„Mütter der Plaza de Mayo“
Franziskus schreibt Brief an „Mütter der Plaza de Mayo“
Papst Franziskus hat der argentinischen Bürgerrechtsbewegung „Mütter der Plaza de Mayo“ einen Brief geschrieben. Darin dankt er der Vorsitzenden der Gruppe, Hebe de Bonafini, für ihr Glückwunschschreiben anlässlich seiner Papstwahl. Er habe hohe Wertschätzung für jene, die sich für die Benachteiligten einsetzten und sich bemühten, sie zu verstehen und ihre gerechtfertigten Anliegen zu teilen, heisst es in dem Schreiben. Der Brief trägt die Unterschrift von Antoine Camilleri, dem vatikanischen Untersekretär für die Beziehungen mit den Staaten.
Papst beklagt ’sinnlose Tragödie‘ in Boston
Franziskus appelliert an die Bevölkerung, nach dem Anschlag „nicht Böses mit Bösem zu vergelten“
Vatikanstadt-Washington, kath.net/KAP, 16. April 2013
Papst Franziskus hat seinen Schmerz über die „sinnlose Tragödie“ in Boston geäussert und versichert, für die Opfer zu beten. Der Papst sei zutiefst betroffen über den Verlust von Menschenleben und die schweren Verletzungen durch den Gewaltakt beim Boston-Marathon, heisst es in einem Telegramm an Kardinal Sean O’Malley, den Erzbischof der US-Metropole. Zugleich appellierte der Papst in der von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone unterzeichneten Nachricht vom Dienstag an die Bevölkerung Bostons, das Böse nicht mit Bösem, sondern mit vereinten Kräften mit Gutem zu bekämpfen. Gemeinsam sollten sie am Aufbau einer gerechteren, freieren und sichereren Gesellschaft für künftige Generationen mitarbeiten.
GB: G8-Gipfel endet mit Stellungnahme gegen Nordkorea
Protokoll über Kriegsvergewaltigungen auf der ganzen Welt
Der G8-Gipfel in London ist mit einer klaren Stellungnahme gegen die nordkoreanischen Drohgebärden gegenüber der restlichen Welt zu Ende gegangen. Die Aussenminister der teilnehmenden Staaten einigten sich darauf, auf eventuelle Atomtests von Pjöngjang unmittelbar zu reagieren. Ausserdem erklärten sich die Abgesandten in ihrer Abschlusserklärung bestürzt über die hohe Anzahl von Toten, die der Bürgerkrieg in Syrien bislang gefordert hat. Sie appellierten an die Kämpfer gegen das Assad-Regime, sich untereinander zu koordinieren und mit den internationalen Hilfswerken zusammen zu arbeiten.
Schweiz
Jedes zehnte Kind von Armut betroffen
Fast jedes zehnte Kind in der Eidgenossenschaft ist von Armut betroffen. Dies zeigt ein Bericht des UNO-Kinderhilfswerks Unicef zur Lage der Kinder in 29 Industrienationen. Untersucht wurden fünf Bereiche, die auf Wohl und Entwicklung eines Kindes Einfluss haben, teilte Unicef Schweiz am Mittwoch mit. Insgesamt liegt die Schweiz auf Platz acht; in Bezug auf die Armut rangiert sie auf Platz neun – nach Irland und Deutschland.
Der Bericht durchleuchtete 29 Industrieländer in fünf Bereichen. Dazu gehören materieller Wohlstand, Gesundheit und Sicherheit, Bildung, Verhalten und Risikobereitschaft sowie Wohnsituation und Umwelt.
Roncallis Doktrin und Montinis Vision
Friedens-Enzyklika „Pacem in terris“ von Johannes XXIII.
Vor genau fünfzig Jahren erschien die Friedens-Enzyklika „Pacem in terris“ von Johannes XXIII.
Rom, Die Tagespost, 10. April 2013, von Guido Horst
Mit dem Koreaner Ban Ki Moon und dem Argentinier Jorge Mario Bergoglio sind vorgestern im Vatikan die höchsten Repräsentanten zweier Weltinstitutionen zusammengetroffen, von deren einvernehmlichem Zusammenwirken sich die Kirche vor Jahrzehnten noch viel erwartet hatte. Es war vor allem Paul VI., der die Vision hatte, die Vereinten Nationen und die katholische Weltkirche als eine Art „geistige UNO“ könnten zu Führern der Menschheit auf dem Weg hin zu Friede und Entwicklung werden. Die Begegnung jetzt zwischen Papst Franziskus und dem Generalsekretär der Vereinten Nationen war herzlich, Ban Ki Moon sprach auch von „gemeinsamen Vorstellungen und Zielen“ beider Seiten und lud den Papst zu einer Rede im Glaspalast der Vereinten Nationen in New York ein.
Syrien
Patriarch fordert Stopp von Waffenlieferungen
Das Oberhaupt der melkitisch griechisch-katholischen Kirche, Patriarch Gregorius III. Laham, hat die Waffenlieferungen der westlichen Staaten nach Syrien scharf kritisiert. Europa solle versuchen, den Krieg zu stoppen. „Wählen Sie den Weg der Versöhnung, wählen Sie den Weg des Dialogs, wählen Sie den Weg des Miteinander-Sprechens“, forderte Patriarch Gregorius im Münchner Kirchenradio.
„Waffenlieferungen helfen den Menschen in dem Bürgerkriegsland nicht. Die Lage ist für alle Bevölkerungsgruppen schwer. Die Menschen werden Opfer des Chaos in einem ‚Krieg ohne Gesicht.‘ Niemand weiss von wem die Angriffe ausgehen. Der Konflikt ist aber kein Krieg zwischen Christen und Muslime. Zwar hat es vereinzelt Gewalt gegen Christen gegeben, aber die Christen sind kein Ziel für Banditen, Bewaffnete oder die Opposition.“






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