Und Pius XII. gelangt in die Sozialen Netzwerke
Am 9. Oktober 1958 starb Papst Pacelli
Quelle: Interessante VIDEOS
Von Luigi Testa (Osservatore Romano)
Vatikan, kath.net/Osservatore Romano , 10. Oktober 2013
55 Jahre nach seinem Tod (am 9. Oktober 1958), erklingt seine „Stimme“ auch auf Twitter. Das Nutzerkonto lautet, für diejenigen, die im Netz surfen, ganz einfach PapaPioXII@SSPioXII und geht auf die Initiative eines sechsundzwanzigjährigen Studenten aus Mailand zurück. Ein Beweis dafür, dass wahre Worte selbst dann, wenn sie aus einer fünfzig Jahre zurückliegenden Vergangenheit stammen, nie ihre Faszinationskraft verlieren. Und es ist gerade die Faszinationskraft dieser Worte, welche die kurzen Tweets zu übermitteln suchen, wobei sie sich nur die Freiheit herausnehmen, den päpstlichen Wortschatz jener Jahre etwas zu vereinfachen (ohne deshalb aber den Sinn und die Schönheit jener Worte zu opfern), in der Absicht, die vom Server vorgegebene Anzahl der Anschläge einzuhalten.
Neuer Papst-Tweet
„Die Kirche hat keinen anderen Sinn und Zweck, als Zeugnis von Jesus Christus zu geben“
So lautet eine Twitter-Botschaft des Papstes von diesem Montag. Insgesamt hat der Twitter-Account von Franziskus über neun Millionen Follower. Auszüge aus der Papstpredigt im Vatikan-Gästehaus wurden an diesem Montag hingegen nicht bekannt; die Messe in Santa Marta habe diesmal einen „rein privaten“ Rahmen gehabt, teilte das Vatikanische Pressebüro mit.
rv 23.09.2013 sk
In Dialog treten
Vollversammlung Päpstlicher Rat für die Sozialen Kommunikationsmittel
Ansprache von Papst Franziskus an die Vollversammlung der Mitglieder des Päpstlichen Rates für die Sozialen Kommunikationsmittel
Vatikan, kath.net, 22. September 2013
Liebe Brüder und Schwestern,
Sie alle grüsse ich und danke Ihnen für den Dienst, den Sie in dem wichtigen Bereich der Kommunikation leisten. Ich danke Erzbischof Claudio Maria Celli für seinen Gruss, den er auch in Ihrem Namen an mich gerichtet hat. Ich möchte mit Ihnen einige Gedanken austauschen.
Vatikan: Der Papst und die neuen Medien
Nutzt der Vatikan die digitale Revolution gut genug?
Päpstlicher Rat für soziale Kommunikationsmittel
Das ist Thema bei der derzeit in Rom tagenden Expertenrunde des Päpstlichen Medienrates. Rund 500 Fachleute, Kardinäle und Bischöfe aus allen Kontinenten nehmen teil; es ist die erste Zusammenkunft seit dem Wechsel von Benedikt XVI. zu Franziskus. Aus Wien ist Paul Wuthe angereist, Chefredakteur der Nachrichtenagentur kathpress. Der emeritierte Papst ist es, der als „Papst der digitalen Revolution“ gelten muss, so Wuthe.
rv 20.09.2013 gs
24. Sonntag im Jahreskreis
Welttag der Kommunikationsmittel
Hl. Ambrosius: Tagesheiliger
Vatikan: Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel
In jener Zeit kamen alle Zöllner und Sünder zu Jesus, um ihn zu hören.
Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Er gibt sich mit Sündern ab und isst sogar mit ihnen.
Da erzählte er ihnen ein Gleichnis und sagte:
Wenn einer von euch hundert Schafe hat und eins davon verliert, lässt er dann nicht die neunundneunzig in der Steppe zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es findet?
Papst bei Twitter bereits neun Millionen Follower
Franziskus nutzt Kurznachrichtendienst derzeit besonders als „Friedens-Geschütz“
Quelle
3,6 Millionen spanischsprachige, eine Million italienischsprachige und relativ wenige deutschsprachige Follower
Vatikanstadt, kath.net/KAP, 7. September 2013
Der Twitter-Account von Papst Franziskus hat am Mittwoch die Marke von neun Millionen Followern überschritten. Die unter dem Kürzel „@pontifex“ registrierte Seite auf dem Kurznachrichtendienst hat in ihren neun Sprachausgaben um insgesamt eine Million Abonnements mehr seit dem 7. August. Dies geht vor allem darauf zurück, dass der Papst auf Sommerferien verzichtete und sich aus dem Vatikan etwa alle zwei Tage mit einer neuen Botschaft an seine Online-Anhängerschaft gewandt hatte.
Nur das Widerständige bleibt interessant und eine News
Keine Anpassung an Medienwirklichkeit
Medienwissenschaftler Bolz: Nichts wäre schlimmer, als wenn die katholische Kirche den Weg vieler protestantischer Kirchen einschlagen und sich immer gnadenloser der Medienwirklichkeit anpassen würde.
Berlin, kath.net/KNA, 8. August 2013
Das „Leitmedium Print“ wird nach Überzeugung des Berliner Medienwissenschaftlers Norbert Bolz immer stärker durch Online-Medien ersetzt. Springer sei mit seiner Hinwendung zum Internet nur der Vorreiter. Im Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) warnt er zugleich die Kirchen davor, sich zu stark den Medien anzupassen. Denn in der Logik der Medien führten Anpassungen leicht zur Nichtbeachtung und Gleichgültigkeit.




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