Sozialkompetenz

Der Vertrag

Ein Werk mit Licht und Schatten

Quelle

Die Tagespost, 30. November 2013

Weniger Schulden, mehr soziale Gerechtigkeit – überraschendes Lob der christlichen Kirchen – Lebensschutz: Nahezu vollständige Fehlanzeige. Von Stefan Rehder

“Deutschlands Zukunft gestalten” – unter diese Überschrift haben CDU, CSU und SPD den Koalitionsvertrag gestellt, den Angela Merkel, Sigmar Gabriel und Horst Seehofer am Mittwoch vor laufenden Kameras in Berlin gemeinsam unterschrieben. Ob er die Grundlage bildet, auf der die Bundesrepublik Deutschland in den kommenden Jahren von einer Grossen Koalition regiert werden wird, muss allerdings abgewartet werden. Das entscheiden – ein Novum in der Demokratiegeschichte – die Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.

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Ärzte und Therapien für syrische Flüchtlingskinder

Vatikan schickt Ärzte und Therapien für syrische Flüchtlingskinder

Der Heilige Stuhl stellt medizinische Soforthilfe für 3.000 bis 4.000 syrische Flüchtlingskinder bereit.

Das kündigte der Präsident von Cor Unum, Kardinal Robert Sarah, am Mittwoch im Vatikan an. Sarahs Rat ist für humanitäre Angelegenheiten zuständig und wird die Hilfsmission der vatikanischen Kinderklinik “Bambino Gesù” finanzieren, die Ärzte mit medizinischem Gerät in den Nordlibanon entsenden wird, wie Kardinal Robert Sarah in Rom vor Journalisten bekanntgab.

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Papst an Gesundheitsrat

 “Diese Folter des Schweigens!”

Ältere Menschen sind ein “unverzichtbarer” Teil der Gesellschaft und dürfen nicht an den Rand gedrängt werden.

Das sagte Papst Franziskus am Samstag vor den Teilnehmern einer internationalen Tagung seines Gesundheitsrates in der vatikanischen Audienzhalle. Ältere Menschen gäben “das Gedächtnis und die Weisheit des Lebens an andere weiter”, so der Papst. Dann ging er auf die wachsende Zahl von Alzheimer-Patienten und Demenz-Kranken ein:

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Wirtschaft statt Klimamoral

Das wars dann wohl

Off.website

Die Tagespost, 20. November 2013, von Stefan Meetschen

Das wars dann wohl. Mit der UN-Klimakonferenz 2013 in Warschau, die morgen nach fast zwei Wochen endet, möglicherweise aber auch mit der Hoffnung, dass durch Klimakonferenzen Entscheidendes in Sachen Klimaschutz bewegt werden kann. Zu ernüchternd wirkt das, was sich während des diesjährigen Klimagipfels abspielte – eines Gipfels also, der eigentlich das inhaltliche Gerüst für den weltweiten Klimavertrag weiter ausbauen sollte, der für die Klimakonferenz 2015 in Paris geplant ist. Warschau als wichtige Etappe auf dem Weg hin zu einem allgemeinen, für alle Staaten verbindlichen Klimaschutzabkommen, davon war im Vorfeld vielerorts die Rede.

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Österreich

Global Forum endet mit Kooperationsvereinbarungen

Die “Global-Forum”-Konferenz des Wiener König-Abdullah-Dialogzentrums für interreligiösen und interkulturellen Dialog, kurz KAICIID, ist am Dienstagabend mit der Bekanntgabe von Kooperationsvereinbarungen zwischen dem KAICIID und internationalen Partnern beendet worden.

Bei der zweitätigen Versammlung von rund 500 Religionsvertretern, Politikern und friedenspolitisch erfahrenen Experten zum Thema “Das Bild des anderen” diskutierten die Teilnehmer die Möglichkeiten und Schwierigkeiten von religiöser Zusammenarbeit und Dialog in Konfliktgebieten. So vereinbarte das KAICIID mit der islamischen Bildungs-, Wissenschafts- und Kulturorganisation (ISESCO) künftig ein Dialogtraining für Imame, muslimische Gelehrte und religiöse Oberhäupter. Auch mit der “Weltpfadfinderstiftung” wurde ein Dialogtraining vereinbart. “Wir sind sehr stolz, unsere Kooperationsvereinbarungen mit diesen internationalen Partnern bekannt geben zu können. Das zeigt, dass sich unsere Gespräche im vergangenen Jahr in konkretem Handeln niederschlagen haben“, erklärte der Generalsekretär des KAICIID, Faisal Bin Muaammar.

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Zusammenarbeit beim Thema Familie

Engere Zusammenarbeit zum Schutz der Familie

Der Vatikan wünscht sich eine engere Zusammenarbeit mit dem russisch-orthodoxen Patriarchat zum Schutz der Familie.

Zum Abschluss eines Studientags zu diesem Thema mit Vertretern beider Seiten in Rom äusserte der Präsident des päpstlichen Familienrates am Donnerstag die Hoffnung, dass aus dem Treffen eine “gemeinsame Verantwortung” für die Familie erwachse. Die beiden Kirchen müssten aus ihrem theologischen, spirituellen und kulturellen Reichtum schöpfen, um den Herausforderungen der Moderne wirksamer begegnen zu können, zitierte der Osservatore Romano Erzbischof Vincenzo Paglia.

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Franziskus an Italiens Präsidenten

Schafft Arbeit, schützt Familien

Arbeit und Familie: diese beiden grossen politischen Anliegen hat Papst Franziskus dem italienischen Staatspräsidenten Giorgio Napolitano ans Herz gelegt. Franziskus besuchte den Staatschef am Donnerstag in dessen Amtssitz, dem Quirinalspalast. Es war sein erster Staatsbesuch in Italien. Bei vielen Themen, sagte Franziskus in seiner Ansprache, teilten katholische Kirche und italienischer Staat dieselben Sorgen und könnten ihre Antworten zusammenklingen lassen.

“Der aktuelle Moment ist von der Wirtschaftskrise gezeichnet, die Mühe hat, vorüberzugehen. Unter ihren schmerzhaftesten Folgen ist eine ungenügende Verfügbarkeit von Arbeit. Es ist nötig, die Anstrengungen zu vervielfachen, um die Folgen (der Arbeitslosigkeit) zu mildern und um jedes Zeichen der Erholung aufzugreifen und zu verstärken.”

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