“Die richtigen Leute mit der richtigen Einstellung”
Treffen von US-Aussenminister John Kerry mit Staatssekretär Pietro Parolin
Syrien war eines der Themen beim Treffen von US-Aussenminister John Kerry mit Staatssekretär Pietro Parolin an diesem Dienstag. Der Vatikan betonte die Wichtigkeit von humanitärer Hilfe, das Treffen insgesamt wurde als “aussergewöhnlich lang und bedeutend” bezeichnet. Nach der Begegnung bestätigte der US-Botschafter beim Vatikan, Kenneth Hackett, dass seine Regierung das genauso bewertet: Das Treffen sei ein “Erfolg” gewesen.
“Der [US] Staatssekretär hat wiederholt beim Treffen darauf hingewiesen, diese Situation nicht durch noch mehr Gewalt und Konflikt beendet werden kann, das kann nicht die Antwort sein, Krieg kann nicht die Antwort sein. Es muss einen Weg darum herum geben. Es gab keine Meinungsverschiedenheit über das Thema und darüber, wie weiter vorgegangen werden soll.”
‘Wo wir aufpassen müssen’
Zum Bekenntnis des ehemaligen Fussballnationalspielers Thomas Hitzlsperger
Stuttgart, kath.net/idea, 14. Januar 2014, von Ron Kubsch
Der ehemalige deutsche Nationalspieler Thomas Hitzlsperger hat nach seinem Bekenntnis zur homosexuellen Lebensweise sehr viel Lob erhalten. Als ich vergangene Woche bei dem Portal eines grossen Nachrichtenmagazins vorbeischaute, zelebrierten gleich fünf Meldungen das “Outing”. Es sei “mutig, überfällig, wunderbar”. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) hält es für “ein starkes Signal”, sie selbst stehe “für eine Öffnung der Gesellschaft, insbesondere was die volle Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften” betreffe.
Grosse Polit-Rede des Papstes
Hoffnung auf Syrien-Frieden
Quelle
Quelle: Vatikan Neujahrsempfang: Ansprache von Papst Franziskus
Vatikan zu Syrien: “Als erstes Stopp der Gewalt”
Papst ernennt Visitator für Syrer in Europa
“Ich höre nicht auf zu hoffen, dass der Konflikt in Syrien endlich ein Ende finde.”
Das sagte Papst Franziskus am Montagvormittag im Vatikan vor Diplomaten. In seiner grossen Neujahrs-Ansprache nannte er es “unannehmbar, dass die wehrlose Zivilbevölkerung” in Syrien vom Krieg “heimgesucht wird, vor allem die Kinder”. Jetzt brauche es einen “erneuten gemeinsamen politischen Willen, um dem Konflikt ein Ende zu setzen.”
Zu 180 Staaten unterhält der Heilige Stuhl derzeit volle diplomatische Beziehungen, eine Rekordzahl. Der jüngste Neuzugang war, im Februar letzten Jahres, der neugebildete Staat Südsudan.
Lob für Papstkritik
Kardinal Marx lobt Papstkritik am globalen Kapitalismus
Quelle
Kardinal Reinhard Marx hat die die Papstkritik am globalen Kapitalismus gelobt.
In einem Gastbeitrag für die Vatikanzeitung “L´Osservatore Romano” erklärt er in der Freitagsausgabe, dass Papst Franziskus keineswegs zu einem “Krieg gegen die Marktwirtschaft” aufgerufen habe. Vielmehr sei der Appell in Franziskus’ Lehrschreiben “Evangelii gaudium” eine “Einladung”, die Prioritäten neu zu ordnen.
Für die Zukunft wünscht sich der Kardinal eine Weltgemeinschaft, die immer auch Raum für ein Modell einer verantwortungsvollen Freiheit lasse und nicht akzeptiere, dass Menschengruppen oder Völker ausgeschlossen würden.
Philippinen
Kardinal von Manila ruft zum Gebet für Opfer von Naturkatastrophen auf
Kardinal Tagle
Mehrere Millionen Katholiken feiern “Schwarzen Nazarener” in Manila
Der Erzbischof von Manila hat zum Gebet für die Opfer von Naturkatastrophen aufgerufen.
In einem Gottesdienst legte Kardinal Luis Antonio Tagle fast einer halben Million Gläubigen nahe, für die Opfer des Taifuns “Haiyan” im vergangenen Jahr zu beten. Er forderte die Gläubigen auch auf, Opfer anderer Naturkatastrophen in ihre Gebete einzuschliessen. Kardinal Tagle sprach bei der Prozession des sogenannten “Schwarzen Nazareners”. Diese Prozession gehört zu den bedeutendsten religiösen Festen auf den Philippinen. Jedes Jahr ziehen Millionen Gläubige mit einer lebensgrossen Christus-Figur durch die Strassen Manilas.
Für gesetzliches Sterbehilfe-Verbot
Bundesgesundheitsminister Gröhe
Minister Gröhe: Wer mit den Ängsten der Menschen vor dem Sterben ein Geschäft machen wolle und sich für Hilfe zur Selbsttötung bezahlen lasse, handele “überaus verwerflich”.
Düsseldorf, kath.net/KNA, 7. Januar 2014
In der Debatte um Sterbehilfe plädiert Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) für ein klares Verbot jeglicher organisierter Form der Beihilfe zur Selbsttötung. Auch die Bundesärztekammer und die Deutsche Stiftung Patientenschutz schlossen sich dieser Forderung an.
Giftmüllskandal ist “humanitäre Katastrophe”
Italien
Angesichts des Giftmüllskandals in der Region zwischen Neapel und Caserta haben sich italienische Kirchenvertreter mit einem eindringlichen Appell an Politik und Öffentlichkeit gewandt. In einem Brief fordern Kardinal Crescenzio Sepe von Neapel und die Bischöfe der in Italien als “Feuerland”, “Terre dei fuochi”, bekannten Region Aufklärung und vielseitige Unterstützung für die betroffene Bevölkerung.
“Die Umweltkatastrophe, auf die wir bereits vor einem Jahr hingewiesen haben, hat sich in ein echtes humanitäres Drama verwandelt”, heisst es in dem Schreiben wörtlich. Vor allem die hohe Anzahl von Krebserkrankungen, die “laut einigen Angaben höher liegt als in anderen Landesteilen”, schreie nach schnellem Handeln.





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