Vatikan-Finanzaufsicht
„Reformen gehen weiter“
Der Direktor der Vatikan-Finanzaufsicht (AIF), René Brülhart, rechnet unter dem neuen Papst Franziskus mit weiteren Reformen im Kampf gegen Geldwäsche. „Ich glaube, es gibt kein Zurück“, sagte Brülhart dem „Spiegel“.
Es gehe heute darum, ein effektives System aufzubauen, um möglichen Missbrauch – sei es Geldwäsche, Korruption, Terrorfinanzierung oder Steuerhinterziehung – frühzeitig zu erkennen und die notwendigen Massnahmen zu ergreifen, sagte der Schweizer gegenüber der „Sonntagszeitung“. Seit 2010 gebe es ein klares Bekenntnis der Kirche zum Kampf gegen Geldwäsche und nichts deute auf eine Umkehrung dieses Kurses hin. Im Gegenteil sei „eine positive Bewegung in Gang gekommen, die auch weitergehen wird“, so Brülhart.
Dem Vergessen entrissen
Gemeinschaft Sant’Egidio gedenkt einsam Verstorbener
Rom, 13. März 2013, zenit.org santegidio
Am 11. März 2013 sind vor dem Altar der Würzburger Marienkapelle rechts und links zwei Kerzenständer aufgebaut. Während Namen verlesen werden, gehen Einzelne aus ihren Bänken nach vorne, entzünden eine Kerze und stellen sie zu den anderen. Es ist eine bunte und ungewöhnliche Gottesdienstgemeinde, die sich hier versammelt hat: Junge und Alte, bürgerlich gekleidete und Menschen, denen man ansieht, dass es das Schicksal mit ihnen nicht gut gemeint hat – früh gealterte Gesichter, manche sichtlich von körperlichen Beschwerden geplagt. Doch die meisten lassen es sich nicht nehmen, eine Kerze anzuzünden, wenn sie einen ihnen wichtigen Namen hören.
BKU freut sich über Papst Franziskus
Dött: Wir sind Weltkirche!
Rom, , zenit.org/BKU
Der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) freut sich über die Wahl von Papst Franziskus „Die Entscheidung für einen Argentinier italienischer Abstammung bringt auf wunderbare Weise zum Ausdruck, dass wir Weltkirche sind“, sagte die BKU-Vorsitzende Marie-Luise Dött. Die Schlichtheit seines Auftrittes gestern Abend habe sie sehr berührt, so Dött. Sein Name „Franziskus“ und sein persönlich bescheidener Lebensstil in Buenos Aires seien gerade für Unternehmer eine Ermutigung, bei aller notwendigen Beschäftigung mit den weltlichen Dingen, sich von diesen nicht den Blick auf ihre christliche Berufung verstellen zu lassen und diese immer neu zu entdecken.
„Kinder von Homs zeichnen wieder Bäume“
Syrien
Die Kämpfe zwischen der regierungsnahen Armee und der Opposition in Syrien dauern an. Dennoch versuchen die Menschen vor Ort ein möglichst „normales“ Leben zu führen. Das gelte auch in der fast komplett zerstörten Stadt Homs, berichtet der Jesuitenpater Ziad Hilal gegenüber Radio Vatikan. Er leitet in Homs ein Zentrum für 1300 Kinder.
„Die Lage in Homs hat sich verbessert. Es gibt weniger Feuergefechte und die Schulen funktionieren zum Glück wieder. Das trifft aber nicht für das Stadtzentrum zu. Dort leben weiterhin 77 Christen abgeschottet von der Welt. Ich kenne Leute, die schon seit eineinhalb Jahren die Stadt nicht verlassen haben. Alle haben einen Wunsch, nämlich dass es zu einer friedlichen Lösung kommt.“
Anwälte der Menschheit
Es sind die Politiker, die sich mehr den Menschen zuwenden müssen, nicht Papst und Bischöfe
Die Tagespost, 6. März 2013, von Stefan Rehder.
Man kann ihn kaum noch ertragen. Den anschwellenden Bocksgesang von Politikern, die mit Blick auf das bevorstehende Konklave eine den Menschen zugewandtere Kirche fordern. In Wirklichkeit ist niemand heute den Menschen – dem Einzelnen genauso wie der Masse – mehr zugewandt als die Kirche und ihre Hirten. Was auch nicht anders sein kann. Denn erst wer in jedem Menschen ein Kind Gottes zu erblicken vermag, für dessen Erlösung Gott Mensch wurde und sich am Kreuz hingab, dem verbietet es sich, sie nach Massstäben der Welt in Arme und Reiche, Junge und Alte, Gesunde und Kranke, Produktive und Unproduktive zu kategorisieren.
Neuausrichtung des Inlandengagements des Fastenopfers
Gemeinsame Mitteilung der SBK, des Fastenopfers und der RKZ
Im Rahmen seiner Strategie für die nächsten Jahre hat das Fastenopfer (FO) beschlossen, sämtliche Aktivitäten und den Einsatz der Spendengelder noch vermehrt auf den Kernauftrag „Förderung der globalen Gerechtigkeit und Armutsreduktion im Süden aus christlicher Sicht“ auszurichten.
Diese Entscheidung hat Folgen für das Engagement des FO in der Schweiz. Seit seiner Gründung hat es sich im Inland für eine lebendige und glaubwürdige Kirche eingesetzt: Mit der Kampagne in der Fastenzeit, mit eigenen Bildungsangeboten und mit Beiträgen für pastorale Aufgaben in den Bistümern (Diözesananteil) sowie auf schweizerischer und sprachregionaler Ebene (Mitfinanzierung FO/RKZ).
Managergehälter
Die Hauptversammlung stärken, nicht den Gesetzgeber
Dött: Das Lohnverhältnis muss den sozialen Zusammenhalt des Betriebs stärken
Würzburg, 6. März 2013, zenit/BKU
Der Bund Katholischer Unternehmer e.V. (BKU*) unterstützt die Forderung einer Beteiligung der Hauptversammlung an Entscheidungen über die Gehälter des Vorstands in Aktiengesellschaften, die einem aktuellen Schweizer Referendum zu Grunde liegt.
„Die Gehälter bewegen sich teils in Grössenordnungen, die den sozialen Frieden im Unternehmen und darüber hinaus gefährden“, so die BKU-Bundesvorsitzende Marie-Luise Dött, MdB.



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