Ex oriente lux
Zum 80. Geburtstag von Joachim Kardinal Meisner
Erzbistum Köln
Zum 80. Geburtstag von Joachim Kardinal Meisner am 25. Dezember – Eine Würdigung von Michael Hesemann
Köln, 24. Dezember 2013, kath.net
Manchmal gibt uns die Vorsehung einen kleinen Hinweis auf das Schicksal eines Menschen. Bei Benedikt XVI. etwa, der am Karsamstag geboren wurde, an diesem geheimnisvollsten aller Tage im Spannungsfeld zwischen Tod und Auferstehung. Oder bei Papst Franziskus, den man am Fatima-Tag wählte. Doch selten schreibt die “Hand Gottes” so deutlich wie bei Joachim Kardinal Meisner, der am Weihnachtstag des 1933 geboren wurde – im “Heiligen Jahr der Erlösung” für alle Katholiken, aber auch im Jahr der Machtergreifung Hitlers, dem Beginn des Nazi-Terrors für die Deutschen.
In Syrien haben es Helfer schwer
Die Aussichten sind düster
Die Tagespost, 18. Dezember 2013, von Oliver Maksan
Die UN muss allein für die Versorgung von rund 7 Millionen syrischen Flüchtlingen 2014 rund 2 Milliarden Dollar einwerben. Die Gesamtkosten für die Hilfe dürften allein für Syrien bei über 6 Milliarden Dollar liegen.
Foto: dpa
Die Aussichten sind düster: Bis zu 75 Prozent der Bevölkerung Syriens sollen Hilfsorganisationen zufolge im kommenden Jahr auf humanitäre Hilfe angewiesen sein.
Karmeliten helfen Flüchtlingen
Hunderte Menschen suchen Schutz in einem Kloster in Bangui
Quelle
“Die Franzosen sind da! Endlich!“ Kampfjets durchbrechen die Wolken am Himmel über dem Karmelitenkloster. Die Menschen applaudieren spontan. Der Prior, Pater Federico Trinchero, ist den Tränen nahe. Vielleicht kommt jetzt Hilfe.
Wenige Stunden zuvor war im Stadtviertel um das Kloster Panik ausgebrochen. Man hörte Gewehrsalven, Frauen packten ihre Kinder, rannten los. Mehr als zweitausend Menschen suchten Zuflucht im Kloster.
Ökonomie für den Menschen
Wege zu Gerechtigkeit und Solidarität in der Marktwirtschaft
Das grosse Buch des Nobelpreisträgers: Eine Programmschrift, die ökonomische Vernunft, politischen Realismus und soziale Verantwortung zusammenführt. Mit diesem Buch hat Sen eine Schneise in die Globalisierungsdebatte geschlagen.
Als einer der bedeutenden Wirtschaftstheoretiker der Gegenwart fordert er die Moral in der Marktwirtschaft ein und packt das Weltproblem Nr. 1 an: die sich immer weiter öffnende Schere zwischen dem global agierenden Turbokapitalismus und der zunehmenden Arbeitslosigkeit und Verarmung.
Papst Franziskus und der ‘Kapitalismus’
Verstehen der Aussagen des Papstes nur im Kontext der gesamten Sozialverkündigung der Kirche möglich
Will man die Aussagen des Papstes in “Evangelii Gaudium” zum “Kapitalismus” richtig verstehen, dann ist dies nur im Kontext der gesamten Sozialverkündigung der Kirche möglich. Ein Gastbeitrag von Professor Lothar Roos
Vatikan-Freiburg, kath.net, 13. Dezember 2013
In seinem Apostolischen Schreiben “Evangelii Gaudium”, das zum Abschluss des Jahres des Glaubens am 24. November 2013 in Rom veröffentlicht wurde, äusserte sich Papst Franziskus eingehend zu Problemen der heutigen Wirtschaftsgesellschaft und kritisiert dabei scharf “den Kapitalismus”. Dies hat zu einer lebhaften öffentlichen Diskussion darüber geführt, wie die Kirche grundsätzlich über die “Ordnung der Wirtschaft” denkt.
“Why poverty?”
Bilder der Armut in der Optik der Päpste
Als die Stimmenzahl im Konklave die Zwei-Drittel-Mehrheit erreicht hatte und Applaus aufkam, wandte sich der brasilianische Kardinal Claudio Hummes an seinen neben ihn sitzenden Freund Kardinal Jorge Mario Bergoglio, umarmte ihn und sprach diese Worte.
So erzählte Papst Franziskus bei seiner ersten Audienz im März 2013 vor Journalisten und Medienvertretern den Moment seiner Wahl. Die Armen liegen Papst Franziskus, der sich eine “arme Kirche für die Armen” wünscht, besonders am Herzen.
Franziskus in “Evangelii gaudium”
Worauf die Wirtschaftskritik von Papst Franziskus in “Evangelii gaudium” zielt
Auch in der Wirtschaft muss die Person im Mittelpunkt allen Handelns stehen
Die Tagespost, 9. Dezember 2013,
Worauf die Wirtschaftskritik von Papst Franziskus in “Evangelii gaudium” zielt. Von Pater Justinus Pech
Mit seiner Kritik am Kapitalismus ruft der Heilige Vater Vergessenes in Erinnerung: Die Wirtschaft ist zum Wohl der Menschen da, nicht der Mensch zum Wohl der Wirtschaft.
Das Schreiben “Evangelii gaudium” von Papst Franziskus ist gewichtig. Dies gilt für den Umfang des Schreibens wie auch für die inhaltlichen Schwerpunktsetzungen. Papst Franziskus fordert eine klare Unterscheidung der Geister. Sein Ziel ist dabei, “die Dynamiken der missionarischen Erneuerung der Kirche” (51) zu fördern.





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