Sozialkompetenz

Hilfe, wir verblöden

Voyeurismus

HoffnungReisserische Formate wie das „Dschungelcamp“ werden nicht nur in der Boulevardpresse gefeiert. Von Burkhardt Gorissen

Die Tagespost, 29. Januar 2014

Bei den Privatsendern dominieren Sendungen, die sich bis zum totalen Niveauverlust bewegen. RTL fokussiert diese Trash-Formate auf niedrigste Instinkte. Sinnfreie „Prüfungen“, wie das Verspeisen von Kakerlaken oder sich von Mehlwürmern überschütten zu lassen, erinnern an das Ekeltraining in Satanistenvereinigungen und bezeugen die Dekadenz der Postmoderne.

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Genf II

Hoffnung für die Frauen und Kinder von Homs

Frauen und Kinder können die syrische Stadt Homs verlassen. Das kündigte der von der UNO und der Arabischen Liga benannte Vermittler in dem Bürgerkrieg, der Algerier Lakhdar Brahimi, in einer Pressekonferenz an. Es ist ein erstes Ergebnis der Friedenskonferenz zu Syrien, genannt Genf II, die in der vergangenen Woche zum ersten Mal Vertreter der Regierung Baschar al Assad und der Opposition zu Verhandlungen zusammenbrachte. Zuerst an getrennten Tischen, dann aber auch in direktem Gegenüber wurden Wege für eine Befriedung des Landes ausgelotet. Die erste Friedenskonferenz zu Syrien – Genf I – hatte bereits vor 18 Monaten zu einem Ende der Gewalt aufgerufen. Der Bürgerkrieg im Land dauert nun bereits drei Jahre. Brahimi berichtet über Details der Diskussionen:

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Das Misstrauen ist gewaltig

Genfer Syrien-Konferenz

Schon zu Beginn hat die Genfer Syrien-Konferenz gezeigt, wie weit Regierung und Opposition des geschundenen Landes auseinander sind. Von Oliver Maksan

Die Tagespost, Januar 2014

Schon ein Schweigen der Waffen wäre ein grosser Erfolg.

Der Syriengesandte der UN und der Arabischen Liga, Lakhdar Brahimi, ist nicht zu beneiden. Nach der Eröffnung der Friedenskonferenz in Montreux am und den dort ausgetauschten reichlich undiplomatischen Beleidigungen sind die Bedingungen für direkte Gespräche der Konfliktparteien – die ersten überhaupt – alles andere als gut. Syriens Präsident Assad war als Mörder und Magnet des Terrorismus bezeichnet worden. Die syrischen Oppositionellen ihrerseits wurden unterschiedslos als Terroristen tituliert.

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Der Rückwärts-Marsch in die Ausbeutung

„Endbericht“ über 147 familienpolitische Leistungen

FamilieDie Tagespost, 24. Januar 2014

Der von der Regierung in Auftrag gegebene Endbericht zur Gesamtevaluation familienpolitischer Leistungen folgt ideologischen Vorgaben Von Jürgen Liminski

Der von der Regierung in Auftrag gegebene Endbericht zur Gesamtevaluation familienpolitischer Leistungen betrachtet die Familien durch eine ideologischen Brille.

Schon die Schlagzeilen sind falsch. Sie waren es bereits im Sommer vergangenen Jahres, als die Bundesregierung den Bericht zur „Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Massnahmen und Leistungen in Deutschland“ vorstellte. Jetzt folgte der „Endbericht“ über 147 familienpolitische Leistungen.

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Politik der Einschüchterung

Ein ganzer Staatsapparat ist mit einer Politik der Einschüchterung beschäftigt

Putinisierung der Ukraine

Die Tagespost, 22. Januar 2014

Ukraines Caritas-Präsident Andrij Waskowycz sieht weiterhin keine Bereitschaft bei Viktor Janukowitsch, mit der Opposition ernsthaft zu verhandeln. Von Clemens Mann

Herr Waskowycz, Oppositionsführer Klitschko hat jüngst erklärt, er habe die Oppositionsbewegung nicht mehr unter Kontrolle. Die Stimmung auf dem Maidan sei zunehmend „wie im Krieg“. Heute morgen soll der Konflikt zwei Menschenleben gefordert haben. Einige Beobachter sprechen bereits von einem Bürgerkrieg. Teilen Sie diese Einschätzung?

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Papst an WEF: Wirtschaft braucht Ethik

Die Wirtschaft steht im Dienste des Allgemeinwohls und nie über der Würde des Menschen

Seliger Papst Johannes Paul II.: bitte für uns: Hl. Rosenkranz

Das betont Papst Franziskus in einem Brief an den Präsidenten des Weltwirtschaftsforums (WEF), Klaus Schwab. Franziskus hatte den Brief bereits vergangene Woche geschrieben, der Vatikanische Pressesaal stellte ihn am Dienstagabend vor. In der Schweizer Ortschaft Davos findet derzeit das Wirtschafstreffen statt, an dem namhafte Vertreter aus Wirtschaft und Politik teilnehmen. Kurienkardinal Peter Turkson hat die Botschaft des Papstes als vatikanischer Sondergesandter dem WEF-Präsidenten Schwab übermittelt.

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Drama und Glanz der Kirche

Der Papst sieht viele Schatten in der Kirche. Aber noch mehr Licht

Guido Horst Die Tagespost, 17. Januar 2014, von Guido Horst

Es war schon häufiger so, dass Papst Franziskus in der Predigt während seiner Frühmesse im vatikanischen Gästehaus Dinge ausbreitet, die ihm Sorgen bereiten. Vielleicht sind es Sünden oder Missstände in der Kirche, die ihn zuvor während seiner privaten Meditation vor dem Tabernakel beschäftigt haben, die ihm, dem universalen Hirten, durch den Kopf gegangen sind. Dann aber kommt auch immer wieder die grosse Predigt, eine schriftliche Botschaft oder gar ein Apostolisches Schreiben, in dem Franziskus in der ihm eigenen Weise die ganze Schönheit des christlichen Ereignisses, das Positive, die Freude, aus dem Evangelium zu leben, kraftvoll zusammenfasst.

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