Sozialkompetenz

Schweiz

Kanton Schwyz 2014 im Vatikan

2014 wird der Kanton Schwyz offizieller Gastkanton bei der Vereidigung der neuen Rekruten der Schweizergarde in Rom sein. Dieses Jahr ist der Kanton Zug Gastkanton. Die Vereidigung findet jedes Jahr am 6. Mai statt, in Erinnerung an den sogenannten „Sacco di Roma“, die Plünderung Roms durch die Armee Kaiser Karls V. im Jahr 1527. Damals fielen 147 Schweizer Soldaten, die Papst Clemens VII. (1523-1534) verteidigten. Die gegenwärtig rund 110 Mann zählende Schweizergarde bewacht die Päpste und ihren Palast seit 1506.

kipa 26.02.2013 mw

Aphorismus vom 22. Februar 2013 zenit.org

Hier ist mein Geheimnis

Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

– Antoine de Saint-Exupéry

Jubiläumsjahr Dom Helder Camara

Der Optimist Gottes

Klein von Gestalt, ist und bleibt Dom Helder Camara einer der ganz Grossen der Christenheit im 20. Jahrhundert. Er wurde am 7. Februar 1909 in Fortaleza im Nordosten Brasiliens geboren, als 22-Jähriger schon zum Priester geweiht, arbeitete in Rio de Janeiro in leitender Stellung im brasilianischen Bildungsministerium, gab den Anstoss zur Gründung der Brasilianischen Bischofskonferenz (1952) und des Lateinamerikanischen Bischofsrates CELAM (1955). Seit 1964 Erzbischof von Olinda und Recife, setzte er sich unermüdlich für die Armen und für Gerechtigkeit ein.

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Caritas in Veritate ist Meilenstein der kath. Soziallehre

BKU würdigt Papst Benedikts XVI. Beitrag zur Katholischen Soziallehre

München, 12. Februar 2013, ZENIT.org – BKU

Der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) hat die Rücktrittsankündigung Papst Benedikts XVI. mit Respekt und Bedauern zur Kenntnis genommen und seinen Beitrag zur Katholischen Soziallehre gewürdigt. „Die 2009 erschienene Sozialenzyklika ‚Caritas in Veritate‘ (Liebe in der Wahrheit) ist ein Meilenstein in der Weiterentwicklung der Katholischen Soziallehre2, so die BKU-Vorsitzende Marie-Luise Dött. Sie hebt hervor, dass der Papst sich in diesem Lehrschreiben unzweideutig zum Markt als zentraler Institution der Wirtschaft bekennt, gleichzeitig aber betont habe, dass er ‚in das Netz eines grösseren sozialen und politischen Umfelds eingebunden‘ (CiV 35) und ‚auf das Erlangen des Gemeinwohls ausgerichtet‘ (CiV 36) sein müsse.

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„Test für die Glaubwürdigkeit der Kirche“

Wie lässt sich das biblische Bild vom barmherzigen Samariter im modernen Gesundheitssystem umsetzen?

Eichstätt, Die Tagespost, 11.02.2013

Wie lässt sich das biblische Bild vom barmherzigen Samariter im modernen Gesundheitssystem umsetzen? Damit beschäftigten sich über fünfzig Experten bei einer Tagung zum Welttag der Kranken in Eichstätt. Die Kirchen besitzen viele Schätze, die zum Wohl der Kranken gehoben werden sollten.  Von Clemens Mann

Kein anderes biblischen Bild fordert Christen so eindringlich zur besonderen Sorge für Kranke und Notleidende auf, wie das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter. Die christliche Caritas, die Jesus in seinem Bildwort anmahnt, ist und bleibt ein konstituierendes Wesensmerkmal von Kirche – auch in der heutigen Zeit –, an der sich nach Papst Benedikt XVI. die Wahrheit des Glaubens erweisen kann.

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10. Februar Tag der Kinderhospizarbeit

Der Deutsche Hospizverein e.V.

Rom, 10. Februar 2013, ZENIT.org, Britta Dörre

1896 schuf der norwegische Künstler Edvard Munch (1863-1944) die Lithographie „Der Tod im Krankenzimmer“, um den traumatischen Verlust seiner Schwester Sophie im Kindesalter zu verarbeiten. Die Kranke ist sitzend, mit dem Rücken zum Betrachter dargestellt. Die ganze Familie ist um sie im Raum versammelt, um der Kranken beizustehen. Munch stellte die Szene aus der Sicht der Familienangehörigen dar. Jeder von ihnen steht stumm für sich, allein, verzweifelt und in sich gekehrt im Raum.Die Gesichter sind gezeichnet von unendlicher Trauer und stummem Entsetzen. Der Tod des Mädchens ist unabwendbar. Es ist die Zeit gekommen, voneinander Abschied zu nehmen.

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Proteste in Tunesien

Gesellschaft am Scheideweg

Tausende von Menschen haben an diesem Freitag in Tunis an der Beerdigung des Oppositionsführers Chokri Belaïd teilgenommen. Der Mord an dem säkularen Anwalt und Menschenrechtler hat schwere Unruhen ausgelöst im Ursprungsland des Arabischen Frühlings. Für diesen Freitag hat der Gewerkschaftsverband UGTT zu einem Generalstreik aufgerufen, es wird mit neuen Auseinandersetzungen gerechnet. Opposition und Angehörige Belaïds machen die islamistische Regierungspartei Ennahda verantwortlich für den Mord. Der Ministerpräsident Hamadi Jebali stösst mit seinem Vorschlag, angesichts der Krise eine überparteiliche Technokratenregierung zu bilden, auf heftigen Widerstand in den eigenen islamistischen Reihen.
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