Papst wünscht Gewaltverzicht in Ukraine
Papst Franziskus hat zu einem Stopp der Gewalt in der Ukraine aufgerufen
Er verfolge die Ereignisse in der Hauptstadt Kiew „mit besorgtem Herzen“, sagte Franziskus bei seiner Generalaudienz am Mittwoch auf dem Petersplatz.
„Ich ermutige alle Parteien, alle Gewalt zu beenden und die Eintracht und den Frieden für das Land zu suchen.“ Er sei dem ukrainischen Volk nahe und bete für die Opfer der Gewalt und ihre Familien sowie für alle Verletzten.
Ukraine: Kirchen rufen zum Dialog auf
Die Ukraine befinde sich „bereits am Rand einer nationalen Katastrophe“
Die ukrainisch-orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats ruft die Behörden und die Opposition auf, einen Dialog in die Wege zu leiten. Jegliche gewaltsame Konfrontationen in Kiew seien einzustellen, so die Erklärung der Kirche in einer Pressemitteilung von diesem Mittwoch. Die Ukraine befinde sich „bereits an den Rand einer nationalen Katastrophe“, so die Note des Moskauer Patriarchats in Kiew. In den vergangenen Tagen sind mindestens 20 Menschen bei den gewaltsamen Auseinandersetzungen ums Leben gekommen. Zum grössten Bedauern sei die Stimme der Kirche bisher nicht vernommen worden. „Reisst die Ukraine nicht in Stücke“, heisst es in der Erklärung.
Putins Spiele in Sotschi und Kiew
Von Olympischem Frieden keine Spur
Die Tagespost, 19. Februar 2014, von Markus Reder
Von Olympischem Frieden keine Spur. Olympischer Frieden hiess jenes im alten Hellas geschlossene Abkommen, das einen sicheren Verlauf der Spiele garantieren und eine gefahrlose An- und Abreise der Teilnehmer ermöglichen sollte. Schon in der Antike wurde dieser Vertrag mehrfach gebrochen und weiter gemetzelt. Doch die Idee fasziniert bis heute: Die Olympischen Spiele als eine Zeit der internationalen Waffenruhe, als ein Moment des Friedens. Selten war die Diskrepanz zwischen solch hehren Idealen und der politischen Wirklichkeit grösser und offensichtlicher als in diesen Tagen. Während Wladimir Putin in Sotschi sich selbst und die schönen Seiten Russlands vor den Augen der Weltöffentlichkeit in Szene setzt, fliesst auf Kiews Strassen Blut: Mehr als tausend Verletzte, mindestens 25 Tote – und ein Ende der Gewalt ist nicht in Sicht.
Sotschi
„Olympia-Kaplan“ Chavanne feiert Messe mit Sportlern
Österreichische Athleten bekamen vor Wettkämpfen gesegnete Kreuze
Wien-Sotschi, kath.net/KAP, 11. Februar 2014
„Olympia-Kaplan“ Johannes Paul Chavanne (Foto) zelebriert am Mittwoch seine erste Messfeier mit österreichischen Sportler, die bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi Wettkämpfe bestreiten. Das kündigte der Heiligenkreuzer Ordensmann am Montag auf seinem „Olympia-Blog“ an. Viele Athleten und auch Funktionäre und Betreuer hätten ihr Kommen zugesagt.
Brot und Spiele, Macht und Prestige
Die politischen Herrscher und die Olympischen Spiele
Brot und Spiele, Macht und Prestige. Die lange Geschichte der Olympischen Spiele ist geprägt von der Instrumentalisierung durch die Politik: Kaiser Nero liess es sich nicht nehmen, als Athlet mitzumischen. Die Nazis nutzten die Spiele für ihre Propaganda. Dann folgten zahlreiche Boykotte. Auch die Spiele von Sotschi, die am 7. Februar beginnen, gehören leider in diesen bunten politischen Reigen.
Die Tagespost, 3. Februar 2014, von Oskar M. Jacobsen
Olympia – damit verbindet man nicht nur das einstige Heiligtum des Zeus im Nordwesten der peloponnesischen Halbinsel, sondern auch sportliche Wettkämpfe im Namen einer grossen völkerverbindenden Idee – die Olympischen Spiele, welche der Überlieferung nach bereits im Jahre 776 v. Chr. ausgetragen wurden.
Die Tragödie von Weltbild
Die Bischöfe hatten in ihrer Gesamtheit nicht die Kraft, die Fehlentwicklungen von Weltbild abzustellen
Quelle
Der Fels: Katholisches Wort in die Zeit
Die Insolvenz hat ihnen nun ihre Aufgabe abgenommen.
Gastkommentar von Hubert Gindert (Forum Deutscher Katholiken)
Augsburg, 3. Februar 2014, kath.net/Forum Deutscher Katholiken
Am 10. Januar 2014 hat Weltbild Antrag auf Insolvenz gestellt. Nun wird diskutiert, wer Weltbild in die Insolvenz geführt hat. Das Unternehmen ist der drittgrösste Buchhändler in Europa. Er beschäftigt rund 6800 Mitarbeiter und meldete 2011 einen Umsatz von 1,6 Milliarden Euro.
„Avanti donne“
Frauen mit Behinderung in der Schweiz
Dringender Handlungsbedarf in Gesellschaft und Politik
Rom, 29. Januar 2014, zenit.org, Britta Dörre
In der Schweiz leben rund 1,2 Millionen behinderte Menschen, davon sind 700.000 weiblich, so die Informationsplattform „humanrights.ch“.



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