Wege der Familienpastoral *UPDATE
Wie sollte eine gute Familienpastoral in der römisch-katholischen Kirche heute aussehen?

Quelle
Empfehlungen zur Familienpastoral | Bistum Chur (bistum-chur.ch)
Von Thorsten Paprotny
4. März 2023
Wie sollte eine gute Familienpastoral in der römisch-katholischen Kirche heute aussehen – natürlich auch in der Kirchenprovinz Deutschland? Die Kirche, so Johannes Paul II. in “Familiaris consortio“, begleitet die christliche Familie auf ihrem Weg. Er schreibt: “Im Licht des Glaubens und aus der Kraft der Hoffnung nimmt auch die christliche Familie gemeinsam mit der Kirche an der Erfahrung des irdischen Pilgerweges teil, der auf die volle Offenbarung und Verwirklichung des Reiches Gottes hinführt.”
Wichtig sei es, dass das pastorale Bemühen nicht auf die christlichen Familien im nahen Umfeld beschränkt sei. Der Horizont solle nach dem “Maßstaß des Herzens Jesu” ausgeweitet werden, damit müsse sich die Kirche besonders um jene Familien bemühen, “die sich in einer schwierigen oder irregulären Lage befinden”: “Ihnen allen schenkt die Kirche ihr Wort der Wahrheit, der Güte, des Verstehens, der Hoffnung, der innigen Verbundenheit in ihren oft beklemmenden Schwierigkeiten; allen bietet sie ihre selbstlose Hilfe an, daß sie dem Ideal der Familie näherkommen, das der Schöpfer ‘von Anfang an’ gewollt hat und das Christus durch seine erlösende Gnade erneuert hat.”
Das bedeutet natürlich nicht, dass Irreguläres als Variante zugelassen wird, sondern dass die Kirche – und damit alle gläubigen Katholiken – sich mit Sorge, Güte und Aufrichtigkeit den Familien annähern, sie begleiten und die verbindlich gültige Morallehre durch Verkündigung, Beispiel und Zeugnis ihnen nahebringen.
Buchtipp: Zeitgeist oder Geist der Zeit? *UPDATE
Als Programmdirektor von radio horeb erfährt Pfr. Dr. Richard Kocher durch täglich 50 bis 60 Rückmeldungen die Nöte der Menschen unserer Zeit

Rezension
Radio Horeb (44)
Zeitgeist
Zeitgeist oder Geist der Zeit
Unterscheidung der Geister
*Zeitgeist oder Geist der Zeit – Leseprobe 2
Als Programmdirektor von radio horeb erfährt Pfr. Dr. Richard Kocher durch täglich 50 bis 60 Rückmeldungen die Nöte der Menschen unserer Zeit. Die derzeitigen Entwicklungen in Gesellschaft und Kirche verunsichern diese wie selten zuvor. Viele fragen nach dem Bleibenden im Wandel der Zeit.
Darauf gibt dieses Buch Antwort, indem es Kriterien zur Hand gibt zur Unterscheidung von Zeitgeist und dem (Heiligen) Geist der Zeit; auch wenn beides gleich oder ähnlich klingt, sind es doch grundverschiedene Gegebenheiten. Der Autor legt anhand eines reichen Materials biblischer und historischer Untersuchungen dar, dass die Anpassung an den Zeitgeist die christliche Botschaft verfälscht und in die Irre führt.
Welttag der Senioren: Barmherzigkeit von Generation zu Generation
Das Thema des kommenden 3. Welttages der Senioren, der am Sonntag, den 23. Juli, begangen wird, heißt “Von Generation zu Generation seine Barmherzigkeit” (Lk 1,50). Das teilte das Dikasterium für Laien, Familie und Leben am Donnerstag mit
Quelle
Dikasterium für die Laien, die Familie und das Leben (vatican.va)
Rom 2022: Abkommen zwischen dem Dikasterium für Laien, Familie und Leben und der Diözese Rom unterzeichnet | DIOCESI DI ROMA
Hochzeit und Eheleben – Die Kirche als helfender Begleiter
Das Motto stellt eine Verbindung zum Weltjugendtag her, der einige Tage später, vom 1. bis 6. August, in Lissabon stattfinden wird. Das Thema des Weltjugendtags lautet “Maria stand auf und ging eilends” (Lk 1,39). Damit erzählt es von der jungen Maria, die sich auf den Weg macht, um ihre ältere Cousine Elisabeth zu besuchen, und die im Magnificat inbrünstig die Stärke des Bundes zwischen Jung und Alt verkünde, unterstreicht das für den Welttag zuständige Dikasterium.
Über 10.000 Beichten in Maria Vesperbild *UPDATE
Über 10 000 Beichten in Maria Vesperbild – Beicht macht leicht
Quelle
Geht beichten
*Weder Erstarrung noch billige Anpassung | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Erwin Reichart: künftiger Wallfahrtsdirektor in Maria Vesperbild (Montag, 11. Dezember 2017 13:05:00) / Videos / Katholisch1
Veröffentlicht am –Aktualisiert
Während an manchen Orten das Beichtsakrament fast tot ist, blüht es in Maria Vesperbild.
Das machen Maria Vesperbild auch viele andere Wallfahrtsorte nicht nach: Im Jahre 2018 haben in Maria Vesperbild 10.247 Menschen ihre Sünden gebeichtet.
Das wissen wir so genau, weil jeder Beichtvater die Zahl der Beichtenden vermerkt.
Über 10.000 Menschen haben demnach ihr Gewissen erleichtert und sind mit sich, der Kirche und vor alleem mit Gott wieder ins Reine gekommen.
Welch ein Segen auch für die Gesellschaft, für die Familien und jede andere Gemeinschaft. Denn das sind mehr als 10.000 Menschen, die sich nicht gehen lassen, sondern gegen ihre grossen und kleinen Bosheiten ankämpfen und dazu noch Gottes Hilfe in Anspruch nehmen. Wer leidet nicht unter den Sünden anderer und ist froh, wenn sich einer bemüht, sich zu bessern.
Katechismus des geistlichen Lebens ***UPDATE
“Durch die Sakramente nahm Christus uns an die Hand, um uns in den Himmel zu bringen”, schreibt Robert Kardinal Sarah und entfaltet auf dem Weg der sieben Sakramente diesen spirituellen Reiseführer

Kardinal Sarah veröffentlicht “Katechismus des geistlichen Lebens”
*Kardinal R. Sarah (92)
Synodaler Weg: Knickt die katholische Kirche ein?
Die katholische Kirche nach der Synodalversammlung
**Leseprobe: Kardinal Sarah über die Wohltaten der Beichte (catholicnewsagency.com)
***Leseprobe: Kardinal Sarah über die Ehe (catholicnewsagency.com)
“Durch die Sakramente nahm Christus uns an die Hand, um uns in den Himmel zu bringen”, schreibt Robert Kardinal Sarah und entfaltet auf dem Weg der sieben Sakramente diesen spirituellen Reiseführer. Kardinal Sarah lädt den Leser zu einer geistlichen “Reise in die Wüste” ein, um fernab des Lärms und der gesellschaftlichen Aufgeregtheiten “Gott zu begegnen, der uns verwandelt und verklärt”. Dabei geht es nicht darum, der Welt, den Problemen und Widersprüchen zu entfliehen und sich in eine falsche Spiritualität zu flüchten. Ganz im Gegenteil: Die Reise in die Wüste, die Erfahrung der Begegnung mit Gott dient dazu “in die Welt zurückzukehren, um Jesus Christus zu verkünden”. “Im Licht des Glaubens erscheint uns die Welt, wie Gott sie sieht, ganz anders als in den Augen derer, die nur mit ihren eigenen Fähigkeiten urteilen.”
Papst: Wahre Nähe zu den Menschen pflegen
Angesichts der großen Herausforderungen unserer Zeit warnt Franziskus vor einer kalten Schreibtischmoral. Vorschläge für das christliche Leben müssten immer darauf abzielen, zu verstehen, zu vergeben und zu integrieren. Das betonte das Kirchenoberhaupt bei der Audienz für die Mitglieder der Päpstlichen Akademie Alfonsiana an diesem Donnerstag
Quelle
Päpstliche Akademie Alfonsiana – Wikipedia
Alfons Liguori
Bischof bestraft Priester, der für Ende des Beichtgeheimnisses bei Missbrauch eintritt (catholicnewsagency.com)
Silvia Kritzenberger – Vatikanstadt
Die “Sprache des Volkes” verwenden und praktikable Vorschläge für das moralische Leben ausarbeiten, um die Früchte der theologischen Reflexion allen zugänglich zu machen. So lautete der Rat des Papstes an die Teilnehmer der zweitägigen Konferenz “Der heilige Alfonso: Hirte der Geringsten und Kirchenlehrer”, die er am Donnerstagvormittag im Vatikan empfangen hat.


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