Ein Affront gegenüber dem Preisstifter
Skandalverleihung der Deutschen Bischofskonferenz an die Journalistin Lara Katharina Fritzsche
Quelle
Wenn Kirchengelder missbräulich verwendet werden
Kirchenkohle zum Todeswohle?
AndreasPüttmann: Weitere Beiträge
Publizist Andreas Püttmann veröffentlicht Offenen Brief
Bonn, kath.net, 30. Oktober 2013
Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) verleiht einen „Medienpreis“ an die Journalistin Lara Katharina Fritzsche, einer Redakteurin des Magazins der „Süddeutschen Zeitung“. Diese schenkte das 5000-Euro-Preisgeld einer Pro-Abtreibungs-Gruppe, die beim Marsch für das Leben in Berlin gegen Lebensschützer auftritt.
Kluge Entscheidung von Franziskus und eine Limburger Domkapitulation
In der Affäre Limburg folgte Papst Franziskus nicht der medialen Entrüstung
….sondern öffnet Räume für eine Klärung der Vorwürfe, sagt Martin Lohmann im Wochenkommentar auf Radio Horeb
Bonn, kath.net/Radio Horeb, 25. Oktober 2013
„Der Papst hat mit seiner klugen und weisen Entscheidung Druck aus dem viel zu heiss gewordenen Kessel genommen, und nun geben manche Protagonisten das Bild eines von heisser Luft befreiten zusammengefallenen Ballons ab. Aber jetzt geht es um die richtige Aufarbeitung aller Fehler und die scheuklappenfreie Aufklärung aller Hintergründe, die nicht nur Geldfragen sind. Auch dafür hat Papst Franziskus den Weg freigemacht. Es geht aber nicht nur um die Kirche, sondern auch um eine kritische Reinigung in den Medien.“ Dies äusserte Martin Lohmann gegenüber kath.net auf Nachfrage. In einem Kommentar, der auch als Wochenkommentar bei Radio Horeb am Samstagmittag zu hören ist, beleuchtet er die Vorgänge dieser Woche:
Gottesfurcht als Therapie für die Ängste der Moderne
Warum boomen behandlungsbedürftige Phobien, Zwänge, Neurosen und Panikattacken, wenn sich unsere Gesellschaft doch so frei und aufgeklärt wähnt?
Was ängstigt den modernen Menschen, nachdem er die Gottesfurcht erfolgreich über Bord geworfen hat? In Heiligenkreuz im Wienerwald stellten sich bei einer interdisziplinären Fachtagung nun Psychiater und Psychotherapeuten, Theologen und Philosophen dem Gegensatzpaar von Gottesfurcht und Heidenangst.
Die Tagespost, 21. Oktober 2013, von Stephan Baier
D: Limburger Zentrum „kein Protzbau“
Michael Frielinghaus, weist die Vorwürfe von Geldverschwendung und luxuriöserer Bauweise zurück
Der Architekt des umstrittenen Diözesanen Zentrums in Limburg, Michael Frielinghaus, weist die Vorwürfe von Geldverschwendung und luxuriöserer Bauweise zurück.
Es habe „keine Kostenexplosion“ gegeben und auch der Begriff „Protzbau“ treffe nicht zu, so Frielinghaus am Freitag in der ZDF-Sendung „aspekte“. Zugleich nahm Frielinghaus, der auch Präsident des Bundes deutscher Architekten ist, Bischof Tebartz-van Elst in Schutz. „Wir haben einen klugen Menschen erlebt, der zuhören kann2, erklärte der Architekt. Was über den Bischof nun geschrieben werde, könne er nicht nachvollziehen.
„Offenlegung der Finanzen würde viel Misstrauen beseitigen“
Deutschland
Kirchenrecht
Der Kölner Dompropst und ehemalige Generalvikar Norbert Feldhoff ist einer der versiertesten Manager der katholischen Kirche in Deutschland. Im Gespräch mit dem Kölner domradio forderte er am Mittwoch Kontrollgremien mit Rückgrat und riet dringend zu Transparenz.
Er sei stolz darauf, dass es in Köln, einem der reichsten Bistümer im Weltmassstab, nie einen grösseren Finanzskandal gegeben habe. Bischöfe müssten bei der Leitung und als Gesetzgeber des Bistums „frei sein“, aber:
Limburg: Die Ratgeber des Bischofs haben komplett versagt
Martin Lohmann im kath.net-Interview zu den neusten Enthüllungen über Limburg:
„Ich habe von Anfang an nicht geglaubt, dass der Bischof so raffiniert und heimtückisch wie trickreich sein kann, alles ganz alleine verbockt zu haben.“
Limburg, kath.net, 16. Oktober 2013
„Ich habe von Anfang an nicht geglaubt, dass der Bischof so raffiniert und heimtückisch wie trickreich sein kann, alles ganz alleine verbockt zu haben.“ Dies sagt der Journalist und Theologe Martin Lohmann im kath.net-Interview über neueste Meldungen, wonach die Kostenentwicklung des Baus des Diözesanen Zentrums schon früher im Verwaltungsrat bekannt gewesen waren, kath.net hat berichtet.
Papst zum Welternährungstag
Schluss mit Lebensmittelverschwendung!
Lebensmittel sind genug für alle da
842 Millionen Menschen hungern
Es wäre genug zu essen für alle da
Tourismus und Wasser: Unsere gemeinsame Zukunft schützen
Es ist ein „Skandal“, dass es immer noch Hunger und Unterernährung in der Welt gibt. Das schreibt Papst Franziskus an diesem Freitag in einer Botschaft zum Welternährungstag 2013. Das Schreiben des Papstes an den Generaldirektor der Welternährungsorganisation FAO, Jose Graziano da Silva, wurde vom Welternährungs-Beauftragten des Vatikans, Erzbischof Luigi Travaglino, bei einer Vollversammlung der FAO am Morgen verlesen.
Hunger und Unterernährung in der Welt könnten nicht als „normal“ oder „naturgegeben“ hingenommen werden, so Papst Franziskus. Der Kampf gegen den Hunger dürfe sich jedoch nicht allein auf Lebensmittelhilfen in akuten Notfällen beschränken – Solidarität mit den Hungernden bedeute vielmehr, diesen Menschen dauerhaft die Möglichkeit zu geben, wirtschaftlich unabhängig zu sein. Hierfür sei ein Wandel des Lebensstils in der westlichen Welt erforderlich.



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