Neuer Vatikan-Wirtschaftsminister
Neuer Vatikan-Wirtschaftsminister freut sich auf seine Aufgabe
Vatikansprecher Lombardi: Rolle des IOR weiterhin ungeklärt
Der australische Kardinal George Pell findet sein neues Amt als Leiter des neuen vatikanischen Wirtschaftsministeriums „eine enorme Aufgabe“.
Das sagte er am Dienstag nach Angaben der Nachrichtenagentur afp. Er freue sich aber über das Vertrauen des Papstes, so der bisherige Erzbischof von Sydney. Das bisherige Finanzsystem des Vatikans habe „viele Probleme und Skandale“ hervorgebracht, „weil es viele Unklarheiten bezüglich Kompetenzen“ gegeben habe, so Pell. Dies sei in den bisherigen Untersuchungsberichten hervorgehoben worden. Pell will vor allem auf die Stimme von Wirtschafts- und Finanzexperten hören.
Papst schafft Superministerium für Wirtschaft
Vatikan will Organisationsbelange vereinheitlichen

Quelle
Vatikan: „Fidelis dispensator et prudens“ (italienisch)
Von Johannes Schidelko (KNA)
Vatikanstadt, kath.net/KNA, 25. Februar 2014
Papst Franziskus hat am Montag erste grosse Reformen des vatikanischen Wirtschaftssektors vorgenommen. Unmittelbar nach Abschluss des Konsistoriums und einer Serie grosser Vatikankonferenzen errichtete er am Montag einen vatikanischen Wirtschaftsrat und ein Wirtschaftssekretariat. In einem Motu proprio mit dem lateinischen Titel „Fidelis dispensator et prudens“ (Der treue und kluge Verwalter) machte er klar, dass die Kirche als treuer und kluger Verwalter eine Verantwortung für die Bewahrung ihrer Güter hat, gerade mit Blick auf ihre besondere Mission für die Armen.
Happy Birthday Hans Erni
Herzliche Gratulation zum 105. Geburtstag
„Der Künstler muss das was ihn ein Leben lang beschäftigt in die Öffentlichkeit tragen.”
Von dieser Überzeugung geleitet, hat Hans Erni, malend und gestaltend, Stellung bezogen und seine Kunst coram publico gemacht.
Das Hans Erni-Museum auf dem Gelände des Verkehrshauses der Schweiz in Luzern zeigt auf mehreren Etagen mit über 300 Werken einen Querschnitt durch das umfassende Werk des renommierten Schweizer Malers, Grafikers und Plastikers.
Kein Gebet für Janukowitsch
Ukraine
Aus Protest gegen die Schüsse auf Demonstranten stellt eine der grössten Kirchen der Ukraine die Fürbitten für die Regierung in ihren Gottesdiensten ein. Wie das ukrainisch-orthodoxe Kirche des Kiewer Patriarchats am Donnerstagabend mitteilte, wird ab sofort stattdessen für das Volk gebetet. Der Heilige Synod, dem Patriarch Filaret und zehn Bischöfe angehören, begründete dies damit, dass die Regierung Aufrufe der Kirchen missachtet habe, keine Menschen zu töten oder gegen sie Gewalt anzuwenden. Bislang gab es zu Beginn jedes Gottesdienstes eine Fürbitte „für unsere gottbehütete Ukraine, unsere Regierung und das Heer“. Nun wird für „unsere gottbehütete Ukraine und das ukrainische Volk“ gebetet.
„Janukowitsch versucht, seine Haut zu retten“
„Kein Grund für Entwarnung in der Ukraine“
Auch nach der jüngsten Einigung sieht Professor Andreas Umland keinen Grund für Entwarnung in der Ukraine-Krise.
Die Tagespost, 21. Februar 2014
Von Markus Reder
Eine Übergangsregierung und vorgezogene Neuwahlen sollen helfen, die schwere innenpolitische Krise der Ukraine zu lösen. Ist damit der Weg für eine Befriedung der Situation geebnet?
Man kann nur darauf hoffen, dass die Einigung akzeptiert wird und damit auch die Proteste und die bewaffnete Auseinandersetzung aufhört.
Italien
„Gemeinsamer Pakt“ für den Frieden
Gemeinschaft Sant‘ Egidio
Ein „gemeinsamer Pakt“ zwischen den Religionen, Kulturen und Diplomatie weltweit soll für ein Ende der Gewalt geschlossen werden.
Das ist der Wunsch der katholischen Basisgemeinde Sant´Egidio, die diese Woche zu einer Tagung nach Rom eingeladen hatte. Der Präsident der Gemeinschaft, Marco Impagliazzo, hatte sich unter anderem mit dem amerikanischen Diplomaten und Friedensnobelpreisträger Jerry White getroffen. Das Treffen stand unter dem Motto „Religionen und Gewalt“. Diplomaten und religiöse Persönlichkeiten aus Europa, Asien, Afrika und dem Mittleren Osten hatten daran teilgenommen.
Ukraine
„Das ist ein Machtkampf, kein Bürgerkrieg
Die Zahl der Toten in der Ukraine steigt: nachdem ein Waffenruheabkommen zwischen Demonstranten und Behörde am Mittwochabend kläglich gescheitert ist, sind die Kämpfe in der gesamten Ukraine wieder aufgeflammt. Es sei jedoch kein Bürgerkrieg im Gange, sagt im Gespräch mit Radio Vatikan der Direktor von Caritas Ukraine, Andrij Waskowicz.
„Es ist eine inner-ukrainische Auseinandersetzung, aber es ist kein Bürgerkrieg. Ein Bürgerkrieg bedeutet, dass es immer auf der einen Seite des Volkes Menschen gibt, die eine bestimmte Position verteidigen und auf der anderen Seite eine andere Position vertreten.



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