Papst Leo XIV. zum 800. Todestag von Franz von Assisi:
Papst Leo XIV. zum 800. Todestag von Franz von Assisi: Ein Appell für „entwaffneten Frieden“
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Schreiben von Papst Leo XIV. an die Generalminister der Konferenz der Franziskanischen Familie anlässlich der Eröffnung der 800-Jahr-Feier des Todes des hl. Franziskus von Assisi [10. Januar 2026] – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va
Anlässlich des 800. Jahrestages des Todes des heiligen Franz von Assisi hat Papst Leo XIV. eine eindringliche Botschaft an die Weltkirche gerichtet. In einem Brief, den das vatikanische Presseamt an diesem Samstag veröffentlichte, zeichnet das katholische Kirchenoberhaupt das Bild eines Heiligen, dessen Friedensbotschaft in einer Zeit globaler Konflikte und ökologischer Krisen notwendiger ist denn je.
Mario Galgano – Vatikanstadt
Genau acht Jahrhunderte sind vergangen, seit der „Poverello“, der Arme von Assisi, am 3. Oktober 1226 in der Portiuncula-Kapelle verstarb. Papst Leo XIV. nimmt dieses historische Datum zum Anlass, um an die radikale Umkehr und den unerschütterlichen Frieden zu erinnern, den Franziskus verkörperte. Der Brief ist an die Generalminister der Franziskanischen Familie gerichtet, spricht aber weit darüber hinaus die gesamte Gesellschaft an.
‚Economy of Francesco‘: „Gegenentwurf zu räuberischer Ökonomie“
Wie geht Wirtschaft zusammen mit Gerechtigkeit und einem guten Leben für alle? Darauf versucht die von Papst Franziskus inspirierte Bewegung „Economy of Francesco“ eine Antwort zu geben. Sie tagte unlängst in Castelgandolfo bei Rom. An der Konferenz nahm auch der deutsche Steuerrechtler Gerhard Vorwold teil, wir fragten ihn nach den Inhalten
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In memoriam: Franziskus‘ Wirtschaftsanalyse war „wichtiger Weckruf“ – Vatican News
EoF Event 2025 | Die Wirtschaft von Francesco
Geschichten | Brückenüberbrückungen/Übersetzung
Interview
Professor Vorwold, Sie haben vom 28.-30.11.2025 am weltweiten Jahrestreffen der Bewegung „Economy of Francesco“ in Castelgandolfo teilgenommen. Diese Bewegung tritt für ein alternatives, gerechteres Wirtschaftsmodell ein und war vor allem vom verstorbenen Papst Franziskus inspiriert. Wie ist sie denn nach Ihrem Eindruck ins neue Pontifikat hinübergekommen, haben sich da Akzente verschoben?
„Eine gute Frage! Nach meinem Eindruck hatte das ‚Economy of Francesco World Event 2025‘ mehr Substanz als das Initiativ-Event 2022 in Assisi zur Gründung der ‚Economy of Francesco‘. Aber wirkliche Fortschritte auf dem Gebiet, wie die Wirtschaft nun aussehen soll, hat es meines Erachtens leider auch diesmal nicht gegeben.
KI ist kein Schicksal: Papst wirbt für mündigen Umgang
Künstliche Intelligenz mündig nutzen und gestalten: Papst Leo hat einem passiven Umgang mit KI eine Absage erteilt. „Der Mensch ist dazu berufen, als Mitarbeiter am Schöpfungswerk mitzuwirken und nicht nur passiver Konsument von Inhalten zu sein, die durch künstliche Technologie erzeugt werden“, sagte er am Freitag gegenüber Teilnehmern einer KI-Konferenz
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KI und Religionsfreiheit: Keine Diskriminierung reproduzieren – Vatican News
An die Teilnehmer der Konferenz „Künstliche Intelligenz und die Sorge um unser gemeinsames Haus“ – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va
Anne Preckel – Vatikanstadt
Leo XIV. empfing Mitglieder der Konferenz „Artificial Intelligence and Care of Our Common Home“ im Vatikan. Die Tagung, die an diesem Freitagnachmittag in Rom stattfindet, wurde von der Stiftung „Centesimus Annus“ in Kooperation mit dem katholischen Universitäten-Netzwerk SACRU („Strategic Alliance of Catholic Research Universities“) ausgerichtet.
„Der Mensch ist dazu berufen, als Mitarbeiter am Schöpfungswerk mitzuwirken und nicht nur passiver Konsument von Inhalten zu sein, die durch künstliche Technologie erzeugt werden. Unsere Würde liegt in unserer Fähigkeit zu reflektieren, frei zu wählen, bedingungslos zu lieben und authentische Beziehungen zu anderen einzugehen“, erinnerte der Papst vor seinen Besuchern.
Vatikan setzt bei Klimagipfel COP30 auf Multilateralismus und Bildung
Der Vatikan erwartet von der COP30 einen neuen Schub für den multilateralen Einsatz gegen den Klimawandel. Das erklärte der Apostolische Nuntius in Brasilien, Erzbischof Giambattista Diquattro, in einem Interview mit uns vom 21. November. Er gehört der vatikanischen Delegation an, die unter Leitung von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Gipfel teilnimmt
Der Heilige Stuhl hatte seinen Beitrag nach Angaben des Diplomaten bereits in den vergangenen Verhandlungstagen geleistet. Am Freitag soll der Gipfel programmgemäß zu Ende gehen. Wie Diquattro erklärte, habe der Vatikan „vor allem einen ethischen Beitrag und eine Botschaft menschlicher Solidarität“ eingebracht. Die Klimakrise sei „nicht nur ein technisches, sondern auch ein moralisches Problem“. Menschen hätten Verantwortung füreinander und für die Schöpfung. Der Vatikan erinnere in allen Gesprächen an die „Würde der menschlichen Person, die von Gott stammt“. Diquattro verwies auf die Formulierung aus der Botschaft des Papstes zum Gipfel: Der Klimawandel habe ein „menschliches Gesicht“. Hinter allen Modellen und Abkürzungen stünden Gemeinschaften, die bereits unter der Erderwärmung litten.
Der Vatikan auf der Weltklimakonferenz in Belém
Der Vatikan auf der Weltklimakonferenz in Belém: Klimahoffnung gegen alle Hoffnung – Auf der COP30 oszilliert die Kirche zwischen überlebter grüner Ideologie und überlegter ethischer Weisung. Durchdringen wird der Vatikan damit in jedem Fall kaum
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COP30: Vatikan mahnt „menschliches Antlitz“ der Klimakrise an – Frauen besonders betroffen – Vatican News
12.11.2025
Die jährliche Weltklimakonferenz hat runden Geburtstag, doch zu feiern gibt es wenig. Die Zeit der weltweiten Zusammenarbeit beim Klimaschutz, die vor zehn Jahren mit dem Pariser Klimaabkommen ihren Höhepunkt erreichte, scheint endgültig vorbei: Die Vereinigten Staaten, der zweitgrößte CO2-Emittent, sind aus dem Pariser Klimaabkommen erneut ausgestiegen. China investiert zwar im großen Stil in umweltfreundliche Technologien, scheint dabei aber eher machtpolitische Ziele zu verfolgen, als mit aller Kraft auf eine CO2-Reduktion hinzuarbeiten.
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