Sozialkompetenz

Südkorea

„Sorge haben wir schon, aber keine Angst“

sorgenDie koreanischen Kirchen drängen angesichts der nordkoreanischen Kriegsdrohungen und zunehmenden Spannungen zur Aufnahme von Friedensverhandlungen. Das berichtet das Kirchenamt der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD). Es steht in engem Kontakt zu den evangelischen Kirchen in Südkorea, die dort die Mehrheit der Christen stellen. Der Nationale Rat der Kirchen Südkoreas hatte den nordkoreanischen Atomwaffentest im Februar verurteilt, riet aber zugleich von weiteren Sanktionen ab und forderte die südkoreanische Regierung zu mehr Gesprächsbereitschaft mit dem Norden auf. Der Rat führe die Eskalation teilweise auf die verschärften Sanktionen gegenüber Pjöngjang zurück, berichtete die EKD.

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Überschwemmungen in Argentinien

Papst in Sorge

UeberschwemmungenAngesichts der starken Regenfälle und Überschwemmungen in Argentinien hat Papst Franziskus zivile und kirchliche Institutionen sowie „alle Menschen guten Willens“ zur Hilfe für die betroffene Bevölkerung aufgerufen. In einem Telegramm an den neuen Erzbischof von Buenos Aires, Mario Aurelio Poli, drückt der Papst dem argentinischen Volk seine spirituelle Nähe aus. Er sei „bekümmert über die schweren Schäden, die durch die sintflutartigen Regenfälle der letzten Tage verursacht wurden“, heisst es in dem von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone unterzeichneten Schreiben. Er bete für die Verstorbenen und denke an die Betroffenen und ihre Angehörigen, so Franziskus.

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Österreich

Kinderhospiz als „soziale Verantwortung“

MomoMomo SkulpturDominic

Kurz vor Ostern ist in Wien ein mobiles Kinderhospiz namens „Momo“ ins Leben gerufen worden. Getragen wird das Projekt von der Caritas der Erzdiözese Wien, der Caritas Socialis und der mobilen Kinderkrankenpflege „Moki“ aus Wien. Das mobile Kinderhospiz will schwerkranken Kinder und ihren Familien medizinisch, finanziell, psychisch und sozial unter die Arme greifen. Es soll ihnen ermöglicht werden, zu Hause betreut und gepflegt zu werden. Namensgeberin des Hospizes ist „Momo“ aus dem gleichnamigen Roman von Michael Ende. Die Leiterin von „Momo“, Martina Kronberger-Vollnhofer, hat uns erklärt, warum:

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Auch ein Argentinier und bekennender Katholik

Semino Rossi: Kindheit in Argentinien

intro-bgSemino Rossi wurde am 29. Mai 1962 in Argentinien als Kind eines Tangosängers und einer studierten Pianistin geboren. Sein Talent und die Liebe zur Musik wurden Semino Rossi quasi in die Wiege gelegt. Trotz ärmlicher Verhältnisse, in denen er aufwuchs, bezeichnet der Schlagerstar seine Kindheit als eine glückliche Zeit. Auch wenn die sozialen Missstände in Argentinien gross waren und auch die Familie Rossi darunter zu leiden hatte, taten seine Eltern alles, um ihren Söhnen ein behütetes Zuhause zu schaffen. Sie gaben Semino neben grosser Musikalität auch eine gute Herzensbildung mit auf seinen Lebensweg. Gemeinsam mit seinem Bruder Daniele wuchs er behütet auf. Obwohl sie auf zwei verschiedenen Kontinenten leben, ist Semino emotional eng mit seiner Mutter und seinem jüngeren Bruder verbunden.

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Woche für das Leben 2013

Einladung zur bundesweiten Eröffnung der Woche für das Leben 2013

Woche für das LebenSamstag, den 13. April 2013, ab 11.00 Uhr, in der CityKirche Konkordien in Mannheim

Berlin, 2. April 2013, DBK PM 

Auch in hochentwickelten Gesellschaften wie der unseren stellt sich ein gerechtes und solidarisches, menschliches Miteinander nicht von selbst ein. Die Möglichkeiten, Berufe, Wohnorte und Lebensentwürfe frei zu wählen, wachsen. Mit den Wahlmöglichkeiten wachsen aber auch Entscheidungszwänge und gesellschaftliche Komplexität. Die Vielfalt nimmt zu und will gestaltet werden.

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Programm des Papstes bis Ostern

Audienz-Empfang für Nobelpreisträger Adolfo Pérez Esquivel

EsquelPapst Franziskus wird am Donnerstag den argentinischen Nobelpreisträger Adolfo Pérez Esquivel in Audienz empfangen. Das gab der Vatikan am Mittwoch bekannt. Der Menschenrechtler hat 1980 den Friedensnobelpreis für seine Opposition in Zeiten der argentinischen Militärdiktatur erhalten. In den letzten Tagen hatte Perez Esquivel den neuen Papst gegen Vorwürfe verteidigt, mit der damaligen Junta zusammengearbeitet zu haben.

Für Freitag steht um 11.00 Uhr die erste Audienz des neuen Papstes für das beim Heiligen Stuhl akkreditierte Diplomatische Corps bevor.

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Neuanfang in Schwarz und Weiss

Papstwahl eines Argentiniers mischt Staat-Kirche-Verhältnis neu

Erklärung von Pater Jalics

Buenos Aires, kath.net/KNA, 20. März 2013, von Tobias Käufer, KNA

Die konservative Tageszeitung „Clarin“ hat es genau ausgerechnet: Mehr als 14 Mal hat Argentiniens Staatspräsidentin Cristina Kirchner einem von Kardinal Jorge Mario Bergoglio gewünschten Treffen im Präsidentenpalast von Buenos Aires eine Absage erteilt. Obendrein habe – so berichtet das kirchnerkritische Blatt weiter – das Lager der Präsidentin vor der Wahl des ersten katholischen Kirchenoberhauptes Lateinamerika sogar ein Dossier an die Kardinäle verteilen lassen, das vor einer Wahl des Erzbischofs von Buenos Aires gewarnt habe.

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