Papst betet für Christen in Nahost
Ursprünge des Christentums
„Beten wir für die christlichen Gemeinden im Nahen Osten, dass sie weiterhin dort leben können, wo das Christentum seine Ursprünge hat.“
So lautet eine Twitter-Botschaft von Papst Franziskus von diesem Montag. Der Papst hat Ende Mai Jordanien, Palästina und Israel besucht und die Christen ermuntert, trotz aller Schwierigkeiten im Heiligen Land zu bleiben.
rv 23.06.2014 sk
Auch in Europa ‚verschleierte Christenverfolgung‘
Nuntius Eterovic: Auch in Europa ‚verschleierte
Quelle
KathTube: Apostolischer Nuntius in Deutschland, Nikola Eterović: Predigt bei Aachener Heiligtumsfahrt 2014: Auch in Europa ‚verschleierte Christenverfolgung‘
Bistum Aachen
Aachen, kath.net/iba/pl, 22. Juni 2014
„Wir denken an die vielen Brüder und Schwestern in der gegenwärtigen Welt, die bis zum Tod verfolgt werden aufgrund ihres christlichen Glaubens. Es gibt eine Weise der Verfolgung, die mehr verschleiert ist, auch in Europa, in den Ländern mit christlicher und demokratischer Tradition. Wie anders soll man die Akte nicht nur der religiösen Intoleranz, sondern auch der Gewalt gegen Christen interpretieren?
Österreichs Bischöfe haben das Kindeswohl im Blick
Österreichs Bischöfe wenden sich gegen Homo-Adoption, PID und Euthanasie
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Familie: Weitere Beiträge zum Thema
Ringen um ein Sterben in Würde
Von Stephan Baier
Mariazell, Die Tagespost, 20. Juni 2014
Gegen die „Fremdkind-Adoption für gleichgeschlechtliche Paare“ stellt sich die Österreichische Bischofskonferenz, und zwar unter Berufung auf das Wohl der Kinder. Bei ihrer Sommervollversammlung im steirischen Wallfahrtsort Mariazell appellierten Österreichs Bischöfe am Mittwoch an die Bundesregierung in Wien, „mit Blick auf das Wohl des Kindes keine Kompromisse einzugehen“. Zuletzt hatten sich nicht nur führende Repräsentanten der Kanzlerpartei SPÖ, sondern sogar einzelne ÖVP-Minister für eine vollständige Gleichstellung der – homosexuellen Paaren vorbehaltenen – eingetragenen Partnerschaft mit der Ehe ausgesprochen. Demgegenüber betonte die Bischofskonferenz in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung: „Bei Vater und Mutter aufzuwachsen gibt den Kindern wesentliche Orientierung und ist massgeblich für die eigene Identität. Wer eine Situation herstellt, wo dem Kind von vornherein diese Möglichkeit genommen wird, stellt sich gegen das Wohl des Kindes.“
Ägypten: Ständig werden Christinnen verschleppt
Seit 2011 haben radikale Muslime mehr als 500 Frauen entführt
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Internationale Gesellschaft für Menschenrechte
Kairo, kath.net/idea, 20. Juni 2014
Die Verschleppung von mehr als 200 meist christlichen Schülerinnen in Nigeria durch die radikal-islamische Terrorgruppe Boko Haram (Westliche Bildung ist Sünde) erschüttert die Welt. Weithin unbeachtet blieb bisher jedoch die anhaltende Entführung von Frauen und Mädchen in Ägypten. Von Januar 2011 bis März 2014 haben dort muslimische Männer mehr als 550 Christinnen in ihre Gewalt gebracht und sie gezwungen, ihre Peiniger zu heiraten. Damit gelten die Frauen nach dem islamischen Religionsgesetz, der Scharia, als Musliminnen. Das berichtet die „Gesellschaft für die Opfer von Entführungen und Zwangsverschleppungen“ (Kairo).
Patriarch ruft zu Fasten und Gebet gegen ISIS-Gefahr auf
Bagdad: Patriarch ruft zu Fasten und Gebet gegen ISIS-Gefahr auf
Fast in der ganzen Nordhälfte des Irak sind schon die Fahnen der ISIS-Dschihadisten auf Regierungsgebäuden, Kasernen, Minaretten und verwüsteten Kirchen zu sehen.
Vatikanstadt-Bagdad, kath.net/KAP, 17. Juni 2014
Vor dem Hintergrund der Eroberung von fast einem Drittel des irakischen Territoriums durch die islamistische Terrormiliz „ISIS“ hat der chaldäisch-katholische Patriarch von Babylon-Bagdad, Louis Raphael I. Sako (Archivfoto), für Mittwoch, 18. Juni, einen „Tag des Gebets und des Fastens“ ausgerufen. Das berichtet „Radio Vatikan“ am Dienstag. Das Gebet habe die Kraft, „verhärtete Herzen zu ändern und sie zum Respekt für den Nächsten zu führen“, heisst es in dem Appell.
„Sie wollen uns Christen auslöschen“
Verlorene Sprache im zerstörten Ort Maalula
Quelle
Kath Tube: Is the language of Jesus Christ endangered? – Maalula vor fünf Jahren in Friedenszeiten
Maalula: Weitere Beiträge zum Thema
Von Karin Leukefeld (KNA)
Maalula, 17. juni 2014, kath.net/KNA
Maalula im Juni 2014. Der Ort ist verlassen. Häuser liegen in Trümmern, Fenster sind aus den Rahmen gesprungen, Wände und Türen verkohlt. Kaum eine der zahlreichen Kirchen hat noch ein Kreuz. Statuen sind zertrümmert, Ikonen und alte Kulturschätze geraubt oder verbrannt. Maalula ist ein aramäisches Wort und bedeutet „Eingang“. In dem Ort am Fusse einer tiefen Schlucht und im Schutz hoher Felswände hat die Sprache Jesu 2.000 Jahre überlebt.
Sudan: Druck auf Regierung wächst
Verurteilung der geplanten Hinrichtung
Politiker und Menschenrechtsorganisationen verurteilen die geplante Hinrichtung der jungen christlichen Mutter Mariam Ishag.
Berlin, Die Tagespost,/aho/KNA, 04. Juni 2014
Der Fall der zum Tode verurteilten sudanesischen Christin Mariam Jahia Ibrahim Ishag findet zunehmend grosse internationale Aufmerksamkeit. Politiker und Prominente beteiligen sich an Petitionen, Appellen und Kampagnen, die von Menschenrechtsorganisationen und Zivilpersonen organisiert werden.



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