigkeiten, die einer Vertiefung der Einheit der Kirchen im Weg stehen könnten. Den Synodalen Weg in Deutschland sieht Koch mit Sorge
“Heute stehen wir vor der Schwierigkeit, dass wir noch immer keine gemeinsame Sicht des Ziels der Ökumene haben”, sagte der “Ökumeneminister” des Vatikan dem “Badischen Tagblatt” (Donnerstag). “Jede Kirche hat ihre eigene Vorstellung von der Einheit ihrer Kirche und steht deshalb in der Versuchung, diese Vorstellung auch auf das Ziel der Ökumene zu übertragen”, so Koch.
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) beispielsweise habe “ihr innerprotestantisches Ökumenemodell entwickelt und neigt nicht selten dazu, es auch in der Beziehung zu uns anzuwenden”, so der katholische Geistliche. “Es kann in der Ökumene aber nicht darum gehen, dass man dem Partner etwas aufdrängen will. Man muss vielmehr im Dialog herausfinden, was uns gemeinsam ist”, sagte Koch, der die Vatikan-Delegation bei dem Ökumene-Treffen in Karlsruhe anführen wird. Von Ende August bis 8. September treffen sich Vertreter aus 350 Kirchen zur Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in Karlsruhe.
‘Dialog über Dienste und Ämter in der Kirche’
Papst Franziskus kündigt Dialog über Dienste und Ämter in der Kirche an

Quelle
Tonsur
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Vatikanstadt, 24. August 2022 (CNA Deutsch)
Papst Franziskus hat am Mittwoch angekündigt, “in den kommenden Monaten in einer noch festzulegenden Weise einen Dialog mit den Bischofskonferenzen” über die verschiedenen Dienste und Ämter in der Kirche zu beginnen. Auf diese Weise solle der “Reichtum der Erfahrungen” mit jenen Diensten gemacht werden, die in den letzten 50 Jahren eingeführt worden sind – “und zwar sowohl mit den institutionalisierten Diensten (Lektoren, Akolythen und seit kurzem auch Katecheten) als auch mit den ausserordentlichen und faktischen Diensten”.
Das Ende der Neuzeit/Macht **UPDATE
Romano Guardini spricht als einer der ersten seiner Generation vom Ende der Neuzeit

Quelle
*Aufbruch zum geistigen Kampf
US-Bischof Aquila im Interview: “Viele sind beunruhigt von den Ideen des ‘Synodalen Wegs'”
**Das Ende der Neuzeit
Wenn sich die Welt von Christus abwendet
Romano Guardini spricht als einer der ersten seiner Generation vom Ende der Neuzeit. In seinem Essay setzt er sich mit einem neuen, von der damaligen Geschichtsschreibung noch unbenannten Zeitalter auseinander. Der Glaube an Fortschritt und Machbarkeit ist in einen tiefen Kulturpessimismus umgeschlagen. Der Mensch wird auf seine Grenzen verwiesen, bekommt dadurch aber die Chance, im Ruf Gottes neu zu leben.
Der zweite Beitrag dieses Bandes ‘Die Macht’ knüpft hier an. Nach der Erfahrung des Nationalsozialismus stellt sich die Frage nach dem Umgang mit Macht und deren Missbrauch in aller Schärfe.



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