Papst über Weltklimagipfel: “Den Weg prompt fortsetzen”
Papst Franziskus betrachtet die Ergebnisse des Pariser Klimagipfels COP21 als Ausgangsbasis für einen weiten Weg
Quelle
Pariser Klima-Abkommen ist “Erfolg ohne Fairness für die Ärmsten”
Das erzielte Abkommen werde “von vielen als historisch definier”“, referierte der Papst nach seinem traditionellen Angelusgebet an diesem Sonntag auf dem Petersplatz. Franziskus selbst hielt sich mit einer solchen Beurteilung zurück und sagte, die Umsetzung des Abkommens werde”„eine gemeinsame Verpflichtung und grosszügigen Einsatz von allen Seiten” verlangen. Er wünsche, dass hier den schwächsten Schichten der Weltbevölkerung eine besondere Aufmerksamkeit zuteilwerde, so Franziskus. “Die ganze internationale Gemeinschaft ermahne ich, den eingeschlagenen Weg der tatkräftigen Solidarität prompt fortzusetzen.”
Papst Franziskus hatte vergangenen Juni seine Umwelt-Enzyklika Laudato Si veröffentlicht und sie ausdrücklich mit Blick auf die Pariser Weltklimakonferenz verfasst. In dem Lehrschreiben gibt das Kirchenoberhaupt vielfältige und weitreichende Anregungen für eine nachhaltige und den Menschen ins Zentrum stellende Klimapolitik.
Papstreise nach Afrika
Papstreise nach Afrika: Papst hat keine Angst
Sechs Tage, drei Staaten, ein anderer Kontinent:
Papst Franziskus reist vom 25. bis 30. November zum ersten Mal in seinem Pontifikat nach Afrika. Der 78.jährige besucht im Zuge seiner elften Auslandsreise Kenia, Uganda und Zentralafrika. Das Programm wurde in einer Pressekonferenz an diesem Donnerstag im vatikanischen Pressesaal im Detail vorgestellt. Rund anderthalb Tage pro Staat wird der Papst zur Verfügung haben ein wie immer ausgesprochen dichtes Programm. Auch diesmal werden es anstrengende Tage für ihn sein, sagte der vatikanische Pressesprecher Pater Federico Lombardi vor den internationalen Medien.
Himmel und Erde werden vergehen
Impuls zum 33. Sonntag im Jahreskreis B – 15.11.2015
Münster, 14. November 2015, zenit.org, Msgr. Dr. Peter von Steinitz
Es wird ernst. Der Herr spricht, am Ende des Kirchenjahres, über das Ende der Welt, das einmal – wir wissen nicht, wann – kommen wird.
Die meisten Menschen empfinden einen Schauder, wenn sie daran denken, wie sich dann die Elemente auflösen werden, und alles Leben zerstört werden wird.
Erstaunliche Dinge werden geschehen. “Die Sonne wird sich verfinstern, der Mond wird nicht mehr scheinen, die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden” (Mk 13,24).
Aber ist es wirklich so zu verstehen, geht es dem Herrn um Zerstörung seiner eigenen Schöpfung?
Deutschland
Parlament beschliesst Verbot geschäftsmässiger Suizidhilfe
Bundestag stimmt mit 360 gegen 233 Stimmen für Brand/Griese/Frieser-Entwurf – Kusch’s Verein kündigt Klage an.
Berlin, DT/dpa/kna/reh, 06. November 2015
Die auf Wiederholung angelegte, sogenannte geschäftsmässige Beihilfe zum Suizid ist in Deutschland künftig verboten. Der Bundestag beschloss am Freitag in Dritter Lesung einen entsprechenden, von einer Gruppe um die Abgeordneten Michael Brand (CDU), Kerstin Griese (SPD) und Michael Frieser (CSU) vorgelegten Gesetzentwurf mit 360 gegen 233 Stimmen. Neun Abgeordnete enthielten sich der Stimme. 28 hatten an der Abstimmung gar nicht erst teilgenommen. Vereine oder Einzelpersonen, die Beihilfe zum Suizid als Dienstleistung offerieren, drohen künftig bis zu drei Jahre Haft, wenn sie einem Suizidwilligen Beihilfe zur Selbsttötung leisten.
Eine letzte Grenze
Deutschland
Echter Beistand ist wichtig für Sterbende. Das “Selbstbestimmungs”-Argument ignoriert diese Dimension.
Am 6. November 2015 werden vier Gesetzentwürfe zur Regelung der Suizidbeihilfe im Deutschen Bundestag in zweiter und dritter Lesung debattiert und dann zur Abstimmung gestellt. Dabei wird der Begriff der Selbstbestimmung eine wichtige Rolle spielen. Auf diese habe der Mensch ein Recht – immer und gerade, wenn es um Leben und Tod gehe. Doch was bedeutet Selbstbestimmung wirklich? Gerade wenn es um die menschliche Würde geht?
Von Josef Bordat
Die Tagespost, 04. November 2015
“Sterbehilfe” bricht ein Tabu: Sie betrachtet die Tötung eines Menschen nicht mehr als eine in sich schlechte Handlung, sondern formuliert Bedingungen, unter denen die Tötung eines Menschen nicht nur erlaubt, sondern sogar geboten ist.
Grosser Appell an Klimagipfel
Der Vatikan wird nächsten Montag, einen Tag nach Ende der Bischofssynode, einen Appell an den Klimagipfel von Paris veröffentlichen Vatikan: NÄCHSTE VIDEO-ÜBERTRAGUNG
Der Text, der sich an der Enzyklika Laudato Si’ orientiert, wurde vom Päpstlichen Friedensrat verfasst und von vielen Kardinälen, Patriarchen und Bischöfen aus den verschiedensten Teilen der Welt unterzeichnet.
Vorstellen werden ihn Vertreter der kontinentalen Dachverbände von Bischofskonferenzen; für Europa ist das der belgische Bischof Jean Kockerols. Der UNO-Klimagipfel tritt vom 30. November bis 11. Dezember in Paris zusammen.
rv/ansa 19.10.2015 sk







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