Papst Leo XIV. mahnt zu neuem Lebensstil für die Schöpfung
Die ökologische Krise der Gegenwart lässt sich nicht allein mit Daten und Algorithmen lösen. Mit dieser Botschaft wandte sich Papst Leo XIV. an die Teilnehmer des XVII. Internationalen Forums der Umweltorganisation Greenaccord, das derzeit in Treviso unter dem Motto „Building Future Together“ stattfindet
Marina Tomarro – Treviso und Mario Galgano – Vatikanstadt
In einem von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichneten Telegramm rief das Kirchenoberhaupt dazu auf, die Bewahrung der Schöpfung als eine Aufgabe zu begreifen, die „Geist, Herz und Hände“ gleichermaßen fordern müsse.
Unter Bezugnahme auf seinen Apostolischen Brief Disegnare nuove mappe di speranza („Neue Karten der Hoffnung zeichnen“) aus dem Jahr 2025 betonte der Papst, dass technische Daten zwar notwendig seien, aber nicht ausreichten. Es bedürfe einer Erziehung zu neuen Gewohnheiten und „tugendhaften Gemeinschaftspraktiken“, um den kommenden Generationen eine inklusive und respektvolle soziale Umwelt zu garantieren.
Geschöpfe im Herzen der Kirche
Geschöpfe im Herzen der Kirche: Eine theologische Reise durch die Tierwelt
Am Gedenktag des heiligen Antonius (17. Januar), dem Schutzpatron der Tiere, rückt die Kirche die „Mitgeschöpfe der Menschen“ in den Fokus. Während weltweit Ställe gesegnet und Haustiere zu den Kirchen gebracht werden, lohnt ein Blick in die Archive: Die Päpste haben immer wieder die tiefe Verbindung zwischen Mensch, Tier und Schöpfung betont.
Amedeo Lomonaco – Vatikanstadt
Traditionell wird der heilige Antonius mit einem Schwein und einer Glocke dargestellt – ein Erbe des Antoniterordens, der Schweinefett zur Heilung des „Antoniusfeuers“ nutzte. Doch die theologische Bedeutung der Tiere geht weit über die Ikonographie hinaus. Sie bevölkern die Heilige Schrift und dienen den Pontifizes als Brücke, um komplexe Wahrheiten über den Glauben und das Leben zu erklären.
Quelle
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